Alternde Priester: Der Mensch ist Leib und Seele (FAZ)

Wie gehen katholische Priester mit dem Zölibat um? Leonie Feuerbach stellt in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" geistliche Lebensgeschichten vor. Jeder ginge anders mit der verpflichteten Parteilosigkeit um. Für die meisten sei es eher ein Kampf, als eine geistliche Quelle. Die Einsamkeit im Alter mache denen zu schaffen, die nicht vorher ausgebrochen sind.

„Brennen für Dienst am Menschen“: Der künftige Mainzer Bischof Peter Kohlgraf...

Peter Kohlgraf wird am 27. August zum neuen Bischof von Mainz geweiht. In einem Interview mit den Mainzer Allgemeinen Anzeiger spricht er über die katholische Sexualethik, Laiengottesdienste und den Zölibat. 

Präses Rekowski: „Wir könnten sicher mehr Flüchtlinge aufnehmen“ (GA)

Im aktuellen Wahlkampf polarisieren Fragen zur Flüchtlingspolitik. Die EKD möchte mit ihrer Broschüre "… und ihr habt mich aufgenommen" ihre Sichtweise dazu verdeutlichen. In dem Schreiben präsentiert sie zehn Überzeugungen zu Flucht und Integration aus evangelischer Perspektive. Diese seien stets aktuell, wie der Rheinische Präses Manfred Rekowski, Leiter der EKD-Kammer "Migration und Integration", im Interview mit dem Bonner General Anzeiger betont.
Kirchenasyl in Essen

Allianz für Asyl (SZ)

Hauptamtliche aus evangelischen Gemeinden und der katholischen Kirche in Bayern haben einen neuen Verein für Fragen rund ums Kirchenasyl gegründet.

Luther für alle (SZ)

Das Lutherjahr bekommt nicht die Aufmerksamkeit wie erhofft. Die Besucherzahlen bleiben hinter den Erwartungen zurück. Doch es gibt auch positive Beispiele: In Coburg erweist sich die auf der Veste und in der Kirche St. Moriz präsentierte Landesausstellung "Ritter, Bauern, Lutheraner" als Publikumsmagnet.

Für Ökumene in die Pedale treten (NWZ)

Herbert Kessen (68) aus Werte im Emsland und seine Partnerin kämpfen für eine Idee: In der katholischen und in der evangelischen Kirche Mitglied sein können. Gleichzeitig. Dafür radeln sie auf einem umgebauten Dreirad bis nach Wittenberg.

Ehe für alle: „Zu hastig bejubelt“ (ZEIT)

Die evangelische Kirche habe die Ehe für alle "zu hastig bejubelt und zu wenig erklärt", kritisieren zwei evangelische Theologen in der ZEIT. Wer vorsichtige Vorbehalte gegen eine grundlegende Neubestimmung des Begriffs der Ehe äußere, habe ein Problem, schreiben die Landessuperintendentin Petra Bahr (Hannover) und der Leiter der Evangelischen Akademie Loccum, Stephan Schaed.

Berliner Diakonie fordert Diakoniewerk Bethel zum Austritt auf

Der Berliner Diakonie-Dachverband hat das wegen fragwürdigen Umgangs mit den eigenen Finanzen in die Kritik geratene Diakoniewerk Bethel zum Austritt aufgefordert. Eine Frist sei am Montag ergebnislos abgelaufen, teilte das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Dienstag mit.

„Tendenziös und reißerisch“: SPD-Politikerin kritisiert Israel-Berichterstattung deutscher Medien

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier hat in einem Gastbeitrag für die Jüdische Allgemeine Kritik an der Israel-Berichterstattung deutscher Medien geübt. "Es macht mich fassungslos, mit welch tendenziösen und reißerischen Formulierungen über Israel im Allgemeinen und über Terror in Israel im Besonderen berichtet wird", schrieb Engelmeier.

Deutschlandfunk: Der Siegeszug der Lobpreismusik

Band statt Orgel: Lobpreis wird immer beliebter. Längst wird er nicht nur in frei-kirchlichen Gemeinden gefeiert, wie Tom Daun für den Deutschlandfunk beobachtet hat.