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Ist Jesus der einzige Weg zu Gott?

Die Bibel kennt nur Jesus als Retter. Christen sollten deshalb wertschätzend, aber klar mit Nichtchristen sprechen.

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Von Sebastian Alber

Viele Menschen kritisieren den sogenannten „Absolutheitsanspruch“ des Christentums. Christen wird vorgeworfen, dass sie glauben, die absolute, die einzige Wahrheit zu besitzen und damit andere Religionen quasi als falsch zu bezeichnen. Wäre es heutzutage nicht toleranter zu sagen: „Alle Religionen führen zu Gott“?

Schauen wir zunächst einmal in die Bibel. Ziemlich am Anfang der Geschichte Gottes mit seinem Volk kommen die Zehn Gebote. In 2. Mose 20 sagt Gott: „Ich bin Jahwe, dein Gott! Ich habe dich aus dem Land Ägypten herausgeführt“ und weiter „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“ Gott stellt sich hier selbst mit Namen vor. Er allein ist der Gott Israels, der sie aus der Unterdrückung gerettet hat – und kein anderer! Deshalb sollen sie keine anderen Götter verehren und anbeten.

Es gibt nur einen lebendigen Gott

Auch der Prophet Jeremia spottet über sogenannte „Götzen“, also Götterstatuen: „Mit Hammer und Nägel befestigt er [ein Handwerker] sie, damit sie nicht wackeln.“ (Jeremia 10,4). Jeremia weiß, dass diese Statuen weder sprechen noch sich bewegen können und deshalb „weder Schlechtes noch Gutes bewirken.“

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Dem Alten Testament ist es also sehr wichtig, festzustellen, dass es nur einen lebendigen Gott gibt und alles andere keine Macht hat. In unserer heutigen Welt kommen wir selten in Kontakt mit Götterstatuen, die Menschen anbeten. Trotzdem gibt es immer noch „Götzen“. Heute sind das eher Dinge wie Geld, Luxus, Ansehen. Belanglose Dinge, die uns von Gott ablenken und nur unserem eigenen Ego guttun.

Von Jesus selbst sind im Johannesevangelium die sieben sogenannten Ich-bin-Worte überliefert: „Ich bin das Brot des Lebens“, „Ich bin das Licht der Welt“, „Ich bin die Tür“, „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ und „Ich bin der wahre Weinstock“. Besonders sticht folgendes Ich-bin-Wort heraus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es gibt keinen anderen Weg zum Vater als mich.“ (Johannes 14,6).

Jesus bezeichnet sich hier also als einzigen Weg zu Gott, als einzig gültige Wahrheit und einzigen Lebensspender. Die Ansicht, alle Religionen führen zu Gott, würde Jesus nicht unterschreiben. Er hatte also einen Absolutheitsanspruch. Ist Jesus hier etwa intolerant? Und wie sollen wir Christen im Gespräch mit Nichtchristen damit umgehen?

Nur Jesus rettet

Dazu können wir uns vielleicht an der Apostelgeschichte orientieren. Als die Jünger damit begannen, das Evangelium weiterzutragen, verkündete Petrus mutig vor dem Hohen Rat, der ihn verurteilen wollte: „Kein anderer kann Rettung bringen. Und Gott hat uns auch keinen anderen Namen unter dem Himmel bekannt gemacht, durch den wir Rettung finden.“ (Apostelgeschichte 4,12). Dass wir nur durch Jesus gerettet werden, ist für Petrus so wichtig, dass er daran sogar vor Gericht festhält.

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In einer ähnlichen Situation befand sich Paulus, als er in Athen vor Gericht stand (Apg. 17). Dort wird er mit dem Vorwurf konfrontiert, er bringe neue Gottheiten in die Stadt. Was sagt Paulus den Athenern? Dass sie an falsche Götzen glauben? Nein, ganz anders. Zunächst lobt er die Gottesfurcht der Athener. Dann verweist er darauf, dass sie ja schon einen Altar haben, wo sie „den unbekannten Gott“ anbeten.

Daran knüpft Paulus an und sagt, er verkündige ihnen diesen Gott, der ihr Schöpfer und Retter sei, der schon immer unter ihnen Gutes bewirkt habe. Nur er ist der lebendige Gott, der die Menschen errettet. Deshalb sollen ihn alle Menschen suchen und ihr Leben auf ihn ausrichten. Paulus betont nicht, was die Athener falsch machen, sondern zeigt ihnen, wo sie auf dem richtigen Weg sind.

Wertschätzend, aber klar

Was bedeutet das nun für mein Leben? Als Christen sollen wir unseren Glauben so leben, dass andere von der Liebe Jesu angesteckt werden. Wenn wir Nichtchristen zunächst erzählen, dass sie auf dem Holzweg sind, kommt das meistens nicht so gut an.

Paulus geht hier mit gutem Beispiel voran: Wie er sollen wir Wertschätzung für die Menschen ausdrücken und eine Sprache sprechen, die die Menschen verstehen. So glauben auch Muslime an Gott und verehren Jesus als Propheten. Das können wir Christen wertschätzen, gleichzeitig aber darauf hinweisen, dass es keinen anderen Weg zu Gott gibt als Jesus, seinen Sohn.

Paulus schreibt im Brief an die Römer, dass auch Menschen, die Jesus noch nicht kennen, so leben können, wie es Gott gefällt: „Die Völker kennen das Gesetz zwar nicht. Trotzdem tun sie von sich aus, was das Gesetz verlangt.“ (Römer 2,14). Paulus meint hier das Gewissen, das alle Menschen haben. Es gibt also auch gutes Handeln außerhalb des Christentums, was Christen oft vergessen. Trotzdem hält Paulus fest: „Wir werden von Gott gerecht gesprochen, indem wir an Jesus Christus glauben.“ (Römer 3,22).

Gott will also allein verehrt werden, weil er der Schöpfer ist und sonst niemand. Jesus hat immer wieder betont, dass nur er der Weg zu Gott ist. Nur er ist die Wahrheit und nur durch ihn hat Gott uns Menschen davon erlöst, von ihm getrennt zu sein. Gott spricht aber auch unsere Sprache und geht auf seine geliebten Geschöpfe ein. Deshalb sollten auch wir andere Menschen nicht verurteilen, wenn sie Jesus noch nicht kennen, sondern so auf ihn hinweisen, dass es gut zu verstehen ist.

Lass dich nicht entmutigen, auch wenn du für deine Entscheidung für Jesus Gegenwind bekommst. Wenn du mit ihm durchs Leben gehst, hast du den Schöpfer des Universums an deiner Seite.

Sebastian Alber wünscht sich eine Kirche, die allein auf Jesus hinweist und trotzdem die Sprache der Menschen spricht.


Ausgabe 6/22

Dieser Artikel ist in der Zeitschrift Teensmag erschienen. Teensmag ist Teil des SCM Bundes-Verlags, zu dem auch Jesus.de gehört.

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29 Kommentare

  1. Lieber Andy, ich verbreite keine abstrusen Theorien. Ich bin, wie Sie aus meinem Blog ersehen können, ein von Gott berufener Lehrer für den „Leib Christi“. Ich bin seit über 50 Jahren Christ, und alles, was ich schreibe kommt aus eigenem Erleben und Erkenntnis, sowie der Kenntnis zahlreicher Lehren. Wenn mir jemand widerspricht, sollte er sich zuerst selbst infrage stellen. Hier eine Nachwirkung aus meinem eigenen früheren Erdenleben: https://www.academia.edu/88153640/Gottes_verpasste_Chancen_

    • Seien Sie mir nicht böse, Manfred. Doch was Sie schreiben ist wirklich hanebüchen. Egal, ob Sie sich als Christ sehen oder nicht: Ihre Theorien legen nahe, dass Sie Jesus nicht wirklich begegnet sind oder, noch schlimmer, ihm, obwohl Sie ihn kennen gelernt haben, nicht nachfolgen. Reinkarnation ist eine okkulte, und somit satanische, Lehre. Fragen Sie mal einige der unzähligen ehemaligen Buddhisten, die Jesus begegnet sind. Ich habe schon mit fünfzehn indische, japanische und chinesische Christen kennen gelernt, die zuvor überzeugte Buddhisten waren.

      Bis vor wenigen Jahren habe ich mir noch Blogs wie den Ihren angetan, eventuell war Ihrer sogar dabei. Das Resultat war immer das Gleiche: Sie führten weg von dem lebendgen Gott und Jesus, dem lebendigen Wasser. Ich kann nur nochmals dringend empfehlen: Lesen Sie die Bibel. Komplett. Bitten Sie Jesus um Wegweisung!

      • Sie meinen mit bloßen Behauptungen Realitäten widerlegen zu können? Haben Sie sich denn eingehend mit den wissenschaftlichen Arbeiten eines Prof. Dr. Ian Stevenson, Jim Tucker und anderen befasst? Oder mit den wissenschaftlichen Auswertungen von Erinnerungen an frühere Erdenleben? Ist Ihnen klar, was es beudeutet, wenn Christen von einer „unsterblichen Seele“ sprechen? – [gestrichen / bitte Netiquette beachten- das JDE-Team]
        Aus mangelnder Kompetenz behaupten Sie Reinkarnation sei eine okkulte (wissen Sie überhaupt, was dieser Begriff bedeutet und was alles okkult ist?) und satanische Lehre. Satan kann nicht lehren, weil er kein lebendiges Wesen ist, sondern lediglich eine Personifikation des Falschen. [gestrichen / bitte Netiquette beachten- das JDE-Team]

    • Sehr geehrter Manfred Reichelt.

      „Wenn mir jemand widerspricht, sollte er sich zuerst selbst infrage stellen.“

      Das mögen Sie anders gemeint haben, aber es klingt überaus anmaßend. Wir bitten Sie, mit ihren Verlinkungen auf eigene Inhalte sparsamer umzugehen (siehe Punkt 3 unserer Netiquette). Ebenso wünschen wir keine Werbung für die Reinkarnationslehre auf unserer Seite. Und, nein, wir werden dies an dieser Stelle nicht diskutieren (Punkt 3 der Netiquette). Mit freundlichen Grüßen. Das Jesus.de-Team

  2. Also ganz ehrlich, ohne Jesus hätte ich im Leben nicht den Anspruch gefunden, den ich als Mutter an den Menschen stelle. Meine Suche nach Gott hätte ihre Fruchtbarkeit verloren, wäre da nicht die Katholische Kirche gewesen, die Braut und Bräutigam in den Mittelpunkt stellt und den Rest eigentlich mir und dem Priester überlässt.

  3. Ich sehe es auch so, dass es Religionen gibt, die Menschen verängstigen. Der Reinkarnationsglaube in hinduistisch geprägten Ländern, macht die Menschen dort verzweifelt, da sie sich einem Karma-System unterworfen sehen. Dort gibt es keine Gnade, alles muss irgendwie ausgeglichen werden. Diese Menschen sollten von der Botschaft Jesu hören, bei dem es Gnade statt Karma gibt.

    • Die Gesetzmässigkeiten des Universums sind für ALLE Menschen gleich. Auch Christen unterlagen und unterliegen dem Gesetz von Ursache und Wirkung („Was der Mensch sät, das wird er ernten“ Gal. 6:7). Das ist nichts anderes als das Karma-Gesetz. Und da jede Seele unsterblich ist, unterliegen Christen auch der Reinkarnation. Genauso wie Christen, können auch Buddhisten und Hindus ihr Leben grundlegend verbessern, indem sie sich von ihren Begierden und Anhaftungen an das Irdische lösen. Nur das ist Befreiung! Und nur darin besteht die GNADE, die Gott allen Menschen gewährt. Christen haben also diesen Menschen nichts voraus, sondern nur einen weiteren Ausblick, nämlich auf die Auferstehung, die aufgrund der Loslösung von allem Irdischen erfolgt.
      https://www.academia.edu/47776276/Ursprung_und_Ziel_Wie_die_Evolution_weitergeht_ (Zum Lesen rechts mit dem cursor nach unten scrollen)

  4. Gott ist größer als wir ihn denken

    Selbstverständlich gibt es nicht viele oder mehrere Götter, das wäre uns auch völlig fremd. Gott ist eine allesumfassende Wirklichkeit. Zugleich ist er aber auch wie ein Bruder, wie ein Vater, oder der Heilige Geist als die versöhnende Kraft des Himmels. In Jesus Christus wurde Gott ein Mensch. Aber zugleich richtet sich die Wahrheit Gottes an alle Menschen, ich meine damit vor allem die 10 Gebote. Und Jesu Bergpredigt ist ebenso für alle Menschen gedacht in der ganzen Welt, als universell. Nun ist es ja auch nicht nur richtig zu glauben, Jesus sei der einzige Weg. Denn eben jener
    Menschensohn hat das Gleichnis erzählt vom Verlorenen Sohn, wobei die meisten Menschen weltweit nicht schon verloren, sondern überhaupt noch nicht gefunden sind. Der Schäfer, der die 99 Schafe verlässt, um das eine Verlorene zu finden, der sucht dieses Schaf nicht weil es – bildlich gesehen – seine Entfernung von der Herde schon als Schuld begreift, sondern weil es einfach in die Irre geraten ist. Er nimmt es aus Liebe, legt es auf seine Schultern und bringt es nachhause. So stelle ich mir Jesus vor, der als Gott kommt, ein Mensch wird und dieses Kommen ist eine absolut wunderbare Idee des Himmels. Denn Jesus stirbt für unsere Schuld. Mit seinem freiwilligen Tod am Kreuz ist er stellvertretend nicht nur für die Schuld von uns Christen gestorben, sondern für alle Menschen, die je gelebt haben. Die Versöhnung ist allen angeboten, denn das Kreuz ist wie eine himmlisch-notarielle Urkunde und was dort geschah, kann keine Macht der Welt ungültig machen. Manche – oder sogar viele – glauben und hoffen, dass Jesus wie im Glaubensbekenntnis formuliert, „hinabgestiegen ist in das Reich des Todes“ . Er wird – sinnbildlich – all jenen nachgehen, die ihr Lebensziel verfehlt haben. Immerhin sind dies viele Milliarden. Dass Jesus Christus die Schlüssel hat zur Hölle und des Todes, glaube ich so zutiefst. Aber Schlüssel dienen hier der Befreiung. Dafür würde ja auch sprechen, dass Jesus für alle Menschen gestorben ist und für die ganze Schöpfung. Denn wenn nur ein kleines Häuflein Menschen gerettet würde, hätte Gott gewissermaßen versagt. Aber dies kann eigentlich niemand wirklich glauben. Ich bin schon überzeugt, dass es so etwas wie ein letztes Gericht gibt, aber keine Verurteilung, weil schon Jesus für uns gebüßt hatte. Der Schöpfer aller Dinge straft nur mit den Mitteln der Liebe. Daher ist Hoffnung, dass sich am Ende aller Tage die Knie aller Menschen vor ihm beugen. Dies steht immerhin so in der Bibel. Sodann ist der am Weltende wiederkommende Christus, was wir auch an Weihnachten gern in den Mund nehmen, ein Friedefürst. Ich glaube, die Menschen am Ende ihres Lebens, genauso wie am Ende aller Zeiten, versöhnen sich freiwillig mit Gott. So wie Saulus vor Damaskus als er Paulus wurde, und der eigentlich vor der Liebe Gottes nicht anders konnte als zu kapitulieren. Deshalb sind solche Gedanken kein Grund für eine billige Gnade, auch keine von uns gelebte. Große Dankbarkeit ist richtig für unser aller unverdiente und unverdienbare Erlösung.

  5. guter Artikel ! Der Autor gebrauchte mehrmals den Begriff „errettet“, vielleicht sollte man darauf noch genauer eingehen. Errettet von was eigentlich? Auch hier gibt Jesus und die Apostel eine genaue Definition nämlich von der ewigen Verdammnis, im Klartext von der Hölle !
    Das ist hart, aber wir können von einer sicheren Konstante ausgehen, niemand wird dort enden der es nicht verdient hat. Wir halten an der Wahrheit fest und glauben, unser Gott ist ein gerechter Gott !

    • Widersprüche

      Lieber Stammtischbruder: In meiner Bibel steht, dass die Hölle in den feurigen Schlund geworfen wird. Ergo: Sie wird nicht mehr sein. Mit dem Tode und der Auferstehung Jesu hat die Hölle Insolvenz angemeldet. Allerdings ist es zumeist unsere Hölle, die wir auf Erden produzieren. Gott betreibt keine Hölle, weil sein Wesen absolute Liebe und Barmherzigkeit ist. Wenn wir dies nicht so glauben möchten, dann wird die Zahl der Widersprüche nahe unendlich. Jesus kommt dann wie der Feuerwehrmann, der das Feuer löscht bzw. alle erretten will, und Gott bestraft mit Feuer, dass er im Alten Testament noch vom Himmel wirft. Das passt nicht so ganz zusammen. Der 1. Korintherbrief im 13. Kapitel beschreibt wie wir theoretisch sein könnten, und wie Gott immer ist. Wenn Jesus gebietet auch unsere Feinde zu lieben, wird Gott seine Feinde nicht vernichten. Oder Gott verlangt von uns mehr als er selbst in unser Menschsein investiert. Aber das kann ich überhaupt nicht glauben. In den Bibel steht daher auch sinngemäß: Gott ist Licht und in ihm ist keine Dunkelheit. Es gibt dann auch keine dunkle Seite der Macht, wie im bekannten Weltraummärchen.

      • Natürlich bleiben auch bei diesem Thema Fragen offen, es lässt sich nicht alles erklären, aber auch sie sollten den biblischen Befund respektieren, was seit Jahrhunderten und eben auch reformatorisches „Dogma“ über diesen Ort ewigen Leides ist, ist ja keine Erfindung geldgieriger Päpste oder spinnerten Fundamentalisten. Hier nur wenige Bibelstellen dazu, die doch ziemlich eindeutig sind.
        Matthäus 7:13 Gehet ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführet; und ihrer sind viel, die darauf wandeln. Matthäus 25:46 Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben.
        Paulus 1 Thess. Dann wird Gott Vergeltung üben an denen, die ihn nicht kennen und die nicht gehorsam sind dem Evangelium unseres Herrn Jesus. Die werden Strafe erleiden, ewiges Verderben….
        Der auferstandene Herr in der Offenbarung 20: Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der andere Tod. Und so jemand nicht ward erfunden geschrieben in dem Buch des Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl.
        Man könnte noch viele Bibelstellen anführen, aber es sei genug, es ist ein theologischer Spagat, der die Hüfte auskugelt, diese Botschaften locker flockig zu überlesen. Das mag wohl nach humanistischer Denkweise zwingend erscheinen, aber wir sind angehalten uns an das Wort zu halten, auch dazu fordert uns der Herr und die Apostel auf !
        Mein Rat an alle barmherzigen und empathischen Menschen dieser Erde: versucht nicht „gnädiger“ zu sein als Gott selbst !

        • Gott ist Liebe

          Lieber Stammtischbruder: Ich praktiziere die ganz allgemein übliche Denkpraxis: Gottes Wort ist immer Gotteswort durch Menschenwort. Wenn man diese Erkenntnis, die dann auch für den Inhalt von Predigten gilt, nicht anwendet, kommt man in der Bibel zu einer großen Anzahl von Widersprüchen. Ich glaube nicht dass Gott Vergeltung üben wird an denen, die ihn (noch) nicht kennen. Überlegen sie einmal wie viele Milliarden Menschen sie damit meinen, angefangen als wir von dem Bäumen stiegen, bis zur jetzigen Weltbevölkerung. Die Botschaft Jesu ist eine andere, nämlich dass er gekommen ist nicht zu richten, sondern zu erretten. Er ist für alle Menschen gestorben. Soll das wirklich umsonst gewesen sein ? Oder war es eine biblische Übertreibung ? Etwa auch, dass Gott einen Neuen Himmel und eine Neue Erde schafft ? Wenn Jesus sogar von uns fordert unsere Feinde zu lieben, meinen Sie wirklich er vernichtet nicht nur die Feinde, sondern er wird sie auch noch ewig quälen ? Was für ein furchtbar schlimmes Gottesbild ? Gott ist nicht nur Liebe, sondern seine Herrschaft geschieht mit Liebe. Der kommende Christus ist ein Friedefürst, und niemand der das Angesicht der Erde verwüsten will. Das tun wird bekanntlich bereits zur vollen Genüge. Wie Gott Frieden und Gerechtigkeit herstellt, hat er mit der Kreuzigung Jesus auf Golgatha klargestellt: Mit Liebe.

  6. “ Viele Menschen kritisieren den sogenannten „Absolutheitsanspruch“ des Christentums. Christen wird vorgeworfen, dass sie glauben, die absolute, die einzige Wahrheit zu besitzen und damit andere Religionen quasi als falsch zu bezeichnen. “

    Na ja, die Griechen hatten ja den Olymp, da wimmelte es von Göttern, guten und schlechten, etc.

    Bildung ist die Grundvoraussetzung , um etwas zu verstehen. Das ist der einzige Weg. Der Rest ist POPULISMUS, vor dem man sich schützen sollte.
    Da muss man lernen, zu unterscheiden.

    “ Sebastian Alber wünscht sich eine Kirche, die allein auf Jesus hinweist und trotzdem die Sprache der Menschen spricht. “

    Sebastian Alber ist doch ein Mensch, sein Wunsch dürfte damit erfüllt sein. Seine Zweifel stehen ihm im Wege.
    Es ist wichtig, seine Wünsche deutlich zu formulieren, auch vor sich selbst, wenn man eine deutliche Antwort erwartet. Man muss sie allerdings nicht offen aussprechen.
    Es gibt ja nicht nur den einen Menschen , sondern die Spezies Mensch. Sebastians Wunsch wirkt leicht unehrlich, suggestiv, naiv, u.s.w. .
    Jesus war Mensch geworden, seinen Geburtstag feiern wir alljährlich, bald wieder , so wie den eigenen Geburtstag. Allerdings war er kein gewöhnlicher Mensch, den die UNESCO , beispielsweise, auf ein Podest erhoben hat, sie schmückt sich lediglich mit seiner Größe, ( das nur nebenbei ). Ob sie auch seiner Wert ist, ist mir nicht klar.
    Wer an IHN nicht glaubt, sollte aufhören zu MANIPULIEREN und seine Glaubwürdigkeit mit den eigenen Zweifeln HERABZUSETZEN.

    Überdenkt doch euern Glauben in Stille , bringt eure Gebete vor Gott , kehrt in euch, und überlegt, was euch euer Glaube wert ist.
    Bevor ihr ihn an andere, also an eine populistische , zweiflerische Welt veräußert, nur weil ihr nicht fähig seid , authentisch zu sein !

  7. Alle Religionen geben den Gläubigen Halt und Trost in DIESEM Erdenleben, weil es den meisten Menschen genügt, an etwas Höheres, das sie Gott nennen zu glauben, der zudem für ihre Gebete zugänglich ist und sie nach dem Tod belohnt. So bleibt, in der Regel, auch jeder in der Religion, in der er aufwuchs. Solange man solche Ansprüche hat, ist es völlig gleichgültig ob man sich als Christ bezeichnet, Moslem oder Hindu ist. Es ist eben einfach „Volksglaube“ . Nicht mehr gleichgültig wird es, wenn man vom menschlichen Leid WIRKLICH frei werden möchte. Dazu braucht man EINSICHTEN in die Realität. Diese kann der Islam z.B. NICHT liefern, aber in hervorragender Weise der Buddhismus. Er geht davon aus, dass jeder Mensch ERKENNEN kann, dass die Anhaftung an das Irdische zwangsläufig ein Leben im Leid bedeutet und deshalb EINZIG die Loslösung von allen Anhaftungen REALE Befreiung bringt. Auch im Hinduismus ist das bekannt. Deshalb haben es die Yogis weit in ihrer Loslösung und ihren übernatürlichen Fähigkeiten gebracht. Auch im christlichen Glauben ist die LOSLÖSUNG BEDINGUNG für ein erlöstes Leben: https://manfredreichelt.wordpress.com/2021/11/16/niemand-kommt-zum-vater-denn-durch-mich/ Der Unterschied zwischen Christentum und den anderen Erlösungsreligionen ist der, dass IN FOLGE dieser Loslösung, schließlich der menschliche Leib zu einem bestimmten Zeitpunkt in einen AUFERSTEHUNGSLEIB gewandelt wird.

    • „Alle Religionen geben den Gläubigen Halt und Trost in DIESEM Erdenleben“ Dem möchte ich widersprechen. Viele Religionen verängstigen und knechten ihre Anhänger, machen krank und stürzen Abtrünnige in den Tod.
      Da ist der Glaube an Jesus Christus (der für mich keine Religion ist) der einzige Glaube der Freiheit bringt.

      • Ich möchte meine Aussage nur in dem Zusammenhang verstanden wissen, in den ich ihn selbst stellte. Zweifellos machen die Religionen vielen Menschen auch Angst, besonders auch der christliche Glaube, der von vielen so verunstaltet wird, dass jedem angeblich die ewige Qual drohe, der sich nicht zu Christus bekenne. Viele Buddhisten und erst recht Yogis sind VIEL, viel freier als irgend ein Christ!

    • „Alle Religionen geben den Gläubigen Halt und Trost in DIESEM Erdenleben“.
      Dem möchte ich widersprechen. Der Hinduismus mit seinem irrigen Reinkarnationsglauben bedrückt viele Menschen in hinduistisch geprägten Ländern. Der Glaube an Reinkarnation führt dort zu einer Belastung. Die Menschen dort können getröstet werden, sie müssen erfahren, dass es keine Reinkarnation gibt, sondern dass sie in diesem einen Leben erlöst werden können. Das ist Gnade statt Karma.

        • „(Es ist) den Menschen bestimmt… einmal zu sterben, danach aber das Gericht…“ (Hebr. 9,27) Die Bibel ist, nicht nur dort, eindeutig: Es gibt KEINE Reinkarnation. Im Gegenteil: Reinkarnation ist die große Lüge der Schlange: „Ihr werdet keineswegs sterben, sondern so sein wie Gott…“ (1. Mose 3, 4+5) Nicht grundlos berufen sich die buddhistische und hinduistische Lehre in vielen Punkten auf die Schlange, die zwar das Leben verspricht, in Wirklichkeit aber den Tod bringt. Auch dies ist in der Bibel genau erläutert.

          Es ist uns unmöglich, uns aus eigener Kraft zu erlösen. Wenn sie die buddhistische Lehre ehrlich vertreten, dann wissen sie, dass Buddha niemals die Erlösung zum Ziel hatte, sondern die „Erleuchtung“. Das „Mitgefühl“ des „Erleuchteten“ ist auch kein Mitleid mit den Nicht-Erlösten, sondern eher ein arrogantes Herabsehen auf alle, die so „verblendet“ sind, noch nicht einzusehen, dass ihre gesamte Existenz nichts weter ist, als Einbildung. Buddha war/ist der größte Menschenfeind. Viele asiatische Buddhisten gehen gar davon aus, dass Hitler eine (freiwillige) Reinkarnation des Buddha war, um dem jüdischen Volk durch den Genozid aus seiner „Arroganz“ heraus zu einem „besseren Karma“ zu verhelfen. Hier sehen wir eindeutig, dass diese übelste Art des Antiemitismus nichts weiter ist, als der Angriff Satans (=der Schlange) auf das auserwählte Volk des Schöpfers des Universums!

        • Reinkarnation ist alles andere, als eine „allseits bewiesene Tatsache“, Manfred. Auch aus naturwissenschaftlicher Sicht spricht alles dagegen!

          „Es ist dem Menschen bestimmt einmal zu sterben, danach aber das Gericht…“ (Hebr. 9,27) ist nur eine der vielen Stellen in der Bibel, die darauf eindeutig hinweisen. Reinkarnation dagegen ist das Versprechen der Schlange an den Menschen, wenn er ihr nachfolgt und gegen Gottes Willen rebelliert: „Keineswegs werdet ihr sterben, sondern… sein wie Gott…!“ (1. Mose 3,4-5). Reinkarnation ist die große Lüge der Schlange (=Satans), die Folge davon ist der Tod, der ohne die Schlange erst nicht in die Schöpfung gekommen wäre.

          • Haben Sie meinen verlinkten Beitrag nicht gelesen? Da würden Sie nämlich wissen, dass es bei Hebr. 9,27 NICHT um das Leben der einzelnen Menschen geht. Wenn Sie meinen Reinkarnation sei nicht bewiesen, könnten Sie ja die Beweise alle widerlegen. Aber nicht so primitiv, wie oben. Viel Spass!

          • Haben Sie die Bibel nicht gelesen, Manfred? Dann haben Sie ja noch eine große Aufgabe vor sich! Doch zuallererst sollten sie Jesus darum bitten, dass er Ihnen die Schrift auch erläutert! Sie werden staunen! Viel Spass!

    • Auch ich kann dem so nicht zustimmen, Manfred Reichelt. Wer sich auch nur ein klein wenig mit Mission befasst, der entdeckt, dass viele Religionen Angst und Unsicherheit verbreiten. Damit meine ich nicht nur animistische Kulte in abgelegenen Regionen, wo Hungersnöte schon deshalb ausbrechen können, weil zur Zeit der Saat der falsche Vogel zur falschen Zeit schreit und die Bauern sich vor dem Zorn der Geister fürchten, wenn sie dann die Felder bestellen. Auch „Weltreligionen“, wie z.B. der Islam, verbreiten Angst und Schrecken. so berichtete z.B. eine Familie, die fast vierzig Jahre auf Missionseinsatz in islamischen Ländern war, dass das Prinzip der rüchsichtslosen Unterdrückung und Unterwerfung von den Herrschern über die untergeben Führern häufig bis in die Familien hinein konsequent fortgeführt werden: Jeder tritt nach unten, buckelt nach oben. und sorgt somit für Unsicherheit.

      Der Buddhismus wirkt nur für uns nach westlichen Werten Erzogene so entspannend und befreiend. Asiatische Buddhisten machen sich auch häufig über den europäisch geprägten „Kuschelbuddhismus“ lustig. In der Realität bedeutet er aber ständige Unsicherheit für fast die gesamte Bevölkerung: Keiner weiß, für welche „Vergehen“ er in seinem „jetzigen“ Leben büßt und wo er nicht versehentlich versehentlich ein „schlechtes Karma“ einhandelt. Buddhistische Mönche lassen sich vergöttern und legen gleichzeitig Haine an, die sie vor dem Fluch schützen sollen, der sie trifft, wenn sie innerhalb eines Umkreises von mehreren Kilometern einem zufällig vorbei reisenden „Heiligen“, der in der Hierarchie höher steht, nicht versehentlich die notwendige Ehrerbietung erweisen. Ärzte berichten von Krankenpflegern, die mittellose Patienten nicht behandeln wollen, weil sie deren Karma aufwerten und damit ihrem eigenen schaden. Man erachtet es als normal, schlechter gestellten Menschen Hilfe zu verweigern und der Zustand des Buddha zeigt deutliche Parallelen zu den Drogenexperimenten der Hippies oder der amerikanischen Militärs in den 1960ern.

      Befreiung bringt allein Jesus Christus. Und dies vom ersten Moment an, in dem man sich ihm zuwendet!

      • Ich habe mich BEWUSST auf die Volksfrömmigkeit bezogen. In unserer „aufgeklärten“ Welt haben sich ja große Teile der Bevölkerung gänzlich von der Religion abgewand, weil man meint an „solchen Unsinn“ nicht glauben zu können. Aber die christliche Frömmigkeit war, als „das Volk“ noch glaubte vielfach von Angst vor der Hölle geprägt. Erst mit Luthers weichgespültem „Evangelium“ wurde das anders, indem man oberflächlich wurde. Trotzdem gibt es, besonders in den Freikirchen, noch viele Christen, die von einer untergründigen Angst geprägt sind und deshalb fanatisch vor der „ewigen verdammnis“ meinen warnen zu müssen.
        Nein, es besteht im WEG kein wesentlicher Unterschied zwischen den Erlösungsreligionen. Sie alle lehren die ABKEHR des Menschen von seinen Begierden und den Anhaftungen ans Irdische. Und wie REAL „befreit“ Christen sind, erlebt man alltäglich. Nein, Jesus befreit NICHT, wie sich das viele vorstellen, sondern nur die HEILIGUNG befreit, weil sie die praktisch vollzogene Abkehr von den genannten Übeln ist. Führen Sie sich bitte die Inhalte meines Blogs zu Gemüte und meine akademischen arbeiten.

        • Dem muss ich entschieden widersprechen, Manfred. Einzig und allein die Person Jesus befreit. Heiligung geschieht ausschließlich durch ihn, durch seine Person. Kein Mensch ist dazu fähig, sich aus eigener Kraft zu befreien, von dem was wir Christen als „Sünde“ bezeichnen, abzukehren. Nachfolge Christi ist eine Sache der Begegnung, nicht der Handlung aus eigenem Vermögen. „Wer den Sohn hat, der hat das Leben…“ (1. Joh 5,12) Nicht mehr und nicht weniger.

          • Auch hier liegen Sie falsch! Jesus Christus hat nur in seinen Erdenleben gewirkt. Dann „schickte“ er den Hl. Geist, der uns in alle Wahrheit führt. Deshalb kannte Jesus bereits sagen: „Ihr werdet die WAHRHEIT erkennen, und die Wahrheit wird euch freimachen.“ Da uns alles GEGEBEN ist, kann Paulus ausrufen „Ich vermag (prinzipiell) ALLES, durch den, der mich mächtig macht.“ Nun liegt es einzig an UNS das Gegebene zu nutzen und durch Erkenntnis zu mehren. Ich verweise auf meinem Blog, in dem das PRAKTISCHE Christenleben sehr gut zur Sprache kommt: https://manfredreichelt.wordpress.com/inhaltsverzeichnis/

          • Schade, Anke Wasem, dass auch Sie offenbar auf Manfred Reichelts abstruse Theorien hereingefallen sind. Oder Sind Sie es gar selber, Manfred? Ihre Formulierungen verraten Sie!

            Ich kenne diesen Jesus Christus seit über vierzig Jahren persönlich. Er ist mir im Teenageralter begegnet, ich habe seither sehr viel mit ihm erlebt. Er ist ein Teil des lebendigen Gottes, der Heilige Geist ein weiterer. Dieser wirkt, wenn man Jesus kennt: „Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.“ (1. Joh 5,12) Daran können Sie noch so lange herum biegen. Sie können die Wahrheit nicht verändern, diese finden wir ausschließlich in einer Person: JESUS. (Joh 14,6) Lesen Sie nach!

          • Ich muss mal hier bez. Anke Wasem antworten. Sie haben natürlich richtig erkannt, dass das ich selbst bin. Mein Laptop wird von ihr und mir benutzt, und in der Eile ist bei der Namenseingabe der falsche Name eingerutscht. Ich bitte um Entschuldigung.

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