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„Etwas in der Welt bewegen“: 10.000 Besucher beim Abschlussgottesdienst des „Christivals“

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Mit einem großen Abschlussgottesdienst ist am Sonntag das „Christival“ in Karlsruhe zu Ende gegangen. Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg gab in ihrer Predigt Anstöße zur Versöhnung mit der eigenen Lebensgeschichte, mit Menschen, mit Gegebenheiten und Möglichkeiten.

Im Mittelpunkt ihrer Botschaft stand die biblische Geschichte von Maria, Josef, dem Wirt und den Hirten. Versöhnung habe jedem von ihnen eine neue Perspektive eröffnet, erklärte sie den 10.000 Besuchern. So sei die Botschaft bei Maria und ihrer festgelegten Rolle: „Versöhn dich mit deinem ‚Nur’ und sei gespannt.“ Für Josef laute sie: „Auf dein Herz kommt es an. Geh mutig voran!“ Für den Wirt gelte: „Werde beweglich! Trau ihm zu, dass er den Weg hat! Versöhn dich mit der Herausforderung! Schau dich um! Halt die Augen offen!“ Zuletzt sei das Signal, das von den Hirten komme: „Du bist so wichtig. Dein Anliegen macht es. Das ist größer als du. Und daran darfst du wachsen!“ Die Weihnachtsgeschichte sei ein Spiegelbild der Weltgeschichte. „Nur mit dieser Botschaft der Liebe im Rücken werden wir die Zukunft meistern.

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Der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh, gleichzeitig Mitglied im „Christival“-Kuratorium, feierte mit den Teilnehmern das Abendmahl. Im Vorprogramm des Abschlussgottesdienstes trat die die 23-jährige Mishka Mackova auf, Siegerin des zweitägigen „Christival“-Wettbewerbs „Next Generation“. Die Sängerin, die auch Teilnehmerin der fünften Staffel von „Voice of Germany“ im November 2015 war, hatte sich gegen sechs weitere Teilnehmer durchgesetzt.

Die Speisung der 15.000

Ein weiterer Höhepunkt des „Christivals“ war ein Mega-Picknick im Karlsruher Schlossgarten zu dem am Samstag rund 15.000 überwiegend junge Menschen gekommen waren. Das Picknick war von der evangelische Kirche in Karlsruhe, der Evangelischen Allianz und der Stadt Karlsruhe organisiert worden. Etwa 700 Ehrenamtliche aus Karlsruhe und Umgebung hatten Speisen mit in den Schlossgarten gebracht.

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Das Picknick sollte ein „Ort der Begegnung, des Kennenlernens und der Offenheit“ sein, sagte der evangelische Karlsruher Dekan Thomas Schalla. Der Erste Bürgermeister der Stadt, Wolfram Jäger, wünschte den „Christival“-Besuchern, dass sie „etwas mitnehmen können für ihren Glauben“.

Neben den fast 10.700 Dauerteilnehmenden und Mitarbeitenden wurden beim „Christival“ rund 2.900 Tagestickets verkauft. Der Großteil der Dauerteilnehmer kam aus Deutschland, einige aber auch aus den Nachbarländern wie Frankreich, Niederlande, Österreich und der Schweiz. Insgesamt seien Teilnehmer aus etwa 20 Ländern vertreten, teilte der Veranstalter mit, darunter auch 50 Geflüchtete, die mit Jugendgruppen aus Deutschland angereist waren. Insgesamt wurden rund 45.000 Frühstücke, 30.000 Mittagessen und 25.000 Abendessen ausgegeben..

Karsten Hüttmann, erster Vorsitzender des „Christivals“, zog eine positive Bilanz: „Wir blicken sehr dankbar zurück. Unser Wunsch war es, durch kreative und innovative Formate die Jugendlichen in ihrem Engagement in Kirche, Gemeinde und Gesellschaft zu fördern und sie durch die geistlichen Angebote in ihrem persönlichen Glauben zu stärken. Wir sagen: Es ist uns gelungen.“ Dazu komme, dass wir dem Thema „Jesus versöhnt“ wirklich einen Nerv getroffen habe. „Viele junge Menschen haben uns davon erzählt, dass sie zum ersten Mal angefangen haben, sich mit den negativen Erfahrungen ihrer Biografie zu versöhnen. Jugendliche aus verschiedenen Gemeinden entwickelten gemeinsam sehr konkrete Ideen, wie sie zusammen an ihrem Ort die Botschaft der Versöhnung Gottes weitertragen können.“

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