Islamistische Extremisten greifen derzeit vermehrt Christen im westafrikanischen Staat Burkina Faso an. Seit 2015 üben Islamisten dort tödliche Angriffe aus. Wie der britische Sender BBC berichtet, wurden seither fast 400 Menschen getötet. Wir berichten über aktuelle Anschläge.

26. Mai 2019: Anschlag auf eine katholische Kirche
Vier Gläubige sind von dschihadistischen Angreifern aus einer Kirche getrieben worden. Vor dem Gebäude erschossen die Angreifer die Christen. Das berichtete der britische Sender BBC. Unter den Toten sei auch der Gottesdienstleiter.

13. Mai 2019: Anschlag auf eine Prozession
Während einer Marienprozession sind laut Christian Post vier Katholiken ermordet sowie die transportierte Statue der Maria zerstört worden.

12. Mai 2019: Anschlag auf eine katholische Kirche
Nach Beginn einer Messe sind laut Frankfurter Allgemeine Zeitung und Spiegel ca. 40 Angreifer in eine Kirche eingedrungen. Der Angriff kostete sechs Menschen das Leben, darunter dem Priester der Kirchengemeinde, der die Messe feierte. Außerdem steckten die Terroristen umliegende Gebäude in Brand.

28. April 2019: Anschlag auf eine protestantische Kirche
Laut einer Pressemitteilung von Open Doors haben die Islamisten die Gläubigen in einer Kirche aufgefordert, zum Islam zu konvertieren. Diese lehnten jedoch ab. Nacheinander erschossen die Angreifer sechs Christen. Im Anschluss setzten sie das Kirchengebäude und Motorräder in Brand und stahlen Eigentum des ermordeten Pastors.

15. Februar 2019: Anschlag auf eine Zollkontrollstelle
Bei einem Übergriff von Dschihadisten auf eine Zollkontrollstelle an der Grenze zu Ghana und Togo sind fünf Menschen getötet worden, darunter ein katholischer Missionar aus Spanien. Das berichtet der Arbeitskreis Religionsfreiheit, Menschenrechte und Verfolgte Christen der Deutschen Evangelischen Allianz. Zwischen Dschihadisten und Sicherheitskräften gibt es vermehrt gewaltsame Vorfälle.

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