Der Vatikan hat ein „Weißbuch zur globalen Förderung der Palliativversorgung“ veröffentlicht. Darin werden Empfehlungen zum Umgang mit Sterbehilfe an betroffene Institutionen ausgesprochen, wie beispielsweise Krankenhäuser und Universitäten. Die Deutsche Bischofskonferenz ist überzeugt, ein Sterben in Würde sei das Sterben „an der Hand eines Menschen“ und „nicht durch sie“. Dies zu ermöglichen sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Die katholische Kirche spricht sich gegen alle Formen der aktiven Sterbehilfe und der Beihilfe zur Selbsttötung aus. Stattdessen fordert sie ein Klima der selbstverständlichen Solidarität und Hilfe, „in der sich Sterbende nicht als Last empfinden“. Weder das künstliche Hinauszögern noch das willentliche Herbeiführen des Todes können aus christlicher Sicht eine „Alternative zu einer liebevollen und mitfühlenden Begleitung des Menschen auf seiner letzten Wegstrecke sein“.

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