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Skillet: Die Wahl zwischen Ruhm und Jesus

Skillet-Sänger John Cooper wurde größere Bekanntheit versprochen, falls er nicht mehr über Jesus spricht. Es war der Wendepunkt seiner Karriere.

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In einem „Focus on the Family“ Broadcast erzählt der 46-jährige Musiker laut The Christian Post von der Zeit, als die Band Skillet gerade etwas bekannter wurde und sie mit etablierten Mainstream-Künstlern auf Tour gingen. Ein Promoter habe ihn zur Seite gezogen und ihm gesagt, dass Skillet alles habe, um die erfolgreichste Band der Welt zu werden. Allerdings müssten sie sich dazu vom Christentum distanzieren, das hieße: weniger über Jesus reden, keine christlichen Interviews und keine christlichen Festivals.

Berühmt und reich werden als Versuchung

Der Mann habe noch etwas anderes gesagt, was ihn zum Nachdenken gebracht habe. Er, Cooper, solle darüber nachdenken, was er für Jesus tun könne, wenn er aufhöre über ihn zu reden und stattdessen reich und berühmt werden würde. Dieser Satz sei der Wendepunkt seiner Karriere gewesen, so John Cooper.

Nach dem Gespräch sei er zu seiner Frau gegangen und habe mit ihr darüber gesprochen und gebetet. Danach wusste er, dass es eine Versuchung gewesen war und die Idee nicht von Gott kam. Ab da sei genau das Gegenteil eingetreten und er habe noch mehr über Jesus gesprochen.

Skillet wurde trotzdem bekannt. Die Band war schon einmal für einen Grammy nominiert. Mehrere Alben erreichten den Platin-Status. Cooper betreibt einen YouTube-Kanal, auf dem er offen über seinen Glauben spricht und aktuelle Ereignisse kommentiert.

Link: Skillet’s John Cooper says he was promised fame if he stopped talking about Jesus (The Christian Post)

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1 KOMMENTAR

  1. Wir sind immer in Versuchung

    Wir sind immer in Versuchung. Etwa sich für unseren Egoismus eher zu entscheiden als für einen Menschen und Menschlichkeit. Also für Jesus, oder als schlechtere Alternative den Ruhm ohne ihn. Im Wahlkampf geht es auch um Entscheidungen, nämlich ebenso im Endspurt des politischen Kampfes um die Macht sachlich zu bleiben, keine Halbwahrheiten zu benutzen oder nicht kurz vor dem Urnengang zielgerichtet sehr lange als Informationsmunition zurück gehaltene Skandälchen und Skandale oder banaleres aus der Versenkung zu holen. Besser wäre es zumal, Fehler allseits zuzugeben – aber dazu bräuchte dann auf auf allen Seiten viel Mut. Es gibt eine christliche Politik in der Art der Kommunikation.

    Dabei bin ich allerdings fest davon überzeugt, dass es unser eigener innerer Abgrund ist, unsere fast natürliche Widerborstigkeit gegen Gottes Willen, der den Wirkwillen unserer Versuchungen ausmacht. Es ist nicht Gott selbst der uns versucht. „Versucht“ heißt ja, uns selbst versuche3n vom richtigen Weg abzubringen. In uns allen schlummert ganz tief unten etwas von Kai, aber auch vom gutmütigen Abel. Wir sind manchmal als ernsthafte Christen wie Petrus, wenn wir wie er, wir allerdings in weniger existenziell gefährlichen Situationen, lieber den Mund halten als uns zu Jesus zu bekennen. Manchmal sind Menschen aus einem Saulus geschnitzt, unordentlich, aus schlechten Verhältnissen, vielleicht mit Vorstrafen. Aber dann wurden sie Christinnen und Christen. Da wünsche ich mir sehr Reaktionen wie diejenigen der damaligen Urgemeinde, als aus dem Saulus wegen seiner großen Gottesbegegnung ein Paulus wurde. Leider sperren wir dagegen Menschen gedanklich zeitlebens in Schubladen. Dies nennt man dann eine fehlende Vergebungsbereitschaft. Dabei wäre es doch so einfach, auch völlig ohne Zauberei und zudem kostenlos, wenn wir hierzulande und weltweit wenigstens versuchen würden die „Goldene Regel“ anzuwenden. Nämlich dem anderen das zu geben, was wir auch von ihm oder ihr erwarten: Etwas Freundlichkeit, vielleicht ein Lächeln, als Zuhörender und Zugewandter – also Liebe zu geben die wir auch von anderen erhoffen. Es geht gar nicht um die großen Alternativen zwischen Frömmigkeit einerseits – und unser Ruhm der auch über Leichen geht auf der anderen Seite. Es sind die kleinen Momente, die uns zum Paradies werden können. Vielleicht müssten wir daher als Christinnen und Christen einfach etwas alternativer leben und dann braucht ein grober Glotz keinen groben Keil, sondern wirkungsvoller mehr Sanftmut (ein unmodernes Wort) und Freundlichkeit. Wenn ich einem zornigen Menschen nicht auch meinen Zorn entgegenschleudere, dann habe ich ihn in Wirklichkeit moralisch völlig besiegt. Trotzdem: Solche Niederlagen des Gegenübers sollte ich nicht auskosten, sonst ist es unecht. Nichts ist unchristlicher als fromme Arroganz, denn der andere ist aus Gottes Sicht wie ich. Ob als bekannte Menschen die sich im Ruhm sonnen, oder Erika bzw. Otto Normalverbraucher: Wir mangeln alle des Ruhmes, den wir vor Gott haben sollten. Aber die Liebe Gottes gibt es immer völlig unverdient. Denn sonst dürfte man sie nicht Liebe nennen.

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