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Die Evangelische Landeskirche in Württemberg und die katholische Diözese Rottenburg-Stuttgart arbeiten demnächst bei der Krankenhaus-Seelsorge ökumenisch zusammen. Landesbischof Frank Otfried July und Bischof Gebhard Fürst haben dafür einen bundesweit einmaligen Vertrag unterschrieben. Damit wollen sie das Seelsorge-Angebot in Krankenhäusern verstärken. Die Betreuung rund um die Uhr soll nach Möglichkeit bestehen. Die Konfession ist in diesem Fall nicht relevant – außer es wird explizit danach gewünscht, so berichtet es die Diözese Rottenburg-Stuttgart in ihrer Pressemeldung.

Gerhard Fürst sagte, dass es entscheidend sei, in „schwierigen und manchmal leider auch lebensbedrohlichen Situation ein Seelsorger Beistand, Trost und Hilfe anbietet.“ Der evangelische Landesbischof July stellte fest, dass der „Bedarf an Seelsorge wächst“. Momentan bieten die Evangelische Landeskirche und die Diözese ihre Krankenhaus-Seelsorge an mehr als 100 Standorten in Württemberg an. (JJ)

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Eine gute Meldung, aber es als Bundesweit einmalig darzustellen ist schon kühn.
    Bei uns in Rosenheim gibt es im Klinikum schon seit vielen Jahren eine ökumenische Klinikseelsorge. Auch da ist es egal, ob jemand evangelisch oder katholisch ist, wenn der Seelsorger kommt.

    Trotzdem; Ökumene ist wichtig, vor allem auf Gemeindeebene, wo es wichtig ist, dass Christen als Einheit wahrgenommen werden.

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