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Neue Formen von Kirche: „Wir brauchen Freiraum, um es anders zu machen“

Die Kirchen wollen sich „gesund schrumpfen“. Das führt dazu, dass Pfarrer und Pfarrerinnen in Verwaltungsaufgaben und erhöhten Anforderungen untergehen – Burnout und „struktureller Kollaps“ sind die Folgen, meint der Theologe Thomas Schlegel. „Erprobungsräume“ sollen sie davon befreien und dadurch Kirche zukunftsfähig machen.

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Herr Schlegel, Sie sind quasi sowas wie der „Godfather of Pioneering“. 

Thomas Schlegel: (lacht) Vielleicht der Erprobungsräume [andere Formen von Kirche; Anm. d. Red.] in der Landeskirche.

Aber auch die sind ja ein Pionier-Projekt.

Ja, das schon. Aber wir sind auch eingebettet in den europäischen Kontext. Dass das so zu Deutschland passt und im Herz der Landeskirche Aufnahme findet, liegt an verschiedenen Faktoren.

Ich war einfach zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle. Ich kam gerade frisch aus Amsterdam, wo ich Begegnungen mit Pionierspots hatte, und bin hier in den Landeskirchenrat gegangen und habe die volle Dynamik und Energie aus Amsterdam übertragen (lacht). Ich habe alle infiziert mit der Idee.

Okay, ich merke, ein echter Pionier braucht auf jeden Fall Begeisterungsfähigkeit. Was noch?

Pioniere brauchen Inspiration. Inspiration kommt von Menschen, die selber sprühen und bei denen man merkt: Die wollen was. Da ist eine Energie, die sich überträgt.

Und das ist etwas, das man braucht, wenn man immer nur mit Verwaltungsmenschen umgeben ist. Da kommt man schnell in eine Müdigkeit, Lethargie und Trägheit rein. Aber es braucht diesen Spirit, diese Inspiration.

Das ist es, was wir brauchen: Erzählungen von gelingender Kirche.

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Das andere ist das Know-how, Wissen gehört unbedingt dazu. Dass Kirche funktioniert, ist ja etwas, das wir uns fast abgewöhnt haben. Seit Jahren befinden wir uns auf einem absteigenden Ast. Es werden immer weniger Mitglieder und das Geschäftsmodell läuft immer schlechter. Es entsteht eine depressive Grundstimmung, in der man sich gar nicht mehr zutraut, dass Kirche funktionieren und Leute ansprechen könnte.

Wenn es Landeskirchen doch hinbekommen, sind das Ausnahmen, die man hochhält. Zu erleben, dass Landeskirchen wachsen, dass Menschen dort hinkommen, die mit dem Glauben bisher wenig zu tun hatten, ist natürlich inspirierend. Das ist es, was wir brauchen: Erzählungen von gelingender Kirche.

Aber wenn man in starren Strukturen hängt, was ja, wenn man es spitz formuliert, die Landeskirchen ausmacht, kann nichts passieren.

Wir sind eine Institution und ich stoße mich immer wieder an der Logik dieser Institution, die historisch gewachsen ist. Wir sind wie eine staatliche Behörde, deren Ziel es ist, religiöse Geschäftsvorgänge abzuwickeln. Und das so gut wie möglich und so effizient wie möglich.

Das reicht aber nicht mehr für Kirche. Kirche ist was anderes. Theologisch sowieso. Jetzt musst du dir vorstellen: Ich komme aus Amsterdam mit diesem Spirit in den Landeskirchenrat. Dazwischen liegen Welten. Vom Habitus, von der Einstellung, von den Verfahren. Das hat mit Spirit überhaupt nichts zu tun.

Die große Aufgabe ist nun, diese Dinge zusammenzubringen. Das ist ungeheuer spannend und da sehe ich mich als Pionier. Es macht mir große Freude, Dinge, die eigentlich nicht zusammengehören und die offenbar auch widerständig sind, zusammenzubringen, die Brücke zu suchen.

Es geht nicht nur mit Kreativität und Inspiration und Charisma – das ist ganz wichtig –, aber du brauchst auch ein gutes Backup. Eine gute Verwaltung, gute Organisationsstrukturen sind hilfreich, aber wenn man nur verwaltet und nicht mehr weiß, was man verwaltet oder nur sich selber verwaltet, dann ist man eben da, wo wir jetzt sind.

Sind frische Formen von Kirche also der Weg, wie Kirche in Zukunft bestehen kann?

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Wenn wir das wüssten. Ich glaube, es ist ein Versuch. Es ist der Versuch, ein anderes Geschäftsmodell von Kirche zu etablieren und die soziale und kommunikative Reichweite von Kirche zu erhöhen. Ich bin immer vorsichtig mit solchen absoluten Aussagen, wie: Das ist der einzige Weg.

Gott kann noch viel mehr tun und überraschen. Insofern würde ich nicht sagen, dass es der einzige Weg ist, aber ich wünsche mir, dass es ein Weg ist, der uns zukunftsfähig macht.

Sie sind Mitherausgeber des Buches „Erprobungsräume. Andere Gemeindeformen in der Landeskirche“. Darin schreiben Sie, dass es bei den Erprobungsräumen auf eine veränderte Haltung, weniger auf eine veränderte Form ankommt. Kann man mit einer anderen Haltung noch in denselben Formen leben, arbeiten und begeistern?

Ich glaube schon. Allerdings wird man auch da immer wieder an Grenzen stoßen und das eine oder andere lassen müssen, weil sich die Prioritäten anders setzen. Und dann braucht es einen gewissen Ungehorsam oder Freiraum.

Das Charmante an den Erprobungsräumen sind die Freiräume. Dass man nicht an jenes Gesetz oder diese Strukturvorgaben gebunden ist, sondern wirklich Platz und Raum zum Ausprobieren hat. Das ist auch innerhalb der gegebenen Strukturen möglich; das erleben wir auch.

Aber man muss sagen, dass die Strukturen ein starkes Eigenleben haben und einen wahnsinnig in Beschlag nehmen können. Man kann eigentlich Kirche machen, ohne Kirche zu machen. Indem man nur Kirche verwaltet. Mein Kollege nannte das: die Flucht in die operative Notdurft. Du machst was, du bist die ganze Zeit am Arbeiten, aber es ist nur die Notdurft, es ist eine Verblendung des Eigentlichen.

Das ist ein Schicksal, das gerade viele Pfarrpersonen teilen und das sich tendenziell noch verschärfen wird.

Es ist wie eine Falle, in die wir tappen: Wir denken, wir müssten aufgrund unseres Mitgliederschwunds unsere Organisationsstrukturen anpassen. Das heißt, wir brauchen größere Einheiten.

Im Osten ist es schon so weit fortgeschritten, dass man merkt, diesen Pfad können wir nicht fortführen. Wenn du 15 Kirchen zu versorgen hast, zehn Friedhöfe und noch einen Kindergarten, dann bist du mit Verwaltung so zu, dass du gar nichts anderes mehr schaffst.

„Burnout und struktureller Kollaps sind vorprogrammiert.“

Und auf der anderen Seite differenziert sich die Gesellschaft immer weiter aus, du hast immer mehr Anforderungen zu bewältigen. Du musst in allen Einzelbereichen noch professioneller, noch besser werden.

Burnout und struktureller Kollaps sind vorprogrammiert. Gerade weil die Strukturen so dysfunktional sind, brauchen wir unbedingt eine Alternative. Wir brauchen Freiräume, um es anders zu machen.

Die Erprobungsräume sind ja angetreten, um neue Gemeindeformen im säkularen Kontext zu erproben“ – sind die Erprobungsräume diesem Anspruch gerecht geworden?

Im Großen und Ganzen ja. Es liegt auch daran, dass Erprobungsräume oft da aktiv sind, wo kirchliche Präsenz eh gering ist und auf eine Art und Weise, die eine normale Kirchengemeinde nicht macht.

Nur als Beispiel: In Erfurt gibt es Plattenbauprojekte, wo mit Kindern und Familien aus dem Plattenbau gearbeitet wird. Dort ist Kirche faktisch nicht präsent, das muss man leider so knallhart sagen.

Oder am Bahnhof. Wir haben hier eine Bahnhofsmission, die sich stark als Gemeinschaft, als Gemeinde versteht. Die machen Seelsorge, feiern Gottesdienste, arbeiten mit den Flaschensammlern. Da gelingt es also schon, Menschen zu erreichen und zu berühren.

Das geschieht vielleicht nicht zuerst mit dem Wort Gottes und einer Predigt, aber da sind Menschen, die erst mal da sind und zuhören. Und das ist ja schon Wahnsinn.

Ist es also das: hingehen zu den Menschen, kontextualisieren und zuhören, statt sie anzupredigen?

Ja, das mit dem Anpredigen, das ist eh so eine Frage. Ich merke, dass am Ende dieser Reise das Entdecken von neuen liturgischen Formen steht: Man teilt und feiert Glauben mit denen, die eigentlich nicht glauben.

Die Leute, die in Kirchen und Gottesdienste reinschnuppern, die ein religiöses Interesse haben, die wollen nicht im Vorhof verbleiben, die wollen nicht draußen bleiben. Die wollen mitfeiern, wollen erleben, wie Kirche ist und wie sich zum Beispiel Gebet anfühlt.

Aber wie betet man mit jemandem, der nicht an Gott glaubt? Wie liest man mit so jemandem die Bibel? Wie entdecken wir Spiritualität mit denen, die das nicht gelernt haben? Eine ungeheuer spannende Frage.

„Wir müssen selbst neu durchbuchstabieren, was Glaube heute heißt.“

Ich glaube, dass das ganze Feld der Spiritualität noch viel zu wenig beachtet wird. Wir haben den diakonischen oder sozialen Ansatz in vielen Erprobungsräumen, ja, auch in den Fresh X. Aber wie feiern, wie leben wir Spiritualität mit Menschen, die das nicht gewohnt sind? Wie finden wir da Formen, wie finden wir eine Sprache?

Das berührt so viel und ich merke, dass wir uns selbst infrage stellen müssen. Wir müssen selbst neu durchbuchstabieren, was Glaube heute heißt. Welche Worte finde ich dafür? Und ich glaube, da entsteht wirklich etwas von der Kirche der Zukunft.

Das alles ist absolut nachvollziehbar. Es müssten doch eigentlich alle Landeskirchen sagen: Ja, das setzen wir um. Trotzdem sind solche Wege nicht in allen Landeskirchen Teile des Zukunftsprozesses. Wie erklären Sie sich das?

Ich glaube, dass in einigen Landeskirchen noch die Illusion herrscht, dass die bisherige Kirche auch in die Zukunft hinein so weitergehen kann. Das Geschäftsmodell mit Parochie und Kirchengemeinde vor Ort wird weiter funktionieren.

Ich vermute, dass es den meisten jetzt mindestens dämmert, dass das nicht zukunftsfähig ist. Gerade wenn du kleiner wirst, ist die Gefahr groß, dass du dich nur noch auf das konzentrierst, was du immer schon gemacht hast.

„Aber der eigentliche Schritt, der dann noch fehlt, wäre, dass die Erprobungsräume uns als Kirche infrage stellen.“

Die Landeskirche als großes System versucht, sich stabil zu halten, so gut es eben geht. Wenn mal eine Neuerung kommt, wird versucht, sie einzuweben. Das nennt man defensive Modernisierung. Man schafft ein paar kleine, räumlich oder zeitlich begrenzte Modernisierungen, die aber weiter kontrollierbar sind. Nach dem Motto: Wir machen mal ein bisschen was Modernes, aber im Prinzip wollen wir die Kontrolle behalten.

Im Prinzip wollen wir, dass alles so weiterläuft wie bisher, das Neue soll dem Alten dienen, es stabilisieren, aber wir können draußen dranhängen: Wir machen Erprobungsräume. Wir sind cool und der Zukunft zugewandt. Aber der eigentliche Schritt, der dann noch fehlt, wäre, dass die Erprobungsräume uns als Kirche infrage stellen.

Wie sehen Sie die Zukunft der Erprobungsräume – gerade im Hinblick auf das veränderte Verfahren, statt fünf jetzt acht Jahre zu fördern, bei gleichzeitig geringerer finanzieller Unterstützung? 

(denkt nach) Ich hoffe, dass es mehr werden, die erproben. Gleichzeitig hoffe ich, dass es nicht unkontrolliert mehr werden, sondern dass die, die es gibt, ein gutes Begleitsystem bekommen und dass sie Impact für die ganzen Kirchen haben.

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Es nützt ja nichts, wenn ganz viele Projekte irgendwo vor sich hin arbeiten. Wir versuchen, sie untereinander zu vernetzen, das ist ein Großteil unserer Arbeit, weil dadurch auch ein Bewegungscharakter entstehen kann.

Ich habe vorhin von der Inspiration gesprochen. Ich glaube, Inspiration ist eine der wenigen Ressourcen, die wir gegen dieses große Establishment und diese zähen, behäbigen Strukturen haben.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Die Fragen stellte Hella Thorn. Sie arbeitet als Redakteurin für 3E und Fresh X.

Thomas Schlegel ist Kirchenrat der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und Projektleiter Erprobungsräume.


Weiterlesen:


Buchtipp:

Juliane Kleemann und Thomas Schlegel (Hg.)
„Erprobungsräume. Andere Gemeindeformen in der Landeskirche“

EVA Leipzig

Für „andere Formen“ von Kirche brennt Dr. Thomas Schlegels Herz. Mit „Erprobungsräume“ hat er einen Band herausgebracht, der aufzeigt, wie Neues ausprobiert werden und eine Kirche der Zukunft aussehen kann. „Erprobungsräume“ ermutigt zum Aufbruch, zum Experimentieren, zum Wagnis. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) wird zum Trendsetter des Wandels. Ihre Erprobungsräume sind jetzt fünf Jahre alt – höchste Zeit, um eine Auswahl dieser Initiativen vorzustellen, Siege und Niederlagen zu reflektieren und zukünftige Perspektiven aufzuzeigen.

Zu Wort kommen Pionierinnen und Pioniere, Kirchenleitende, kritische und begeisterte Stimmen. Der fast 500 Seiten starke Band bietet eine Entdeckungsreise und Vorschau in eine veränderte Kirche, die uns alle erwartet. Von daher lohnt es sich, mit dem Erproben heute in der Kirche zu beginnen, statt im Morgen ohne sie aufzuwachen.


Ausgabe 2/22

Dieser Artikel ist in der Zeitschrift 3E erschienen. 3E wird vom SCM Bundes-Verlag herausgegeben, zu dem auch Jesus.de gehört.

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2 Kommentare

  1. In einer Zukunftsgemeinschaft das Leben teilen

    So ganz habe ich nicht verstanden, wie hier Kirche – ganz konkret – neu gedacht wird. Aber dass ein solcher Gedanke angedacht wird, jemand mit frischen Ideen kommt, sich vom Geist Gottes beflügeln lässt, ist etwas sehr positives. Ich glaube nicht, dass allerdings ein Konzept der Reduktion eine gute Idee wäre. Also beispielsweise kleine Brötchen zu backen, sich als Kirche und damit Glaubensgemeinschaft gesund zu schrumpfen, oder einfach weniger zu arbeiten. In den 1970er Jahren haben wir im Rahmen der ökumenischen „action 365“ von dessen Leiter, einem Jesuisten, gehört: Die Kirche der Zukunft ist möglicherweise die Kirche der kleinen Gruppen. Die das gemeinsam leben was sie glauben, die vielleicht sogar in Gütergemeinschaft sind, sehr ökumenisch und offen bleiben für alle Menschen. Dies könnten sehr inspirierende und inspirierte Gruppen sein, vielleicht sogar ganz viele überall, die ihr eigenes Leben und dieses auch mit anderen Menschen teilen. Solches würde auch in eine Zeit passen, die vielleicht dunkler, hoffnungsloser und orientierungsloser erscheint: Als Orte wo viele Kerzen angezündet werden und Menschen eine emotionale und geistliche Heimat finden. So könnte ich mir Kirche vorstellen, wenn die Volkskirche noch weniger als die 3 – 5 % Kirchensteuerzahler erreicht und der Focus aus der Not geboren auf der Verwaltung eines kläglichen Restes liegt. Hier kann tatsächlich weniger viel mehr sein. Denn wenn wir als Christinnen und Christen wirklich Salz der Erde sind, dann kann sich der Geschmack einer ganzen Gesellschaft verbessern, wenn wir als viele kleine Kirchengruppen Hand an legen in einer Gesellschaft, in der Gemeinsinn mitunter auch verloren gehen kann. Oder in denen die Krise die Hoffnung vertreibt. Es grenzt schon an eine Revolution, wenn jemand im Dunkeln viele kleine Lichter anzündet. Ich könnte mir dann auch vorstellen, dass Christinnen und Christen für eine bestimmte Zeit bei und mit wirklich armen Menschen leben, das Leben teilen und damit das Gesetz Christi erfüllen. Mit Armut meine ich nicht ausschließlich eine wirtschaftliche. Wir benötigen für eine reformierte Kirche mehr den Geist der Fußwaschung Jesu und keine geistlich hierarchische Herrschaft, auch keine mit überzogenen Dogmen und Moralismen. Kirche braucht also nicht nur neue Geschäftsmodelle, Megagemeinden oder eine bessere Supervision seiner Religionsdiener, sondern neue Gemeinschaftsformen, die wirklich diesen Namen verdienen. Geistliche Kanalarbeiter*innen, die ganz unten an der Basis Lichtträger sind, können vielleicht mehr verändern als große Institutionen mit ihrem Hang, jedes Thema zu ihrem zu machen. Es geht darum mehr Licht anzumachen, damit die Schatten flüchten.

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