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Abraham-Geiger-Kolleg ordiniert zwei Rabbinerinnen

In Deutschlands größter Synagoge werden heute zwei Rabbinerinnen ordiniert. Zu der Feier werden auch bekannte Politiker erwartet.

In der Berliner Synagoge Rykestraße werden an diesem Donnerstag zwei Rabbinerinnen ordiniert. Die in Tel Aviv geborene Alisa Bach und die im ukrainischen Charkiw geborene Alla Mitelman wurden am Potsdamer Abraham-Geiger-Kolleg ausgebildet. Zu der Ordinationsfeier mit rund 200 geladenen Gästen in Deutschlands größter Synagoge werden auch Bildungsministerin Karin Prien (CDU) und Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) zu Grußworten erwartet, wie das Kolleg in Potsdam mitteilte.

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Das Abraham-Geiger-Kolleg ist die erste akademische Rabbiner-Ausbildungsstätte in Deutschland nach der Schoah. Es gehört zur liberalen Strömung des Judentums. Bislang hat das Kolleg nach eigenen Angaben 37 Rabbiner und 18 Kantoren ordiniert. Aktuell hat das Kolleg 17 Studierende.

Anfang 2023 hatte die Jüdische Gemeinde Berlin die Trägerschaft für das Kolleg übernommen, nachdem Vorwürfe unter anderem des Machtmissbrauchs gegen die vorherige Leitung erhoben worden waren. Die Förderung durch den Bund wurde 2024 eingestellt, weil Zweifel an der Eignung der Gemeinde als Trägerin aufkamen.

Quelleepd

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2 Kommentare

  1. Wir müssen hinter unseren jüdischen Mitbürgern stehen

    In Deutschlands größter Synagoge in Berlin wurden zwei Rabbinerinnen ordiniert. Zu der Feier wurden bekannte Politiker erwartet. Dies ist umso erfreulicher, dass der Antisemitismus niemals bewirken darf, dass wir nicht mehr hinter unseren älteren Glaubensgeschwistern stehen und daher die jüdischen Menschen gute Seelsorgerinnen und Seelsorger bzw. Glaubenslehrer(innen) erhalten. Wir sind als Christinnen und Christen die Nachfolger auch von Abraham und Moses. Denn Gott hat seinen Glaubensweg mit den Israeliten und heutigen jüdischen Menschen nie zurück genommen. Leider ist es auch dort so, dass wie in unseren großen Kirchen davon ausgegangen werden kann, dass Menschen, die ebenso den jüdischen Glauben exemplarisch leben etwa die Rate von 3% besitzt. Heraus rechnen muss man dort allerdings die hohen Feiertage wie bei uns Jesusnachfolgern und jenes, was wir in der christlichen Praxis als Kasualien bezeichnen.

    • Es gibt keine Statistiken über den Synagogenbesuch von Juden

      Deine 3 % sind schon bei Christen falsch und bei Juden völlig ausgedacht

      Auch ständige Wiederholungen und jetzt das Ausdehnen auf andere Religionsgemeinschaften machen es nicht wahrer.

      Das Thema hier sind ausserdem Rabbinerinnen, was im Judentum ähnlich umstritten ist wie im Islam Imaninnen. Beides gibt es, ist aber selten.

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