Irene Hannon: „Kobaltblaue Tage“

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Der Ex-Straftäter Adam Stone lebt bereits seit einigen Monaten in Hope Harbor, der idyllische Kleinstadt an der Küste von Oregon, als er wiederholt Opfer von Vandalismus wird. Obwohl Adam jede Begegnung mit der Polizei scheut, macht sich Polizeichefin Lexie Graham auf den Weg zu seiner außerhalb gelegenen Hütte. Bis jetzt hatten sie sich mal aus der Ferne gesehen, doch nun fesselt Stone diese umwerfend gut aussehende Frau auf Anhieb. Auch Lexie ist beeindruckt. Doch eine nähere Bekanntschaft zwischen einem Ex-Knacki und einer Polizeichefin ist das Letzte, was Lexie zur Zeit will. Beide kämpfen immer noch mit den Wunden der Vergangenheit. Als sie ihn besser kennenlernt, wächst ihre anfängliche Bewunderung.

Irene Hannon hat mit diesem Buch bereits den dritten Band abgeliefert, der in Hope Harbor spielt. Sie hat sich von Anfang an in diesen Ort verliebt, in dem Herzen heilen und die Liebe aufblüht. Und genau das erlebt der Leser auch in diesem Roman. In die zarte Annäherung zwischen Adam und Lexie mischen sich immer wieder die Stimmen der Vergangenheit und machen es den beiden oft nicht leicht, sich weiter mutig aufeinander zu zu bewegen. Mit psychologischem und seelsorgerlichem Gespür gelingt es Irene Hannon, den Leser auf eine realistische Reise der Annäherung und Heilung zu nehmen.

Mich hat dieses Buch von Anfang an total gefesselt. Ich fand die Einwände und Bedenken, die sich in Adam und Lexie einstellen, absolut realistisch und überzeugend. Deshalb kann ich dieses Buch als leichte Lektüre mit Tiefgang jedem Romantiker ans Herz legen.

Von Ingrid Bendel

Verlag: Francke Buchhandlung GmbH
ISBN: 978-3-9636207-4-4
Seitenzahl: 354
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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