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TV-Tipp: Furcht & Zittern – Wer hat Angst vor Evangelikalen?

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Die Medienplattform „Glaube & Gesellschaft“ widmet sich in der neuen Video-Reihe „Furcht & Zittern“ den Evangelikalen. Oliver Dürr vom Institut für Ökumenische Studien der Universität Fribourg begibt sich auf eine Suche nach „lebendigen Formen des christlichen Glaubens für heute“ – kritisch und selbstkritisch. Er möchte Formen der Gemeinschaft finden, die weder „institutionell tot“ noch „fundamentalistisch verengt“ sind.

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10 Kommentare

  1. In der Tat, es geht nicht um menschlich entwickelte Institutionen. Sondern einzig um den LEIB des CHRISTUS, zu dem nur die gehören, die wirklich nach Joh.3 > WIEDERGEBOREN sind. Alles andere ist Konfessions-Gewürge, das überall nur SPALTUNGEN hervor gebracht hat und leider weiter her-vor bringt. Fundalismus ist nur dann falsch, wenn er fanatisch (Glaube ohne Geduld und echter Liebe) ist oder wird.
    Wir CHRISTEN werden nur dann glaubwürdig, wenn wir endlich selbstkritisch werden und endlich danach fragen, was unser geliebter HERR unter uns vorallem sucht und sehen will: Demontage von allem, was uns untereinander trennt und vor der Welt unglaubwürdig macht. Unsere diversen Gemeinde-Namen zeigen unsre Blindheit deutlich und sollten schnellstens überall vereinheitlicht CHRISTUS-Gemeinde heißen. Nur die Orts- und Straßennamen sollten uns noch unterscheiden. Das Fazit wäre, ein vollkommen neues Bewußtsein, was wir wirklich werden und sein sollen, nämlich eine gelebte EINHEIT pro Wohnort (was nur durch echte Gemeinschaft ohne Programm und ständige Vergebungsbereitschaft möglich wird und ist) !!!

  2. „Du aber bist derselbe, und deine Jahre enden nicht.“ Ps. 102, 28/Hebr. 13, 8

    Der allein wahre und lebendige GOTT ist kein evangelikaler, pfingstlicher, charismatischer, pietistischer, methodistischer oder sonstiger „Denominationsgott“, auch kein „christlicher Religionsgott“ nach der Art und Weise: katholisch, evangelisch, lutherisch usw., und schon gar nicht irgendein „Weltreligionen-Gott“ nach heidnischer Vorstellung.

    Er ist und bleibt derselbe, der „GOTT Abrahams und Isaaks und Jakobs“, der GOTT und VATER des geliebten Sohnes seiner Verheißung und seines geoffenbarten Zeugnisses: JESUS CHRISTUS, seines Evangeliums! 2. Mo. 3, 15/Apg. 3, 13

    Weder ein menschliches d. h. fleischliches Denominations- noch sogenanntes „christliches“ Religionsevangelium, geschweige ein heidnisches Evangelium, stammen von ihm. 1. Kor. 2, 1-16/3, 1-23

    „Derselbe“ beruft durch sein Evangelium aus dem Tod ins ewige Leben und in die Gemeinschaft seines Sohnes JESUS hinein, den er zum HERRN und zum CHRISTUS gemacht hat. Sein Wille beruft seine Kinder, in seiner Agape, zu einer „Christusgemeinschaft“ im „Bild der Lehre“, und zwar auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei CHRISTUS JESUS selbst der „Fels“ und Eckstein ist.“ 1. Kor. 1, 9/Röm. 6, 17;23/Eph. 2, 20 ff/Mt. 7, 24-29

    Direkt zu Anfang traten durch fleischlich gesinnte Menschen Spaltungen/Absonderungen auf, indem sich einige zu Paulus, andere zu Apollos oder Kephas und Christi hin positionierten und dadurch CHRISTUS, seine „Körperschaft“, zerteilten. 1. Kor. 1, 10-13

    Die Sünde dieser fleischlichen Gesinnung fraß um sich und erreicht nun sichtbar ihren Gipfel im Zusammenschluss sich „christlich“ nennender Religionen/Denominationen mit den heidnischen, „da sie die gesunde Lehre (WORT GOTTES/alle heiligen Schriften) nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden (und aufgehäuft haben), weil es in ihren Ohren kitzelt“. 2. Tim. 3, 16-17/4, 3

    Durch Spaltungen, Parteiungen, Sektiererei usw. werden aber auch die Bewährten offenbart, die geistlich gesinnten, wahrhafte Christen, Jünger JESU, die nicht ein „Christentum“, oder irgendein religiöses „christliches“ Aushängeschild verkörpern, sondern ein lesbarer „Brief Christi“ sind, nach dem Reich GOTTES und seiner Gerechtigkeit trachten, als „Diener des neuen Bundes“, „Diener des HERRN des GEISTES“, nicht des Buchstabens! 1. Kor. 11, 19/Mt. 6, 33/2. Kor. 3, 3-18

    GOTT, der durch sein Evangelium neue Menschen zeugt, als ihr VATER in JESUS, und sie für sich selbst geschaffen und in seiner Liebe für sich selbst abgesondert hat, ist diese nochmalige Absonderung unter ihren vielen Namen zuwider. Sie verführt und führt zur Zerteilung, Spaltung, Sektiererei, da sie aus dem Willen fleischlich-religiöser Gesinnung stammt, sich den Werken des Fleisches geöffnet und der Menschheit noch größere Verwirrung und Orientierungslosigkeit bereitet hat. Joh. 1, 12-13/Eph. 1, 1-14/Apg. 20, 28-30/2. Kor. 6, 14-18/Gal. 5, 19-21/Jak. 3, 13-18

    Übrigens: Ein „Christentum“, oder „Christliches“, sind nicht der neue und ewige Bund GOTTES, sondern sein ewiges Königreich im Namen und Blut seines LAMMES; dem Apostel und Hohenpriester seines neu geschaffenen Volkes, ihres Bekenntnisses: JESUS CHRISTUS als den HERRN und GOTT als ihren VATER ! 1. Petr. 2, 9/Hebr. 3, 1/9, 1-28/10. 1-23/1. Kor. 8, 6

    Schriftstellen: EBF 1982/KNT 1995 KaRo

  3. Christinnen und Christen sind Christinnen und Christen

    So würde ich meine Philosophie beschreiben. Denn es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig Klischees stimmen. Es gibt die guten Menschen, die anderen Menschen helfen, auf Augenhöhe begegnen und die (leider) manchmal keine Christen sind. Oder auch theologisch liberale Pfarrer, die jeden Tag Losung und Lehrtext lesen und den Tag geistlich beginnen. Oder denjenigen der stolz ist evangelikal zu sein, aber auf manche seiner Mitmenschen wie ein Eisklotz wirkt. Natürlich ist auch der umgekehrte Fall möglich. Wir Gläubige, die Gott lieben und Jesus nachfolgen, meinen ja oft, nur für uns sei der Platz in Gottes Neuer Welt reserviert. Dabei hat unser Gott bereits jeden Menschen geliebt, als er das heutige vermutlich fast unendliche Universum mit seinen fast 1 Billion Galaxien erschuf. Und dann wurde er selbst ein kleines Baby, kam in einer Notunterkunft zur Welt, angebetet von ganz einfachen Menschen aus der jüdischen Unterschicht. Geboren wurde der menschgewordene Gott von einer wahrscheinlich 13-Jährigen. Er fasste alle Gebote zusammen, nämlich Gott zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst. Seine Gemeinde hat aus der Begegnung mit Jesus auch die Erkenntnis abgeleitet, dass unter Glaube, Hoffnung und Liebe nur die Liebe die Größte unter ihnen ist Jesus selbst aber ging freiwillig ans Kreuz. Damit wollte Gott wie durch einen notariellen Akt beglaubigen, dass er Liebe ist und unsere Defizite und Abgründe vergeben hat und er sich mit allen Menschen versöhnen will. Er wird die gesamte Schöpfung erlösen und ein neues Universum als den Neuen Himmel und die Neue Erde erschaffen. Gott ist weder ein Evangelikaler noch ein Liberaler, aber eine allesumfassende Wirklichkeit. Und er ist der Schatten über unserer rechten Hand. Deshalb sollen alle Menschen die sich Christen nennen, sich unabhängig von ihrer Frömmigkeitstradition, nicht gegenseitig ihren Glauben absprechen, sondern abweichende Überzeugungen tolerieren. Miteinander zu diskutieren und einen Dialog zu führen ist wichtig, aber notwendiger ist miteinander beten zu können und zu wollen. Spaltungen unter uns Christ*innen sind ein großes Übel und eine Sünde kann durchaus auch sein, hier in Klischees zu denken. Weder im Leben noch im Tod können wir uns an Gott vorbeimogeln. Aber er ist die Liebe und Barmherzigkeit pur und deshalb sollten wir niemand vor ihm Angst einreden. Christinnen und Christen sind Christinnen und Christen, sie sind nie vollkommen und fertig, aber sie fühlen sich von ihrem Gott sehr geliebt. Seine Zuwendung zu allen Kreaturen ist immer unverdientes Geschenk.

  4. Das beweist doch nur, dass der christliche Glaube nicht für Freiheit und Menschenrechte steht und noch nie gestanden hat, sondern dass er mit seinem absoluten Wahrheitsanspruch autoritären Persönlichkeiten stets ideale Bedingungen schafft, totalitäre, frauenfeindliche Herrschaften zu legitimieren. Siehe: Päpste, Luther, Calvin. Zwingli, usw.

    • Lebendiger Glaube!

      „Gott sei Dank!“ schrie der Atheist, als er von seinem Traum aufwachte. Seine Frau neben ihm, durch den Schrei aufgeweckt, fragte verblüfft: „Du glaubst an Gott?“ –

      Hier sein Traum:
      „Ich lag reglos im Bett, war gestorben und trotzdem wurde ich, mit Ketten gefesselt, in zerlumpter schmutziger Kleidung, hängenden Schultern und gebeugten Hauptes, von merkwürdigen Gerichtsdienern, die ich von Ansehen nicht beschreiben kann, in einen großen Gerichtssaal geschleppt und in einem gebührenden Abstand vor dem Richterpult postiert.
      Wieso lebte ich denn, obwohl ich gestorben war? –
      Es waren keine Anklagebank in dem Saal, keine Zuschauerplätze, keine Staatsanwaltstribüne und kein Rechtsanwaltssitz; auch waren diese Personen nicht zugegen. Ich stand alleine vor meinem Richter, den ich nur als eine „majestätische Person,“ beschreiben kann.
      Er gebot einem Gerichtsdiener und dieser rollte, seitlich von mir, links, eine große Schriftrolle auf. Obwohl ich keine Zuschauer, sondern nur den Richter sah, spürte ich dennoch, dass unzählige Augen auf mich gerichtet waren.
      Ein Gerichtsdiener las mit lauter Stimme die sehr lange und ausführliche Niederschrift der Schriftrolle von Anfang bis Ende durch, und zwar alle meine Sünden und meine Schuld, meine gesamte gelebte Gottlosigkeit.
      Ich war einem Zusammenbruch nahe, schämte mich unsagbar und mein Angesicht neigte sich zu Boden.
      Als der Gerichtsdiener mit der Vorlesung zu Ende war, drehte ich mich etwas herum, um zu meiner Hinrichtung abgeführt zu werden, denn das Vorgelesene entsprach der Wahrheit; ich wusste, dass ich ewige Verdammnis verdient hatte. So streckte ich meine gefesselten Hände den Gerichtsdienern zu meiner Abführung entgegen.
      In dieser Situation sprach mich der Richter mit gütiger Stimme an – für mich völlig unerwartet.
      Ich sah zu ihm hin und und er fragte mich, ob ich nicht etwas zu meiner Rechtfertigung vorbringen kann.
      Diese Frage ließ mich erneut zusammensinken und ich wollte mich wieder abwenden, um abgeführt zu werden, denn ich konnte mich durch nichts rechtfertigen.

      Plötzlich leuchtete, in strahlendem Weiß, links vor mir, also rechts neben dem Richter, ein Kreuz auf; wie gebannt sah ich es an. Da ich nicht sprechen konnte, zeigte ich mit meinen gefesselten Händen in diese Richtung und mein Mund wurde geöffnet.
      Auf das weiße Kreuz zeigend, sagte ich zum Richter: Das wäre meine einzige Rechtfertigung, wenn diese Gnade auch mir geschenkt würde.
      Für mich unfassbar, geschah vor meinen Augen und Ohren Folgendes: Der Richter schlug mit seinem Richterhammer einmal auf das Richterpult und sagte laut: „FREISPRUCH !“
      Sofort wurden mir die Fesseln von den Gerichtsdienern abgenommen und meine Lumpen abgetan; ich wurde neu bekleidet.
      Doch nun kam der Höhepunkt: Mein Richter stand auf, kam zu mir, nahm mich in seine Arme, wie ein liebender Vater, und sprach freundlich: „Du bist frei, diese Rechtfertigung genügt, du sollst ewig mit mir leben!“

      KaRo

      • Von Bert Brecht stammt die kluge Behauptung: „Die Wahrheit ist immer konkret.“ Das ist eine Zeile, die uns alle überfordert. Um wie vieles leichter wäre das Leben, wenn die Wahrheit nicht konkret wäre, sondern ein für alle Mal Gültigkeit hätte. So wie bei den Religionen, wo Denken verboten ist, weil jeweils einer vor Jahrhunderten, ja Jahrtausenden, die „Wahrheit“ erfand. (Und ein ander Religionsstifter, ein anderer Anstifter zum Aberglauben, eine ganz andere phantasierte. Und ein Dritter die seine, etc.) und uns – das eher kleine Häuflein, das nicht glauben will, weil wir lieber zum Wissen konvertieren – ins ewige Feuer schickte. So menschenfreundlich verkünden es die Schafe.

  5. Das Neue Testament ist eine Liebesgeschichte

    Von Karel Roman`s Geschichte bin ich hin und her gerissen. Ich würde es nur wesentlich einfacher beschreiben, überhaupt nicht theatralisch. Bei meiner Begegnung mit Gott wird er mich umarmen, denn er ist die Liebe in Person. Vielleicht wird mein Lebensfilm ablaufen, wo ich viel realer als im wirklichen Leben nacherlebe, wie ich mit anderen Menschen umgegangen bin, möglicherweise auch sehr lieblos und wo die Liebe in meinem Leben nicht zum Zuge kam. Aber da ist Gott kein Ankläger, denn das Kreuz Jesu ist längst die notarielle Beglaubigung, dass unsere und die Schuld der ganzen Welt vergeben ist. Vielmehr beschreiben viele Nahtoderfahrende, wie der Lebensrückblick sie vor dem eigenen Gewissen verurteilte. Sie sahen sich selbst wie sie waren und wie in einem Spiegel. Da ist nicht Gott der Ankläger, denn der ist die Liebe und zwar einer, in der 77×7 mal vergeben wird, also immer. Also bitte keine Angst vor Gott machen, sonst müssten wir das Neue Testament neu erfinden als Horrorgeschichte. Aber es ist eine Liebesgeschichte. Niemand kann sich im Leben oder im Tod an Gott vorbei mogeln. Das ist auch nicht nötig, auch nicht Angst zu haben. Aber ich glaube schon, auch wenn das Paradies so völlig anders sein wird als die Gegenwartswelt: Wir werden uns auch mit anderen Menschen im Himmel wohl unbedingt noch versöhnen müssen. Denn bei dem Gastmahl mit Jesus Christus gibt es nur Versöhnte und Versöhner.

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