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Naher Osten: Christenverfolgung schadet der ganzen Gesellschaft

Das Recht auf Religionsfreiheit ist im Nahen Osten stark gefährdet. Für Christen sei die Situation oft lebensbedrohlich – mit fatalen Folgen für die ganze Gesellschaft: Vielfach seien es die Kirchen und kirchlichen Organisationen, die sich für humanitäre Hilfe einsetzen. Daher rufen die Evangelischen Hilfswerke Brot für die Welt und die Diakonie Katastrophenhilfe zu Spenden für Gemeinden im Nahen Osten am Sonntag Reminiszere  auf.
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„Mit der Zukunft christlicher Kirchen, die die Region kulturell und gesellschaftlich seit Jahrtausenden wesentlich mitgeprägt haben und Motor wie Träger für soziale Dienste waren und sind, stehen auch religiöser Pluralismus und Toleranz sowie eine Kultur und Praxis gelebter Barmherzigkeit auf dem Spiel“, erklärt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin beider Hilfswerke. Das gilt nicht nur für die Gebiete in Syrien und im Irak, die durch den sogenannten Islamischen Staat (IS) erobert wurden. Auch in Ägypten kommt es immer wieder zu Anschlägen auf christliche Gemeinden.

Angesichts der massiven Herausforderungen für Christen in der Region weiten die kirchlichen Hilfswerke Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe ihre Unterstützung von Kirchen und christlichen Partnerorganisationen und deren sozial-diakonischer und humanitärer Arbeit aus.

Reminiszere ist der zweite Sonntag in der Passionszeit und der Gedenktag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für bedrängte und verfolgte Christen. Er fällt 2018 auf den 25. Februar. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Ägypten.


 

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