Islamistische Extremisten haben zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage eine Kirche im westafrikanischen Staat Burkina Faso angegriffen. Seit 2015 üben Islamisten dort tödliche Angriffe aus. Ende April war zum ersten Mal eine protestantische Kirche das Ziel, am 12. Mai eine katholische.

Laut einer Pressemitteilung von Open Doors forderten die Islamisten die Gläubigen bei der Attacke am 28. April auf, zum Islam zu konvertieren. Diese lehnten jedoch ab. Nacheinander erschossen die Angreifer sechs Christen. Im Anschluss setzten sie das Kirchengebäude und Motorräder in Brand und stahlen Eigentum des Pastors.

Auch der Angriff Mitte Mai kostete sechs Menschen das Leben, darunter dem Priester der Kirchengemeinde, der die Messe feierte. Das berichten die Frankfurter Allgemeine Zeitung und der Spiegel. Hinzu kommen Brände in der Kirche, einem Restaurant und Geschäften sowie die Zerstörung eines Gesundheitszentrums.

UPDATE: Wie die Christian Post berichtet, fand am 13. Mai eine weitere Attacke in Burkina Faso statt. Während einer Marienprozession wurden vier Katholiken ermordet sowie die transportierte Statue der Maria zerstört.

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