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Sudan: Traumatisierte Kinder brauchen Hilfe

Tausende Kinder sind aus der umkämpften Stadt El Fasher geflohen. Das christliche Hilfswerk World Vision warnt vor akuter Lebensgefahr.

Seit dem 26. Oktober sind laut den Vereinten Nationen (UN) rund 89.000 Menschen aus der belagerten Stadt El Fasher im Sudan geflohen. Tausende Kinder haben unter extremen Strapazen die 200 Kilometer entfernte Region Ost-Darfur erreicht. Die Kinderhilfsorganisation World Vision berichtet von über 7.000 neu angekommenen Binnenflüchtlingen, darunter viele Kinder, die teils zwei Wochen unterwegs waren – zu Fuß oder auf Eselskarren. „Was wir hier erleben, ist eine absolute Tragödie“, sagt Inos Mugabe, Einsatzleiter von World Vision Sudan.

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Die Kinder seien erschöpft, ausgehungert und traumatisiert. World Vision leistet Soforthilfe mit Trinkwasser, einfachen Unterkünften und psychosozialer Betreuung. Doch die Mittel reichen nicht aus. „Mehr als 5.000 Kinder haben kein Zuhause mehr, keine Sicherheit und keine Grundversorgung“, erklärt Bahareldin El Haj, Kinderschutz-Experte von World Vision Sudan. Besonders gefährdet sind Kinder, die von ihren Familien getrennt wurden.

World Vision ruft dringend zu Spenden und politischer Unterstützung auf. „Unsere Mitarbeiter riskieren ihr Leben, um Hilfe zu leisten“, berichtet Mugabe. Auch in Süd-Kordofan verschärft sich die Lage durch eskalierende Gewalt. Jede Stunde des Zögerns erhöht das Risiko für die Kinder.

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3 Kommentare

    • Ich finde solche gezielten Spendenaufrufe nicht sinnvoll. Dann spendet man mal vor Weihnachten 20 Eur und danach ist die Not wieder vergessen, ohne dass sich vor Ort was geändert hat.

      Sinnvoller ist es, sich eine Organisation raus zu suchen, die einen überzeugt und dann jeden Monat regelmäßig zu spenden.

      Dann können solche Organisationen auch besser planen.

      Das Spendensiegel DZI gibt auf seiner Website da sehr viele Informationen. Auch z.b., wie viel von der Spende die Empfänger überhaupt erreicht.

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