Damaris Kofmehl begeistert mit einem Bibel-Thriller, der von der biblischen Figur Noah und einem Geschehnis handelt, das Jahrtausende zurückliegt, und über das die Bibel nicht viele Informationen hergibt. Die damalige Welt lebt ohne Gott. Götzenanbetung und Grausamkeiten beherrschen das Leben der Kainiten. Der junge Noah wird seiner Familie entrissen und versklavt. Obwohl ihm viel Schlimmes widerfährt, bleibt er dem Glauben an seinen Schöpfer treu. Gott spricht zu Noah und gibt ihm die Verheißung, dass sein Glaube die Welt retten wird. So baut Noah mit seiner Frau und Familie die Arche und übersteht die große vernichtende Sintflut, die der Welt einen Neuanfang bietet.
Der Thriller gliedert sich in drei Teile. Er enthält außerdem eine Landkarte, die aufzeigt, wie die Welt zur Zeit Noahs ausgesehen haben könnte. Am Ende des Buches nimmt die Autorin Bezug zu einigen „Fettnäpfchen“ und nimmt Stellung zu Entscheidungen, die sie innerhalb des Romans aufgrund ihrer Recherche getroffen hat. Ihr Anliegen ist es, dass der Leser durch ihr Buch inspiriert wird und versteht, dass Gott Menschen sucht, die ihm vertrauen und in jeder Lebenslage an ihm festhalten.
Der Schreibstil der Autorin ist sagenhaft. Kofmehl lässt den Leser durch ihre ausgezeichneten Beschreibungen eintauchen in eine fremde, faszinierende Welt und versteht es, Spannung aufzubauen und die Protagonisten zu charakterisieren. Die Pflanzen- und Tierwelt wird lebhaft beschrieben und allgemein lässt sich sagen, dass Fakten und Fiktion gelungen verknüpft werden.
Fazit: Ein mitreißender Roman, der mit seiner fesselnden Erzählung Jung und Alt in den Bann zieht und das Leben von Noah spannend und fantasievoll in Szene setzt.
Von Natalie Freising
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