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CHRISTIVAL22: Teilnehmerzahl übertrifft Erwartungen

Vorfreude und Dankbarkeit herrschen bei den Verantwortlichen des „CHRISTIVAL“, das am Mittwochabend in Erfurt startet. Anna-Nicole Heinrich, Präses der EKD-Synode, wünscht sich „viele tolle Impulse.“

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Seit 2017 liefen die Planungen für die siebte Auflage des christlichen Jugendfestivals. Dass es jetzt in dieser Größenordnung stattfinden könne, bezeichnete der mitteldeutsche Landesbischof Friedrich Kramer im Rahmen der Pressekonferenz zum Auftakt als „großartig“.

Er glaube, „dass das Feiern ganz nach vorne gehört – gerade nach den zwei Jahren der Entbehrung.“ Für ihn sei so ein Festival auch ein Beispiel dafür, was in der Kirche möglich sei – und das im nicht-religiösen Thüringen. „Hier können Impulse gesetzt werden“, so Kramer, der auch die Vielfalt der Veranstaltung lobte.

EKD-Synodenpräses Anna-Nicole Heinrich konstatierte, dass Kirche vom CHRISTIVAL lernen könne. Beeindruckt zeigte sie sich vom Engagement der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor Ort. „Hier wird der Glaube gefeiert. Ich habe da viel gespürt.“ Sie gehöre zwar schon nicht mehr zur Zielgruppe des CHRISTIVAL22, dessen Ausrichtung und Konzeption sei jedoch genau das, was sie persönlich in der Jugendarbeit der Kirche angesprochen habe und immer noch anspreche. „Das Christival ist auch meine DNA.“ Insofern sei sie auch ein bisschen traurig, dass sie wegen des parallel stattfinden Katholikentags nicht das ganze Wochenende in Erfurt dabei sein könne.

Gemeinsam feiern: „Die Sehnsucht ist groß“

Dass man die Anmeldungen für Dauerkarten bereits vor dem Anmeldeschluss habe schließen müssen, wertet Karsten Hüttmann, 1. Vorsitzender des CHRISTIVAL, als besonderes Zeichen. „Der Run hat uns ein bisschen überrascht“, räumte er ein. „Es zeigt, dass solche Veranstaltungen in den vergangenen zwei Jahren Mangelware waren – die Sehnsucht ist groß.“

Während des Festivals wolle man junge Menschen mit Jesus in Verbindung bringen und im Glauben begleiten. Wichtig sei ihm, den Teilnehmenden Handwerkzeug zu geben, um sie zu mündigen Leserinnen und Lesern der Bibel zu machen. Dazu sollen in Erfurt neue Formen christlicher Jugendarbeit erlebbar sein.

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Rund 1.800 Ehrenamtliche sind laut Projektleiter Chris Pahl in der thüringischen Landeshauptstadt im Einsatz, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. 8.600 Dauertickets seien verkauft worden, dazu kämen dann Tagesgäste. Insgesamt gehen die Veranstalter von bis zu 13.000 Personen vor Ort aus. Das Budget der Veranstaltung belaufe sich auf 3,2 Millionen Euro. Dieses werde neben den Beiträgen der Teilnehmenden durch Zuschüsse der Evangelische Kirche und durch Spenden aufgebracht, wovon man bereits eine Million Euro erhalten habe.

Das überkonfessionelle CHRISTIVAL findet zum siebten Mal statt. Es begann 1976 in Essen. Die bislang letzte Veranstaltung fand 2016 in Karlsruhe statt. Das CHRISTIVAL22 steht unter dem Motto: „ICH GLAUBE. WIR FEIERN. DAS LEBEN. Es richtet sich an junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren. Zum Trägerkreis zählen über 70 Werke und Organisationen.

Link: Hier findest du die Homepage des CHRISTIVAL.

Die Teilnehmenden der Pressekonferenz (v.l.n.r.): Chris Pahl (Projektleiter CHRISTIVAL22), Michael Kynast (Geschäftsführer Messe Erfurt), Friedrich Kramer (Landesbischof), Anna-Nicole Heinrich (Präses EKD-Synode), Karsten Hüttmann (Vorsitzender CHRISTIVAL e.V.), Christoph Kiess (Pressesprecher CHRISTIVAL22). Foto: Christival

2 Kommentare

  1. Man kann nur hoffen, dass das Christival seinen klaren Charakter beibehält und sich nicht zu einem Markt der beliebigen Möglichkeiten entwickelt. Klare biblische Orientierung tut nut, wo gerade in diesen Tagen so einige meinen, sie müssten den Frommen einen Weg aus einer vermeintlichen Sackgasse zeigen und die dabei Aussagen der Schrift gerade in Fragen der Ethik als zeitbedingt ablehnen.

    • Ich hatte keine große Erwartungshaltung und habe mich einfach gefreut, dass das Christival in dieser Größe stattfinden konnte. Überrascht und erfreut hat mich dann – bei aller Vielfalt, die bei einem solchen Format dazugehört – die durchgängige und klare Zentriertheit auf Jesus Christus, die überall zu erleben und deutlich sichtbar war. Mit großem Abstand vor all den Themen, die aktuell unseren gesellschaftlichen Diskurs bestimmen. So bleibt das Christival auch zukünftig relevant und prägend für eine junge Generation von Christen: in der Form aktuell, inhaltlich aber viel mehr geistlich als zeitgeistig. Daher: ja – es hat seinen klaren Charakter beibehalten.

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