- Werbung -

„Das Wunder des Lebens feiern“: Creative Kirche probt für neues Chormusical

„Judith und das Wunder der Schöpfung“ – bald beginnen die Proben, am 21. Februar hat das neue Chormusical in Dortmund Premiere.

Mit 3.000 Sängerinnen und Sängern aus Nordrhein-Westfalen will die Creative Kirche die Uraufführung des Musicals „Judith und das Wunder der Schöpfung“ feiern. Es sei ein musikalisches Großereignis „und zugleich ein bewegender Appell: für die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen, für den Zusammenhalt der Gesellschaft und für eine neue Hoffnung, die trägt“.

- Werbung -

Das Herzstück des Musicals sei die Gemeinschaft, heißt es in einer Pressemitteilung. Menschen aller Generationen und Bevölkerungsschichten seien am Musical beteiligt, „um sich mit den Herausforderungen unserer Zeit auseinanderzusetzen und das Wunder des Lebens zu feiern“.

Das Chormusical beginne mit dem Blick der Apollo-8-Astronauten auf die Erde am Heiligabend 1968: „Ein Moment, der Millionen Menschen ergriff. Die Besatzung las aus der Schöpfungsgeschichte und kehrte verändert zurück: mit Dankbarkeit und dem Wunsch, das Leben für kommende Generationen zu schützen. Denn nicht die Erde braucht uns – wir brauchen die Erde.“

Interessierte bei Probe willkommen

Die erste gemeinsame Probe des großen Chores ist am Sonntag, 28. September, im RuhrCongress Bochum geplant. Interessierte können unverbindlich mitproben, eine Anmeldung für das Projekt ist noch möglich. Ab 2027 soll das Stück auf Tour gehen.

Das Musical ist ein ökumenisches Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Ev. Kirche von Westfalen, des Erzbistums Paderborn, von Brot für die Welt und Andere Zeiten e.V. sowie der Stiftung Creative Kirche. Projektpartner ist zudem die Deutsche Bahn. Die NRW-Ministerinnen Ina Brandes (Kultur und Wissenschaft) und Mona Neubaur (Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie) haben die Projektpatenschaft übernommen.

Konnten wir dich inspirieren?

Jesus.de ist gemeinnützig und spendenfinanziert – christlicher, positiver Journalismus für Menschen, die aus dem Glauben leben wollen. Magst du uns helfen, das Angebot finanziell mitzutragen?

NEWSLETTER

BLICKPUNKT - unser Tagesrückblick
täglich von Mo. bis Fr.

Wie wir Deine persönlichen Daten schützen, erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.
Abmeldung im NL selbst oder per Mail an info@jesus.de

Zuletzt veröffentlicht

1 Kommentar

  1. Wir dürfen die irdische Natur bewahren

    „Das Wunder des Lebens feiern“: Daß die Creative Kirche ein neues Chormusical über die Schöpfungsgeschichte probt, ist eine wunderbare Sache. Nicht nur weil die Schöpfung eines unendlichen Universums so phantastisch ist und es der Schöpfer aller Dinge uns zugesteht, dass wir um ein paar Ecken herum ein kleinwenig auch die Natur und ihre Funktionen verstehen. Dabei hört unser Begreifen schon im subatomaren Bereich in der Quantenphysik auf. Die Schöpfungsgeschichte ist da kein wissenschaftlicher Bericht, sondern ein Mittelding eines Schöpfungshymnus und gutem antiken Glaubensbekenntnis. Dass es zwei Schöpfungsberichte gibt, muss auch dem Bibelautor bekannt gewesen sein, der diese Berichte so auch sehr bewusst hintereinander und geradezu „gegenüber stellte“. So wie wir auch Gott niemals hier auf Erden begreifen können, also einerseits in seiner Allmacht über ein unendliches Universum, aber andererseits uns so nahe wie der Schatten über unserer rechten Hand: Gott ist daher überall.

    Im übrigen geht die Geschichte der Schöpfung beginnend mit Adam und Eva – als der Mensch und die Menschin – bis zum Turmbau zu Babel. Sie beschreibt den Menschen, der des Paradieses verlustig geht, weil er die Definition für Gut und Böse selbst übernimmt und Kain dann aus religiöser Eifersucht seiner Bruder Abel mit einem Stein erschlägt. Diese innere tiefe seelische Verbindung mit Gott und seiner Liebe geht uns verlustig mit jeder Lieblosigkeit. Sie endet bei Kain mit Totschlag und dann auch beim Fall des großen Turmes zu Babel, fast wie die sehr bildhafte Formulierung eines diktatorischen Systems, dass an seiner eigenen Effektivität des Bösen auch alle Diaglogfähigkeit (man hat sich nicht mehr verstanden), total scheiterte. Weder die sinnbildlich alle Menschen darstellenden Geschöpfe von Adam und Eva werden vom Himmel zum Tode verurteilt und auch nicht der Brudermörder Kain. Am Ende steht der neue Adam im Menschensohn Jesus, der unseren Tod verhindert, weil er unseren (geistlichen) Tod schon am Kreuz gestorben ist und die Sünde der ganzen Welt übernommen hatte. Die Botschaft ist klar: Wir sind begnadigt, denn niemand wird zweimal für das Gleiche bestraft.

    So weit atmet die Schöpfungsgeschichte, aber die Bewahrung unserer irdischen Schöpfung verpflichtet uns geradezu, in noch fernerer Zukunft die Schwerter zu Pflugscharen zu machen und bereits jetzt die Kräfte zu bündeln, um mit Gottes Hilfe gegen den Klimawandel anzukämpfen. Damit bleibt die Schöpfungsgeschichte sehr aktuell, denn die irdische Natur soll gerettet werden. Leider scheint die Zeit nicht reif zu sein, jetzt schon die Kriege abzusagen und die unsinnigsten aller Waffen, die Atombomben und -raketen zu verschrotten. Wir Christinnen und Christen dürfen reale Utopien pflegen, weil sie an Wahrheiten grenzen

WAS KANNST DU ZUM GESPRÄCH BEITRAGEN?

Bitte gib hier deinen Kommentar ein
Bitte gib hier deinen Namen ein