Vor zehn Jahren wurde aus dem CVJM Kolleg in Kassel die CVJM-Hochschule. Der damalige Direktor des Kollegs, Wolfgang Neuser, hatte diesen Schritt gemeinsam mit vielen Unterstützern vorangetrieben.

Die Geschichte des Kollegs bzw. der Hochschule reicht weit zurück. Seit 1920 bildete der CVJM in Deutschland hauptamtliche Mitarbeiter für den Verkündigungsdienst in Kooperation mit der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal aus. Acht Jahre später erfolgte der Umzug nach Kassel-Wilhelmshöhe in die neue Sekretärschule. Es begann überschaubar mit drei Lehrern und zwölf Schülern.  Während der NS-Zeit wurde die Schule beschlagnahmt. Nach dem Krieg befand sich die Ausbildungsstätte 26 Jahre lang in Rengshausen südlich von Kassel. In den 70er Jahren erwarb der CVJM schließlich ein neues Grundstück an der Hugo-Preuß-Straße in Kassel, wo sich nach mehreren Um- und Neubauten auch heute die Hochschule befindet.

1997 wurde aus der CVJM Sekretärschule das CVJM Kolleg. Drei Jahre später fasste der CVJM-Gesamtverband die Entscheidung, aus dem Kolleg eine staatlich anerkannte Hochschule zu machen. Im Jahr 2008 erhielt der CVJM die nötige Akkreditierung, ein Jahr später startete der Hochschulbetrieb. Die Zahl der Studentinnen und Studenten ist seitdem stetig gewachsen. „Wir sind überwältigt und dankbar für solch eine hohe Nachfrage an unseren Studien- und Ausbildungsangeboten und empfinden das als einen Segen und gleichzeitig als Verantwortung“, so Rüdiger Gebhardt, amtierender Rektor der CVJM-Hochschule. Zurzeit studieren nach Angaben der Hochschule 457 junge Menschen in den Bachelorstudiengängen, im Masterstudiengang und in der Kolleg-Fachschulausbildung. Dazu kommen noch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Weiterbildungsprogramme.

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