Christliche Organisationen und Werke wie Open Doors, AVC Deutschland und die Evangelische Allianz laden dazu ein, in Gottesdiensten, Hauskreisen und anderen Gemeindegruppen am weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen (10. November) für bedrängte Glaubensgeschwister im Gebet einzustehen.

Am Gebetstag nehmen nach Angaben der Allianz weltweit Gemeinden, Christinnen und Christen aus rund 100 Ländern teil. Die Evangelische Allianz hat dazu ein Gebetsheft gedruckt, das über die Homepage bestellt bzw. heruntergeladen werden kann. Schwerpunkte in diesem Jahr sind China, Nigeria und die Ostukraine.

„Wir hoffen und wünschen uns sehr, dass es in vielen Gemeinden, Werken, Verbänden, Gemeinschaftsstunden, Gebetsstunden, Hauskreisen, Jugendkreisen und in der persönlichen Stillen Zeit benutzt wird, um unseren bedrückten, bedrängten und verfolgten Geschwistern im Gebet beizustehen“, so der Generalsekretär der Allianz, Reinhardt Schink.

Jahrbücher „Religionsfreiheit“ und „Verfolgung“ erscheinen

Anlässlich des Gebetstags erscheinen zwei Jahrbücher zum Thema „Religionsfreiheit“ und „Verfolgung und Diskriminierung von Christen“, die von Thomas Schirrmacher für den Arbeitskreis „Religionsfreiheit – Menschenrechte – Verfolgte Christen“ gemeinsam mit der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte“ und weiteren Kooperationspartnern als Dokumentation herausgeben werden. Die Bände werden am 23. Oktober in Berlin vorgestellt. Dabei soll es speziell um die Situation der Christen in der Türkei gehen.

Das Hilfswerk Open Doors bezieht mit einer eigenen Erhebung Stellung zur aktuellen Situation von Flüchtlingen, die sich in Deutschland dem christlichen Glauben zugewandt haben. Dabei geht es auch um den vielfach geäußerten Vorwurf, diese Konvertiten würden einen Glaubenswechsel lediglich aus asyltaktischen Gründen vortäuschen. Für die Studie wurden nach Angaben von Open Doors Befragungen in 179 Gemeinden verschiedener Kirchen durchgeführt und die Daten zur asylrechtlichen Situation von 6.516 Konvertiten erfasst. Die Ergebnisse werden am 28. Oktober in Berlin vorgestellt.

Auch Open Doors hat für den Gebetstag Material zusammengestellt, das auf der Homepage des Hilfswerks bestellt werden kann.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ruft traditionell am zweiten Sonntag der Passionszeit zum Gebet für bedrängte und verfolgte Christen auf.

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Ja es wirklich traurig, dass in vielen Ländern Christen verfolgt werden
    Am sichersten wären sie in Hauskirchen
    Jesus gebot eigentlich keine Kirchengebäude und er sagte „Ich werde nie mehr in einem Tempel aus Stein Wohnung nehmen“

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