Die Studie zu Digitalisierung im Raum der Kirchen (DiRK) geht 2026 in die zweite Runde. Teilnehmer dafür werden gesucht.
Der Versicherer im Raum der Kirchen (VKR) hat in Kooperation mit der Macromedia University erneut eine Umfrage zur Digitalisierung im Kirchenraum gestartet. Dabei können Kirchenmitglieder und auch hauptamtliche Kirchenmitarbeiter teilnehmen.
Neue Entwicklungen und Veränderungen im Digitalisierungsbereich sollen untersucht und später mit den ersten Ergebnissen aus 2023 verglichen werden, heißt es im Fragebogen der Studie. Der Fokus liege hierbei auf der Nutzung von Künstlicher Intelligenz, digitaler Seelsorge und ethischen Fragen.
Ein Fazit der DiRK-Studie 2023 war, dass Kirchenmitglieder digitaler sind als gedacht. Studienleiter Prof. Dr. Holger Siebert unterstrich diesbezüglich, man könne mit vielen Vorurteilen in diesem Kontext aufräumen. Es zeige sich jedoch deutlich, dass in kirchlichen Institutionen weiterhin großer Aufholbedarf bestehe.
Fragebogen der DiRK-Studie 2026

Der weltliche und geistliche Bereich getrennt betrachten
Die Studie zur Digitalisierung im Raum der Kirchen (DiRK) geht 2026 in die zweite Runde. Wenn Staat, Regierungen und die Institutionen mit der Künstlichen Intelligenz Abläufe auf Fordermann bringen, ist es (gewissermaßen) eine weltliche Angelegenheit. Dazu zählen dann auch die Kirchen, da sie ja auch bisher noch analoge Verfahren in ihrer Verwaltung anwendeten. Wenn es inhaltlich um geistliche Angelegenheiten geht, dann ist die Anwendung von KI eher ein Spagat auf einer Rasierklinge. Weil weder Autoren noch Journalisten Texte nur aus Textbausteinen zusammensetzen, sogar hier auch Doktorarbeiten noch nicht kopiert werden dürfen, sollten möglichst Theologen die Predigt noch in alter Kopfarbeit betreiben, um damit dem Heiligen Geist und der eigenen geistlichen Kreativität keinerlei Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Möglichst keine ganzen Textteile einfach übernommen werden, was auch heute analog unüblich ist. Es darf niemals Beichtautomaten geben. Auch vor dem Altar sollte keinerlei dreidimensionales Bild des Priesters oder der Pfarrer/in stehen. Es kann kein digitales Abendmahl geben, kein Segen von der KI, keine Orgelmusik aus der Maschine, keine KI-generierte Kultur in der Kirche, oder gar Lebensberatung. Auch die erste Kontaktaufnahme mit jeder Gemeinde sollte nicht mit der freundlichen Stimme von Künstlicher Intelligenz erfolgen. Gott ist auch kein das ganze Universum umfassender Supercomputer und damit keine künstliche Intelligenz. Er ist als himmlische Realität nie erklärbar. Aber wie haben immer eine Direktverbindung mit ihm, wenn wir dies möchten. KI als irdische Mittel sind immer akzeptabel, aber hier die KI in jesus.de kommentieren zu lassen, würde die Sache ad absurdum führen. Es ist auch in modernen Zeiten immer noch erlaubt, Gott auch mit unserem Großgehirn zu danken, in dem wir es noch bedienen. Da gibt es noch viel Luft nach oben.