Synodalität, Dialog und Mission: Mehr als 120 Kirchenvertreter aus ganz Asien kamen in Jakarta/Indonesien zusammen, um über die Zukunft der Katholischen Kirche zu beraten.
Die zwölfte Vollversammlung der Föderation Asiatischer Bischofskonferenzen (FABC) stand unter dem Motto „Synodale Umkehr und die Mission, Brückenbauer und Brücken in Asien zu sein“. In der indonesischen Hauptstadt Jakarta berieten mehr als 120 Bischöfe, Theologen, Ordensleute und Laienvertreter aus ganz Asien berieten über die Zukunft der Kirche auf dem Kontinent, wie der Fidesdienst berichtet.
Im Mittelpunkt der Beratungen standen Fragen der synodalen Leitung, des interreligiösen Dialogs, der Jugendarbeit sowie des Einsatzes für Gerechtigkeit, Frieden und den Schutz der Schöpfung. Auch die Chancen und Herausforderungen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz wurden diskutiert. Eine Videobotschaft von Papst Leo XIV. ermutigte die Teilnehmer, „treue Zeugen der Hoffnung und der Gemeinschaft“ zu bleiben.
Als wichtiges Ergebnis verabschiedete die Versammlung eine gemeinsame Schlussbotschaft sowie ein neues „Vademecum“ (Orientierungshilfe) zur Synodalität in Asien. Nach dem Abschlussgottesdienst in der Kathedrale Mariä Himmelfahrt besuchten die Teilnehmenden den sogenannten „Tunnel der Freundschaft“, der die Kathedrale mit der gegenüberliegenden Istiqlal-Moschee verbindet, der größten Moschee in Südostasien. Damit unterstrichen sie ihren Anspruch, Brücken zwischen Religionen, Kulturen und gesellschaftlichen Gruppen zu bauen.
Der„Tunnel der Freundschaft“ wurde als Zeichen der religiösen Verbundenheit zwischen Muslimen und Christen in Indonesien gebaut und ermöglicht den direkten Übergang zwischen beiden Gotteshäusern.
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