Der „Red Wednesday“ am 19. November erinnert an weltweit verfolgte Christen. Als Zeichen der Solidarität strahlen Kirchen und öffentliche Gebäude in rotem Licht.
Rund um den „Red Wednesday“ (roten Mittwoch) am 19. November ruft das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) in einer Pressemitteilung dazu auf, Kirchen und öffentliche Gebäude als Zeichen der Solidarität mit verfolgten und diskriminierten Christen rot anzustrahlen.
„Hunderte Millionen Christen leben rund um den Erdball in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden“, erklärt der „Kirche in Not“-Geschäftsführer in Deutschland, Florian Ripka.
Zeichen für Religionsfreiheit
Seit 2015 lenkt „Kirche in Not“ mit dem „Red Wednesday“ die mediale Aufmerksamkeit auf das Schicksal verfolgter und benachteiligter Christen weltweit. Gleichzeitig setze die Aktion ein Zeichen für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit. Zu den Bauwerken, die in den vergangenen Jahren rot angestrahlt wurden, zählen das Kolosseum und der Trevi-Brunnen in Rom, die Christusstatue in Rio de Janeiro, das österreichische Parlamentsgebäude sowie in Deutschland die Kathedralen in Augsburg, Dresden, Freiburg im Breisgau, Fulda, Paderborn, Passau und Regensburg, heißt es.
In der Woche des „Red Wednesday“ lädt „Kirche in Not“ zu eigenen Veranstaltungen in Waghäusel, Berlin, Balderschwang, Regensburg, Düsseldorf und Paderborn ein. Als einen der Gäste hat Kirche in Not Wilfred Chikpa Anagbe, katholischer Bischof von Makurdi in Nigeria, angekündigt. Er werde von der Verfolgung von Christen in seiner Diözese berichten.
Gebets- und Informationsabende sowie die rote Beleuchtung von Kirchen sind während des gesamten Monats November möglich. Auf der Webseite des Red Wednesday gibt es eine Übersicht aller teilnehmenden Gemeinden. Dort können sich Kirchengemeinden und Pfarreien zur Teilnahme anmelden und zudem kostenlos Informations- und Werbematerialien herunterladen oder bestellen.
In zahlreichen anderen Ländern begehen Christen den „Red Wednesday“, auch unter politischer Beteiligung: So habe das Europaparlament in diesem Jahr erstmals beschlossen, seinen Sitz in Brüssel rot zu beleuchten, heißt es.
(Malin Georg)
