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Human Rights Watch kritisiert Vatikan-China-Abkommen

Peking nutze das Vatikan-China-Abkommen, um Katholiken zu kontrollieren, warnt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Papst Leo XIV. solle das Abkommen überprüfen.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch fordert Papst Leo XIV. auf, das Vatikan-China-Abkommen von 2018 zu überprüfen. China nutze das Abkommen zur Repression gegen Gemeinden außerhalb der offiziellen kirchlichen Strukturen, teilte die Nichtregierungsorganisation am Donnerstag in Berlin mit. Peking zwinge diese Gemeinden zur Auflösung oder Unterordnung.

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Nach den Worten von Yalkun Uluyol von Human Rights Watch stehen Katholikinnen und Katholiken in China «faktisch vor der Wahl: institutionelle Anpassung oder fortgesetzte Repression». Die Organisation appellierte an Regierungen weltweit, die chinesischen Eingriffe in die Religionsfreiheit zu benennen.

Doppelte Belastung für Gläubige

Behörden in China setzten nicht offiziell anerkannte katholische Gemeinden unter Druck, sich der staatlich kontrollierten Patriotischen Katholischen Vereinigung anzuschließen, teilte Human Rights Watch weiter mit. Dazu nutzten sie Überwachung, Hausarrest, willkürliche Inhaftierungen und Misshandlung von Geistlichen.

Auch staatlich anerkannte Kirchen stünden unter scharfer politischer Kontrolle durch Peking, hieß es. Es gebe politische Schulungen für Geistliche, staatliche Genehmigungspflichten für Predigten oder Zugangsbeschränkungen für Kinder. Viele Gläubige empfänden das Vorgehen als doppelte Belastung, da die Repression nicht mehr ausschließlich vom Staat komme, sondern teilweise durch kirchliche Diplomatie indirekt verstärkt werde. Das Vatikan-China-Abkommen gilt bis 2028. Es regelt unter anderem die gemeinsame Ernennung von Bischöfen.

Quelleepd

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1 Kommentar

  1. Hallo!
    Solange es bekloppte Leute gibt, die Billigschrott aus China bestellen und dann heucheln die Produkte würdem brennen und / oder krank machen wird China weiter gestärkt. Wir müssen versuchen China möglichst wirtschaftlich zu schwächen, so wenig wie möglich deren Schrottprodukte zu kaufen. Die Chinesen im Inland schwächen ja auch schon die Wirtschaft in dem sie weniger kaufen.
    Gruß,
    Peter

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