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Theologe: „Verfolgt zu werden, ist kein christliches Alleinstellungsmerkmal“ (Die Eule)

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Sind Christen die weltweit „am stärksten unterdrückte Glaubensgemeinschaft?“ Enno Haaks, seit 2010 Generalsekretär des Gustav-Adolf-Werks, spricht im Interview mit dem Eulemagazin über den Begriff Christenverfolgung, die Situation bedrängter Christen weltweit und das Thema Religionsfreiheit.

Seiner Meinung nach vereinfache der „Weltverfolgungsindex“ von OpenDoors eine überaus komplexe Thematik, zum Beispiel durch die „Engführung auf ganze Staaten“. In Ländern wie Syrien oder Nigeria würden Christen eben nicht überall verfolgt, sondern gerieten teils durch die wirtschaftliche Lage und fehlende Lebensperspektiven in Bedrängnis.

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Haaks fordert, „massiv“ in die religiöse und weltanschauliche Bildung zu investieren. Religiöser Fundamentalismus lasse den Glauben des anderen nicht gelten.

Link: Verfolgt zu werden, ist kein christliches Alleinstellungsmerkmal (Die Eule)


Das Gustav-Adolf-Werk der evangelischen Kirche tritt laut Selbstbeschreibung für „das Recht protestantischer Minderheitskirchen ein, ihren Glauben in Freiheit zu leben.“ Es leistet Unterstützung beim Gemeindeaufbau, bei der Renovierung bzw. Kauf von Kirchen und Gemeinderäumen sowie bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben in den Gemeinden und der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Partnerinnen des Werks sind rund 50 protestantische Minderheitskirchen in Europa, Lateinamerika und Zentralasien.

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