Eine Kirche die nicht betet, ist tot„. Diese Aussage stammt vom englischen Baptistenpastor Charles Haddon Spurgeon. Viele Christen würden dem zwar zustimmen, schreibt Lothars Krauss in seinem Leiterblog, gemeinsam gebetet würde aber trotzdem nicht. Die Gründe? Vielfältig. „Gebet ist ein Kampf“, meint Krauss. „Aber ein lohnender.“ In seiner Gemeinde wird mittwochs zusammen gebetet. Seit vier Jahren. Mit Höhen und Tiefen.

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1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Gebetsgemeinschaft zur Erneuerung der Schöpfung

    „Eine Kirche die nicht betet, ist tot“!. Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Ich will nun nicht unterstellen, Christinnen und Christen würden überhaupt nicht mehr beten: Vermutlich tun es die Allermeisten alleine, im stillen Kämmerlein, manche reden auch bei (fast) jeder Gelegenheit (ohne Beisein anderer)´privat mit Gott. Zumeist wird gebetet im liturgischen Gemeindeschaftsgebet in unseren christlichen Gottesdiensten. Viele pflegen die Praxis einer Gebetsgemeinschaft nicht, weil ihnen der hierfür persönliche Bezug zu den einzelnen Mitchristen fehlt: Anders als nur beim liturgischen Gemeinschafts-gebet für die bedrückenden Weltprobleme ist das gemeinschaftliche und auch laut gesprochene persönliche Gebet Einzelner in der Gemeinschaft eine doch auch intime Angelegenheit. Sicherlich ist die Wirkung des Heiligen Geistes eine erste Voraussetzung zum Gebet. Allerdings wäre in vielen Gemeinden wieder mehr eine wirklich vorhandene Kerngemeinde erforderlich, in der sich die Menschen kennen und miteinander Gemeinschaft haben. Wenn man wieder verstärkt persönliche Kontakte pflegt bis hin zu der Praxis von „Einer trage des anderen Last“, wird auch das persönliche gemeinschaftliche Gebet wieder mehr praktiziert. Langsam sollte die weltweite Christenheit aus dem Schlaf der Sicherheit aufwachen. Wir benötigen grundsätzlich mehr geistliches Leben, die Bereitschaft auch andere Frömmigkeitstraditionen zu achten, trotz unterschiedlicher Auffassungen (die dem Menschsein imanent sind) gemeinsam zu arbeiten und zu beten – und eine Neuevangelisation. Diese Neuevangelisation in allen Kirchen und Glaubensgemeinschaften – auch kooperativ ökumenisch – wäre garnicht in erster Linie notwendig, um unseren Gemeinschaften das Überleben zu sichern und neue Gesichter begrüßen zu können. Es geht darum, den Planeten zu retten, und gegen den von Menschen verursachten Klimawandel nicht nur anzukämpfen, sondern auch anzubeten. Da die Schöpfung Gottes Eigentum ist, wäre es eine adäquate Form der Buße, diese auch in der Arbeit an der Schöpfung, geistig, geistlich und maßnahmenbezogen zu praktizieren. Da alle Menschen von Gott geliebt werden, sind wir als Christenmenschen kein heiliger Rest, sondern Jesu Mitarbeiter(innen). Es wäre wirklich sehr erfreulich und phantastisch, sich bei diesen vorallem geistlichen Bemühungen auch bewusst zu machen, daß man die Form von Mission und Evangelisation auch verändern kann – oder sogar muss – um sie der Zeit anzupassen. Wie will ich einem Zeitgenossen die Bergpredigt erklären, wenn ich überhaupt nicht wissen kann, wie er denkt. Die Botschaft von der Liebe Gottes muss nicht nur gelebt werden, sondern sie muss auch erklärbar sein. In diesem Sinne wäre die Methode der Neuevangelisation auch das Übersetzen biblischer Texte in die heutige Zeit und Probleme. Wir brauchen an den Hecken und Zäumen der Welt Dolmetscher. Möglicherweise auch eine andere Sprache, um verstanden zu werden. (Ich auch !!!) Dann gibt es auch wieder mehr Beter und wenn mehr Beter arbeiten, werden sich die Jesusnachfolger deutlich vermehren. Unsere Welt ist wie ein Rettungsboot, in dem vorallem die Christen etwas unternehmen sollen, damit es nicht untergeht. Aber unsere lässliche Sünde könnte auch sein, daß wir gerne gerettet werden wollen, aber nicht mit all jenen, die mit uns im Boot sind.Unser Boot it die moderne Arche Noah`s und heißt Erde. Es gibt nur sie. Und wir benötigen die Stillung des Sturmes.

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