„web.de“-Gründer: „Deutschland braucht ganz, ganz arg Jesus“
Für Matthias Greve, Gründer von "web.de", ist die Bibel Gottes Wort und Jesus Gottes Sohn, außerdem ist Jesus für die Sünden der Menschen gestorben. "Wenn er das Universum erschaffen hat, kann er es auch schaffen, dass die Bibel wahr ist", erklärte der Unternehmer am Freitag im badischen Königsbach.
„Grenze überschritten“: Ruhrbischof lehnt Gesetzentwurf zur Sterbehilfe ab
Der Essener Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck hat den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Sterbehilfe scharf kritisiert. «Der Mensch hat kein Recht, über sein Lebensende selbst oder über das eines anderen zu verfügen», sagte Overbeck.
Hans-Jürgen Papier: Verfassungsrechtler gegen Verschärfung von Blasphemie-Paragraphen
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat sich gegen eine Verschärfung der Bestrafung von Gotteslästerung ausgesprochen. Der Staat müsse Sorge tragen für eine friedliche Koexistenz der Religionen, sagte Papier der «Welt» (Samstagsausgabe). «Zu seiner schärfsten Waffe, dem Strafrecht, sollte er aber erst greifen, wenn der öffentliche Frieden gestört ist», sagte der Verfassungsrechtler.
Indien: Keine Genehmigungspflicht für häusliche Gebetstreffen
Gebetsversammlungen aller Religionen in Privatwohnungen unterliegen keiner Genehmigungspflicht. Das hat das Hohe Gericht in Madras, Hauptstadt des Staates Tamil Nadu im Süden Indiens, entschieden. Christliche Gemeinden betrachten das Urteil als „Erfolg“, nachdem ein christlicher Gläubiger im Distrikt Kanyakumari ein Berufungsverfahren auf den Weg gebracht hatte.
Evangelischer Militärbischof: Mehr Wertschätzung auch für zivile Einsatzhelfer
Der evangelische Militärbischof Martin Dutzmann wirbt dafür, neben Bundeswehrsoldaten auch zivilen Helfern nach internationalen Einsätzen für ihr Engagement zu danken. "Es sollte sich von selbst verstehen, dass der Staat seinen Soldaten für ihren Einsatz dankt und die Gesellschaft ihren Dienst anerkennt", schreibt der Theologe in einem Thesenpapier.
Schreiben an Priester: Deutsche Bischöfe suchen Gespräch über Reformen
Die katholischen Bischöfe in Deutschland suchen das Gespräch mit den Priestern über veränderte Aufgaben und Herausforderungen für die Seelsorge. Dabei gehe es auch um die Beheimatung des Priesters, priesterliche Wohnformen und das Miteinander von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, heißt es in einem Schreiben an die Diözesanpriester.
Studie: Einschränkungen der Religionsfreiheit nehmen weltweit zu
Die Religionsfreiheit wird überall auf der Welt immer mehr eingeschränkt, wie eine neue Studie des Pew-Forschungszentrum (Washington) belegt. So leben etwa drei Viertel der Weltbevölkerung in Ländern, in denen laut Studie die freie Religionsausübung erschwert ist. Dabei wurden sowohl gesellschaftliche als auch staatliche Diskriminierungen beobachtet. Am stärksten von den Einschränkungen betroffen sind Christen.
Rhein-zeitung.de: Das zweite vatikanische Konzil – Ein Zeitzeuge erinnert sich
Hans Küng gehört zu den letzten Konzilstheologen, die das Zweite Vatikanische Konzil (1962 bis 1965) als Zeitzeugen erlebten. Der Schweizer Theologe und katholische Priester wurde dazu von Papst Johannes XXIII. berufen. In einem Interview mit der Rheinzeitung erinnert er sich an die Zeit der Reformen.
10 Wege des gelebten Glaubens: Auch Heilige waren Sünder
Was nützt das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene „Jahr des Glaubens“, wenn man es nicht bewusst gestaltet? Das dachte sich der katholische US-Bischof David Ricken und hat zehn Wege erstellt, die Gläubigen eine Hilfestellung in ihrem Glaubensleben sein sollen.
Jahr des Glaubens: Mit Hoffnung und Vertrauen bekennen
Vor einem Jahr hat Papst Benedikt XVI. es ausgerufen – heute fällt der Startschuss: Zum Jahr des Glaubens wurden ganz unterschiedliche Projekte ins Leben gerufen. Das katholische Oberhaupt erhofft sich davon unter anderem ein „Zeugnis der Liebe“ und ein „lebendiges Zeichen der Gegenwart des Auferstandenen“ in der Welt.
