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Josiah Queen: Mt. Zion

Mt. Zion ist das zweite Album von Josiah Queen und folgt auf sein erfolgreiches Debüt „The Prodigal“. Es erschien im Sommer 2025.

Im Vergleich zum vorherigen Album sind die Songs diesmal insgesamt zackiger, schneller und energiegeladener. In straffem Tempo geschlagene Gitarrenakkorde, leidenschaftlicher Gesang und Schlagzeuguntermalung durchziehen das Album. Die Melodien sind dur-lastig und dramatisch, oft auch mit der typisch ruhigeren Bridge, um im letzten Chorus noch einmal mit voller Power durchzustarten. Das Gefühl, das ich beim Hören bekam, war vor allem Aufbruchstimmung – gute Laune und Motivation.

Doch nicht alle Lieder sind nur happy-clappy. Die Lieder, die durch ihre etwas melancholischere Note herausstechen, sind „Two Wooden Beams“, „Dusty Bibles“ und „Thief in the Night“. Diese handeln von Umkehr und kritisieren den Materialismus vieler Christen. Auch die Themen Demut und Unbedeutsamkeit des Menschen gegenüber Jesus kehren immer wieder.

Josiah Queen zeigt in jedem Lied sein Gesangstalent und seinen Stimmumfang. Es gibt fast keine Stelle, in der er nicht seine Emotionen zu 100 Prozent in den Gesang legt. Zudem gibt es viele Vokaleinlagen, die zum Mitsingen anregen und gut für eine gemeinsame Worship-Session geeignet sind.

Josiah Queen tröstet und ermutigt in seinen Texten, spricht aber auch mal klare Worte. Da fallen Sätze wie: „Watch your mouth boy, don’t you talk like that. The holes inside my hands show you all my love“ (Pass auf, was du sagst, Junge, rede nicht so. Die Löcher in meinen Händen zeigen dir all meine Liebe). Wegen dieser auf den Punkt gebrachten und persönlichen Texte hat mir auch das Lied „Thief in the Night“ besonders gut gefallen.

Meine Kritik an dem Album: Es gibt kein ruhiges Lied, dadurch fehlt die Abwechslung. Zudem bewegt sich das Album im akzeptierten Rahmen von typischen Worship-Elementen, die gegenüber neuen Ideen etwas zurückhaltend wirken.

reingehört_Lina Ellert

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Im Vergleich zum vorherigen Album sind seine Lieder diesmal insgesamt zackiger, schneller und energiegeladener. In straffem Tempo geschlagene Gitarrenakkorde, leidenschaftlicher Gesang und Schlagzeuguntermalung durchziehen das Album.

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Im Vergleich zum vorherigen Album sind seine Lieder diesmal insgesamt zackiger, schneller und energiegeladener. In straffem Tempo geschlagene Gitarrenakkorde, leidenschaftlicher Gesang und Schlagzeuguntermalung durchziehen das Album.Josiah Queen: Mt. Zion