Diakonie und EKD wollen im Umgang mit sexualisierter Gewalt auf gemeinsame Projekte, Standards und Strukturen setzen. Das Beteiligungsforum hat deshalb einen neuen Namen.
Das Beteiligungsforum heißt jetzt „Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt in der EKD und Diakonie“, berichten die Organisationen in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Die Diakonie nehme künftig eine veränderte Rolle im Gremium ein: Sie werde die Hälfte der Finanzierung übernehmen, außerdem sollen die Perspektiven der diakonischen Landesverbände stärker integriert werden.
Neben Elke Ronneberger, Bundesvorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, wirke ab sofort auch Roman Shapiro, Leiter des Zentrums Recht im Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe, im Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt mit.
Neutrale Anlaufstelle geplant
Die Namensänderung des Gremiums beschlossen die Mitglieder am vergangenen Wochenende im Rahmen einer zweitägigen Sitzung, heißt es in der Pressemitteilung. Schwerpunkt der Sitzung war die Weiterentwicklung der Konzeption einer neutralen Anlaufstelle für betroffene Personen. Diese soll bei Konflikten zwischen kirchlichen oder diakonischen Stellen und Betroffenen für die Interessen der Betroffenen eintreten und nach Lösungen suchen.
Laut Pressemitteilung werden Anfang 2026 betroffene Personen, die bisher schon in den AGs des Beteiligungsforums als Gäste mitarbeiten, die Betroffenengruppe im Beteiligungsforum als Mitglieder verstärken.

Professionalisierung
Diakonie und EKD wollen im Umgang mit sexualisierter Gewalt auf gemeinsame Projekte, Standards und Strukturen setzen. Das Beteiligungsforum hat deshalb einen neuen Namen. Halte ich für eine sinnvolle Professionaliserung einer fachlichen Unterstützung bei Sexualisierter Gewalt.