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Familienministerin plädiert für Abschaffung des Abtreibungsverbots

Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) dringt auf eine Abschaffung des Paragrafen 218 im Strafgesetzbuch, der Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stellt. Es gehe um das Recht auf „reproduktive Selbstbestimmung“.

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«Wer anders als die Schwangeren selbst sollte entscheiden, ob sie ein Kind austragen möchten oder können? Wer anders als die Frauen selbst sollte darüber entscheiden, wann und in welchen Abständen sie Kinder bekommen?», fragte Paus im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag).

Es gehe um fundamentale, um existenzielle Fragen: Es gehe um das Menschenrecht auf reproduktive Selbstbestimmung und um das Recht von Frauen, über ihren Körper zu entscheiden, sagte die Grünen-Politikerin: «Für mich ist das Strafgesetzbuch nicht der richtige Ort, das zu regeln.»

Abtreibung verboten, aber nach Beratung straffrei

Bislang legt Paragraf 218 fest, dass Abtreibungen im Grundsatz verboten, unter gewissen Voraussetzungen aber möglich sind. Sie bleiben unter anderem straffrei nach einer verpflichtenden Beratung und bis zur zwölften Schwangerschaftswoche. Die Ampel-Koalition will eine Kommission einsetzen, die Regulierungen für den Schwangerschaftsabbruch außerhalb des Strafgesetzbuches prüfen soll.

Paus, die selbst Mutter eines Sohnes ist, sagte, Grundpfeiler des Menschenrechts auf reproduktive Selbstbestimmung seien neben dem Zugang zu sicheren und erschwinglichen Verhütungsmitteln auch die Gewährleistung von Schwangerschaftsabbrüchen sowie einer selbstbestimmten und sicheren Schwangerschaft und Geburt. «Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, dürfen nicht länger stigmatisiert werden», forderte die Grünen-Politikerin.

Quelleepd

26 Kommentare

  1. Hallo Frau Familienministerin,
    Was soll eine Abschaffung des Paragraphen denn verbessern ? Schuldgefühle verhindern ? Diesen schlimmen Eingriff noch mehr schön zu reden , als dies ohnehin schon getan wird ?
    Ist eine Abtreibung lediglich eine Problembewältigungsmassnahme? Ein Antibiotikum, mit kleinen Nebenwirkungen?
    Das ist ganz bestimmt nicht der Fall.
    Und es wird viel zu einfach aus einer Überforderungssituation gehandelt.
    Eines wird dabei total vergessen: Jeder Mensch ist ein Geschenk, eine von Gott gewollte einzigartige Person.
    Und auch wenn dieser Mensch nun von seiner Mutter nicht gewollt ist, hat er ein Recht auf Leben. So wie Du und ICH auch. Wir möchten doch auch so als Mensch wahrgenommen werden.
    Und auch ungewollte Kinder können später glückliche Memschen werden und ihren Wert als Kind Gottes ( und auch für andere Menschen) erkennen und erfahren.
    Ein größeres Glück gibt es im Übrigen nicht.
    Sich von dem Vater im Himmel geliebt und gewollt zu wissen. Ich spreche wirklich aus Erfahrung.
    Nach einer Abtreibung geht es einer Frau/Mutter lange nicht gut…..Das ist kein Geheimnis.
    Die meisten leiden hinterher unter seelischen und psychosomatischen schlimmen Folgen.
    Darüber wird leider kaum gesprochen.
    Auch die Väter leiden, da sie kein Mitspracherecht haben. Denn der Körper gehört ja anscheinend nur der Frau, so auch das gemeinsam gezeugte Kind. Merkwürdig….wird stattdessen das Kind geboren muss der Vater seinen Vaterpflichten doch auch nachkommen. Auch Unterhalt zahlen….es ist unglaublich.
    Meiner Meinung nach sollten Abtreibungen nicht so einfach zu bekommen sein. Und der Paragraph soll unbedingt bleiben, samt Beratungspflicht .Die vielen vielen Abtreibungen zeigen wie egoistisch unsere Gesellschaft geworden ist. Und damit meine ich ALLE- Männer, Frauen, Großeltern, Politikerinnen- ALLE. In einem reichen Land wie unserem müssten Abtreibungen verhindert werden können. Da sollte unbedingt jede/r dazu beitragen, dass Abtreibungen nicht nötig werden.

  2. “ Der „Abtreibungsparagraf“ gehört abgeschafft, er hat schon viel zu viel Schaden angerichtet. “
    Mit Parolen ist niemand geholfen, Dieter.
    Außerdem ist es demokratieschädlich, mit solchen Parolen um sich zu werfen, finde ich.

    In Deutschland gibt es kein striktes Abtreibungsverbot, unabhängig von jeglicher Moral. Im Gegenteil, sie ist allerdings an bestimmte Bedingungen geknöpft, die einen willkürlichen und leichtfertigen Umgang damit verhindern sollen.
    Das wissen wohl noch nicht alle.
    Wer bewusst mit seinem Kinderwunsch umgeht, kommt in der Regel in keine überfordernde Situation.
    Für ganz junge Frauen gelten ohnehin besondere Bedingungen. Ich denke nicht, dass man Deutschland mit Amerika vergleichen kann.

  3. „Reproduktive Selbstbestimmung“ folgt dem gleichen Vertuschungsversuch wie der Slogan „mein Bauch gehört mir!“ usw.
    Bei Abtreibungen geht es vor allem um brutale Tötungen von hilflosen Menschen!
    Diese getöteten Menschen sind zwar im Körper der Mutter (gewesen), aber sie waren und sind kein Körperteil der Mutter!
    Deshalb sollte man das Lebensrecht des Kindes höher gewichten als das lediglich teilweise eingeschränkte Selbstbestimmungsrecht der Mutter!
    Beim Kind geht es tatsächlich um Leben oder Tod, also die ganze Existenz!

    Liebe Grüße
    Saint Peter

  4. Wirft man einen Blick in die Geschichte des „Abtreibungsparagrafen“, so wird nicht nur die mehrfach gespaltene Moral deutlich, es zeigt sich auch, wie wenig es um „Lebensschutz“ und Menschenwürde oder Demokratie und Humanität geht. Es geht um die Kontrolle weiblicher Reproduktionsfähigkeit und um die Durchsetzung von Herrschaftsansprüchen sowie um bevölkerungspolitische Interessen.
    Der „Abtreibungsparagraf“ gehört abgeschafft, er hat schon viel zu viel Schaden angerichtet.

    • ja klar, die weibliche Reproduktionsfähigkeit, unsere Herrschaftsansprüche und bevölkerungspolitischen Interessen liegen bei uns Abtreibungsgegnern als Motive zugrunde. Danke für das helle Licht, darauf wäre ich von alleine nie gekommen.
      Jetzt fühl ich mich richtig schlecht, jetzt wo ich die Abgründe meiner Seele durchschaue.
      Ich befürchte nur für Leute wie mich gibt es keine Rettung mehr !

  5. Ich möchte sagen, man kommt nicht immer geliebt und gewollt auf diese Welt.
    Nicht jedes Kind hat das Vorrecht in eine christliche Familie hineingeboren zu werden…das ist so in dieser Welt.
    Es braucht nur eine Nacht beim feiern in einer Disco…auf einem Festival…oder oder…die Suche nach Liebe, bei dem falschen Mann….sexuelle Energie und Anziehung“unser Fleisch“ sagt die Bibel….um ein Kind zu zeugen….Alkohol…etc….das geht so schnell….so ist die Welt nun einmal!
    Junge Mädchen, die keine Perspektive haben….weil sie in Familien leben, die eben genau ein gesundes Umfeld nicht bieten könnten….das sind dann die Nächsten….

    Ich möchte meinen freien Willen in alle dem behalten, den Gott mir geschenkt hat!
    Und diesen freien Willen auch jedem einzelnen Menschen auf Augenhöhe und mit Wertschätzung zugestehen….
    Das heißt nicht das ich einen Schwangerschaftsabbruch gut finde!!!!
    Aber ich muss mich teilweise bis heute für mein Leben rechtfertigen und das will ich nicht mehr!
    Ich hätte mich auch Anders entscheiden können und habe das nicht getan…weil ich meine Kinder so sehr liebe und wollte…trotz aller gegebenen Umstände!
    Aber es war und ist kein einfaches Leben!
    ABER GOTT war und ist treu und hat mich immer hindurchgetragen…bis jetzt!
    DANKE JESUS🙏
    Während Menschen , mich wie ich schon sagte im Stich gelassen haben!
    Auch Geschwister….leider….
    Aber Jesus ist Liebe…und meine Kinder sind und waren mein Lebensinhalt!!!
    Frauen, die vor dieser Entscheidung stehen, sollte man lieben, zuhören, da sein…und vor Allem sie versuchen zu verstehen!
    Und helfen ,wo man kann…und das nicht nur, bis das Baby da ist…sondern auch weit darüber hinaus!
    Liebe heilt🙏
    In Brennpunkte gehen, wo das ein Thema ist!
    Sich Alles anschauen….Jesus nachfolgen…nicht demonstrieren….sondern aktiv helfen!!!
    Ich könnte dieser Frau leider Gottes nicht helfen!
    Trotz Aller Hilfsangebote von meiner Seite!
    Sie hatte ihre Entscheidung längst getroffen….
    denn genau dieser Mann sollte es sein….eine kleine Familie….das wäre es aber nicht gewesen…..
    für sie ein weiterer alleinerziehender Kampf…wer versteht das?
    Wenn er es nicht selbst erlebt hat?

    Dieses Thema berührt mich sehr…..

    daher, ich habe Alles geschrieben dazu.
    Der Eine oder Andere mag mich verurteilen oder beurteilen….weil ich nicht verheiratet bin….
    aber schaut auf dieses Thema…..das sind überwiegen unverheiratete Frauen…zum Teil junge Menschen…..ich hab mein erstes Kind mit 20 bekommen.
    Und behalten!!!!

    Ich wünsche allen die diesen Beitrag lesen Weisheit und Gottes Augen in Allem🙏
    (man kann sicher dem SozialDienst katholischer Frauen spenden geben, dann könne sie Frauen mehr unterstützen)
    Die haben mir sehr sehr geholfen auf meinem Weg!
    Gottes Segen
    Meike

      • Lieber Mark, tut mir leid, ich habe keine guten Erfahren gemacht, weder die Bekanntschaften an Frauen…noch der Alleinerziehenden die ich kenne.
        Ich sehe das nur in Gemeinden…vielleicht das Eine oder Andere Pärchen….ja….
        Männer haben ihr Recht!
        Aber, wenn sie das gar nicht wollen, was dann???
        Das war bei mir der Fall…und glaube mir, ich habe keinen Mann gefunden, der diese Herausforderung gewollt hätte….
        Tut mir leid, wenn du das anders erfahren hast.

      • Kriegen Männer dann uneheliche Kinder und werden von der Frau sitzen gelassen?

        Nach christlichem Verständnis sollte ein Mann genauso erst in die Ehe eingehen, nur sind die Auswirkungen eine andere.
        In dieser Gesellschaft werden die Mädchen doch so erzogen, mit möglichst vielen Männern sich auszuprobieren.

        • Die größte Sünde ist Lieblosigkeit

          Lieber Sven und viele die hier schreiben: Es gibt nirgendwo eine von irgendwem erstellte Studie, die genau in Zahlen gießt, wieviel Prozent aller Menschen – und dann vielleicht noch bezogen auf Christen – sexuelle Beziehungen vor der Eheschließung, oder als Single praktizieren. Oder erst gar nicht heiraten. (In Österreich und der Schweiz ist dies kirchlich evangelisch/katholisch auch ohne Staatsbeteiligung möglich). Wenn dann noch berücksichtigt wird, dass das 1. Testament der Bibel sehr alt und das 2. Testament zwei Jahrtausende auf dem Buckel hat, wird lückenlos klar: Das was wir Heutigen unter Ehe frühestens seit dem Mittelalter bzw. Neuzeit verstehen, wird derzeit nach Überzeugung vieler als himmlisch zementiert für alle Ewigkeit geglaubt. Abraham hatte sechs oder sieben Frauen, darunter eine Hauptfrau. Das Frausein war sehr hierarchisch unter ihnen aufgeteilt und alle hatten das Amt: Abraham wie im Altertum üblich, wenn er sehr betagt würde, noch zu ernähren, sowie zudem nachts auch wirklich zu wärmen. In Wüstengegend wird es nachts bei den Beduinen sehr kalt. Durch die Blume wird hier auch von der Körperlichkeit des Menschen gesprochen. Die Bibel spricht alttestamentarisch, für uns gefühlt lieblos, vom „beiwohnen“: Aber durchaus so, als sei das etwas über das man sprechen darf. Was für diese Beiwohnung im Urtext als Wort übersetzt wird, müsste uns mal wirklich ein Theologen erklären. In unserem Jahrhundert gibt es einerseits die Pornografie, und andererseits immer noch auch eine gewisse Sprachlosigkeit über sexuelle Normen: Die alle guten und auch die nicht so guten Mitmenschen wohl in der großen Mehrheit insgesamt sprachlos praktizieren. Nach meiner Erinnerung haben wir insbesondere seit Mitte der 1970er Jahre sehr offen, aber ganz privat, vor allem in der Ev. Jugend (auch als Erwachsene) über das Mega-Thema der Sexualität gesprochen. Nachdem vorher der als Pillenpaul auch von Kath. Pfarrern beschimpfte Papst Paul Vl seine Pillenenzyklika heraus gab, bestand für viele Jahre extrem viel Gesprächsbedarf. Mir ist damals auch nicht ein Einziger (und wir waren alle wirklich ehrlich fromm) begegnet, der gewissermaßen unbefleckt – um es so leicht zu ironisieren – in seine Ehe gegangen ist. Allerdings haben unsere lieben Schwestern und Brüder für sich ein Sonderrecht gebucht, was ihre eigene Ausübung der Sexualität betrifft. Katholische Pfarrer haben in Veranstaltung versucht deutlich zu machen, dass Kirche nicht bestimmen darf, was in deutschen Schlafzimmern so im einzelnen geschieht. Während die (sogenannten!!) Ungläubigen da seelisch sehr viel unverkrampfter vorangingen. Jedenfalls war und ist dieses Thema mit ganz viel Scheinheiligkeit in und bei unseren Heiligen Hallen umwickelt. Wirklich von Herzen hat die Gemeinde gelacht, als an Heiligabend im katholischen Krippengottesdienst die arme Maria in Bethlehem bereits das fertig gewickelte Kind unter ihrem Gewand hervorzauberte. Wenn es den bösen GV nicht gäbe, unser Universum anders konstruiert sein könnte an dieser Stelle, würden wir was anderes findet was so absolut sündig erscheint. Doch vielleicht ist die wirkliche Sünde unsere Lieblosigkeit, nicht nur wenn die Mütter uneheliche Kinder zur Welt brachten. Oder sehr freundliche Mitmenschen, die niemand etwas böses tun, sich zumindest gefühlt in ihrer jeweiligen Gemeinde immer noch nicht wirklich willkommen fühlen: Nur weil sie eine andere sexuelle Orientierung haben. Dieses Voruteil ist aber nicht so schlimm als werdendes Leben zu töten, allerdings tut es weh. Und dabei bin ich ein Mensch im Normbereich – was man so unter einer Norm versteht. Was würde wohl Jesus wohl heutzutage zum Thema sagen? Mit Sicherheit: „Der werfe den ersten Stein, der ohne Sünde ist“!

    • Auch richtig!!! Aber wenn es dann nicht so ist, Sven?
      Wer sagt dir, dass dein Mann bleibt und dich nicht betrügt oder verlässt?
      Ehe ist keine Garantie in dieser Welt!!!
      Im Christlichen….wenn man denn in einem christlichem Umfeld aufwächst
      …oder in einem ist, ist es klar, erst nach der Ehe Sex!
      Aber nicht in der Welt!
      Und ich war kein Christ!
      Also war das Alles für mich normal und okay….und mein Mann hat es sich einfach gemacht….mehr will ich dazu nicht sagen!
      Ich hätte Alles für einen guten Mann gegeben!
      Auch später im Gebet habe ich darum gebeten!
      Leider ist da Keiner….dieses Gebet ist für uns hier „Un Erhört“ geblieben!
      Das darf ich mir jetzt Alles in Gemeinden anschauen….und ich hatte so so viele Vorstellungen und Illusionen, weil es einem so vorgelegt wird!
      Das ist nicht in der Welt so….da ist es Kampf….auch eine Beziehung!
      Und….ich freue mich für jeden, der das Anders erfahren darf!!!!
      Deshalb bin ich nicht gegen Abtreibung…ohne Herzschlag!
      Meike

  6. Meiner Meinung nach steht das Recht des Kindes auf Leben der Selbstbestimmung einer Frau entgegen. Man kann sich ja Gedanken um das §“was wäre wenn“ machen, bevor man sich auf eine sexuelle Beziehung einlässt.
    Die Abschaffung des Paragraphen 218 bedeutet ja außerdem, dass Abtreibungen bis zur Geburt möglich sind. Wollen wir das als Gesellschaft? Ich persönlich finde das unglaublich inhuman. Dagegen würde ich, mit anderen hoffentlich, protestieren.

    • Liebe Anja, das ist doch okay, wenn es deine Überzeugung ist.
      Normalerweise findet so ein Beratungsgespräch in den ersten Wochen statt….wo noch kein „Herzschlag“ zu sehen ist.
      Sondern nur der Beginn….
      ich denke diese Entscheidungen werden getroffen, wenn noch keinerlei Leben zu sehen ist.
      Diese Frau von der ich erzählte , war noch in den ersten Wochen.
      Einen Herzschlag kannst du ja erst später sehen…dann ist es eine Gewissensfrage denke ich!!!!

      Ich denke auch, wenn eine Frau schon 2/3 oder 4 Kinder hat….keine gute Ehe…wohlmöglich und ungeplant schwanger wird…hat sie ein Recht über diese Entscheidung nachzudenken, in den allerersten Wochen.
      Nicht jeder ist voller Euphorie!

      Ich wurde vom Jobcenter aufgefordert zu arbeiten, als meine Kleinste in den Kindergarten kam.
      Ansonsten wird mir das Geld gekürzt….

      Wo ist da die Hilfe und das Verständnis???

      Da geht es um das Geld und nicht ums Leben oder den Menschen!

      Geh arbeiten mit 4 kleinen Kindern…unter 10 und mach alles alleine.

      Ich denke da überlegt man sich, wenn es dann so ist, ein weiteres zu bekommen….ich spreche hier von meinen Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnissen.

      Bei Einem oder Zwei Kindern ist das sicher normal noch einmal darüber nachzudenken….
      Ich spreche jeder Frau das Recht auf ihre eigenen Entscheidungen zu.
      Und wenn du demonstrieren möchtest und würdest, ist das auch dein Recht gehört zu werden mit deiner Meinung!
      Meike

      • Das Jobcenter finde ich allerdings auch inhuman. Bei allen Schwierigkeiten, Abtreibung ist die Tötung eines Menschen. Meiner Meinung nach ist das völlig verkehrt. Was richtig ist, ist allerdings, dass mehr für Alleinerziehende getan werden müsste. Es ist schlimm, wenn Ein-Eltern-Familien in die Armut rutschen. Ich versuche, soziale Angebote, die sich um Kinder und Mütter in Not kümmern, zu unterstützen.
        lg

  7. eine kurze Bemerkung noch…..ich kenne viele alleinerziehende Mütter und die Kinder und die Umstände…..
    Dem Kind fehlt der Vater, glaub mir das…..der Mutter die Unterstützung!
    Du hast nur stundenweise Hilfe, den Rest muss die Frau alleine machen…..

    ich habe viel viel später in einer Gemeinde eine Familie gesucht.
    Liebe, Hilfe und Unterstützung…..
    aber erst nach Jahren….als nicht Christ…..daher kenne ich viele Familien…
    und Frauen.
    Niemals habe ich als alleinerziehende Mutter das Verständnis bekommen.
    Es ist immer leicht gesagt, weißt du, wenn man einen Mann hat, verheiratet ist, wenn denn alles okay ist, oder man Gott kennt und ihn kennen will.
    Aber nur der Mensch die Frau selbst, steckt in der Situation….und entweder ich Stelle mich dem Ganzen und übernehme die Verantwortung….oder eben nicht.
    Nicht jeder Vater ist bereit verantwortungsvoll zu einem Kind zu stehen.
    Das kann tiefe seelische Spuren hinterlassen für Mutter und Kind.
    Daher….warum sollte eine Frau nicht über ihr Leben und das Kind in ihr entscheiden dürfen?
    Da gibt es viele Meinungen….ich denke, jeder hat einen freien Willen!
    In der Gemeinde bin ich oft beurteilt worden….und es wurde hinterfragt…ganz schlimm!
    Und ich liebe meine Kinder und habe sie so großgezogen, wie es am Besten ging, situationsbedingt.
    Ich bin 7 Jahre zur Tafel gegangen.
    Um nur einmal diese Hilfe zu nennen….
    das hat uns sehr geholfen….
    Ich finde es in Ordnung, traurig aber in Ordnung, wenn man sich als Frau anders entscheidet.
    Liebe Grüße
    Meike

  8. …..das ist richtig, Bernd.
    Man bekommt als Frau die Möglichkeit zu einer Beratungsstelle zu gehen.
    Das müsste diese Frau auch tun.
    Die Hilfen sind da, ja….aber auch begrenzt.
    Man bekommt natürlich eine Erstausstattung für das Kind.
    Umstandskleidung….aus finanzieller Sicht für den Start.
    Hilfen gibt es aber dann nur übers Jugendamt oder ehrenamtliche Mitarbeiter.
    Die finanzielle Hilfe ist auch begrenzt…nur bis zu einem gewissen Alter.
    Aber klar gibt es Hilfen!
    Ich selber habe sie in Anspruch genommen.
    Finanziell….und auch Ehrenamtlich.
    Ich habe immer um meinen Unterhalt kämpfen müssen….
    ich denke jede Frau sollte das für sich selbst entscheiden.
    Es gibt viele unglückliche Kinder.
    Wo Gott zwar das Leben geschenkt hat….aber mit unglaublichen Schwierigkeiten….
    Das sollte man generell sehen…denn weißt du, ein Baby ist noch klein und wunderschön….ein Wunder Gottes.
    Es sollte aber auch die Möglichkeit bekommen, gesund aufzuwachsen.
    Nicht immer ist das der Fall.
    Und viele dieser Frauen wissen um ihr eigenes Leben.
    Soziale Träger sind teilweise überfordert…..und denke immer daran…auch eine Hilfe vom Jugendamt…..etc….auch wenn diese Kinder keine Babys mehr sind, kosten viel Geld….
    das muss auch geleistet werden können…
    Aber das sind vorrauschauende Dinge im Hinblick auf das Leben einzelner Familien.

  9. Die jetzige gesetzliche Regelung ist ein guter Kompromiss

    „Aber selbst, wenn man dies nicht aus christlicher Sicht betrachtet, sondern von einem Recht der schwangeren Frau auf Abtreibung sprechen würde, so stünde doch diesem Recht auf Abtreibung, das Recht des Kindes auf Leben gegenüber. Denn es geht gerade nicht nur um die Frau, es gibt ein anderes Lebewesen, dem auch das Recht zu leben zukommt“! Das schreibt hier Ester, und da bin ich inhaltlich völlig bei ihr. Wir sollten auch nicht klein reden, dass es wirklich Frauen gibt, die durch eine Schwangerschaft in einen ganz schweren (auch ethischen) Konflikt kommen. Deshalb hat der Gesetzgeber mit der derzeit gültigen Regelung einer Straffreistellung in den ersten drei Monaten – aber gesetzwidrig bleibt es trotzdem – einen guten Kompromiss gefunden. Denn die hier in der jetzigen Regelung angewandte Beratungspflicht, vor allem mit dem Angebot von Sozialarbeit und finanzieller Unterstützung aus Stiftungen, verhindert so manche Abtreibung. Frau Gabrielle verstehe ich hier gar nicht, wieso einerseits jeder Mensch selbst entscheiden sollte, ob er das Kind behalten will. Ist das Kind eine Ware mit dem Recht, die Annahme zu verweigern? Wieso Frau Paus dann aber nach Gabrielles Auffassung andererseits ein reines Armutszeugnis für den Feminismus ist, verstehe ich nun gar nicht. Pauls ist doch, wenn ich das nicht alles falsch verstehe, gerade doch für diese sogenannte reproduktive Selbstbestimmung. Es sei denn, damit wird u.U. gemeint, jede Frau habe das Recht nicht schwanger zu werden. Dieses Recht hat jede Frau, lassen wir das vor vielen Jahrzehnten vom Papst Paul Vl formulierte sogenannte Pillenverbot beiseite. Dieses Pillenverbot von Paul VI steht auf wackeligen Füßen, denn auch nach katholischer Lehre ist das Gewissen höher anzusiedeln als eine päpstliche Wahrheit in Form der Verkündigung des Evangelium. Wer eine Pille nimmt, kann unmöglich gewissenlos sein, eher diejenige die sie vergisst, oder aber wer eine Verhütung grundsätzlich ablehnt. Die Naturmessmethode zu einer Schwangerschaftsverhütung ist risikobelastet. Die Planung, liebe Gabrielle, dient im jetzigen Gesetz der Beratungspflicht. Denn Zusammenhang habe ich erläutert. Keine Planung wie Beratung, Information oder Finanzhilfe wäre m.E. ein großer Fehler. Vor allem nicht wenn man weiß, dass sie letztlich auch Sinn macht. Dass der Vatikan lehrmäßig meint, Pille und andere Verhütung sei schon ethisch abzulehnen, ist m.E. zu klein gedacht. Denn eigentlich entsteht das Leben erst nach seiner Zeugung. Oder sollte die alte Methode der mittelalterlichen Ritter richtig sein, die ihre Frauen einfach abgeschlossen haben. Letzteres ist nicht antifeministisch gemeint, sondern kritisiert lediglich die Ritter in ihrem Glauben an Schlösser. Aber die guten alten Rittersleut haben die Verhütung zeitlich nur noch viel früher angesetzt.

  10. …..ich kenne ja einige Leute….auch Alleinerziehende Mütter, die es recht schwer haben.
    Da gibt es soziale Umstände, die nicht einfach sind…..wer gibt sein Kind/Baby schon gerne zur Adoption frei?
    Ich kannte eine Frau, die ihren Embryo abtreiben lassen hat-leider.
    Sie hatte schon eine Tochter, gerade eine Arbeit gefunden und wenig Unterstützung und Hilfe.
    Selber hatte sie schon Schwierigkeiten mit dem Einen Kind und sich selbst.
    Diese Frau ist keine Christin.
    Der Mann dazu wollte das Kind nicht.
    Sie wäre also ersteinmal alleine geblieben und hätte um Unterhalt kämpfen müssen.
    Hartz4 beantragen…..heute ja Bürgergeld und und…..
    das ist eine Entscheidung, die nur sie treffen könnte.
    Dieses Kind ist auf der Suche nach Liebe von einem Mann entstanden, der nur ihre Schönheit und den Körper wollte, aber kein Kind und keine Familie.
    Denn er selbst hatte auch schon 2 Kinder aus einer ersten Beziehung.
    Dieses Kind wäre geboren worden….ohne Vater und einem gesunden Umfeld.
    Diese Frau hat sich unter vielen Inneren Kämpfen dagegen entschieden.
    Ich war auch sehr traurig, aber sie hat auch einen freien Willen.
    Gott hat uns den gegeben.
    Wer weiß, wie das für dieses Kind geworden wäre.

    Ich selbst habe 4 Kinder Alleinerziehend erzogen.
    Das war schwer.
    Aber ich habe die Verantwortung übernommen.

    Ich möchte damit nur sagen, dass es dieser Frau weh getan hat, aber sie wusste, was sie in ihrer persönlichen Lebenssituation leisten kann und möchte und was nicht.
    So eine Entscheidung ist niemals leicht.
    Aber alleine für Kinder zu sorgen und keinen Mann dazu zu haben, auch nicht.
    Das kann ich aus eigener schmerzhafter Erfahrung sagen.
    Man fühlt sich immer allein damit und ist es auch.
    Andere haben da immer gut reden….deshalb denke ich, dass es okay ist wenn eine Frau sich gegen ein Kind entscheidet, nie niemals weiß man wirklich, wie das Leben dieser Frau ist.
    Eine Adoption ist ebenso eine schmerzhafte Entscheidung, die einen das ganze Leben verfolgen kann….daher lasse ich jeder Frau ihre Entscheidung…..denn jeder ist für sich verantwortlich.
    Achso….und es gibt ja auch tatsächlich sogenannte „Unfälle“ , wo ein Verhütungsmittel die Wirkung verliert.
    Zum Beispiel bei einer Antibiotika Einnahme….oder oder….

    Meike

    • Liebe Meike: Eben deshalb ist die jetzige gesetzliche Regelung – auch als Kompromiss sinnvoll beizubehalten. Denn hier gibt es eine Beratungspflicht mit mögliche finanziellen Unterstützungen. Damit wird die Tötung ungeborenen Lebens nicht selten verhindert.

  11. Wie sieht es eigentlich mit der Selbstbestimmung des weiblichen Babys im Mutterleib aus? Egal, wie weit der Embryo entwickelt ist – bei einer Abtreibung wird einem Menschen die Zukunft genommen. Aber soweit scheinen unsere Politiker heute nicht mehr zu denken….

  12. Frau Paus soll mir mal erklären, warum Frauen nicht vor dem Geschlechtsakt ihre Selbstbestimmung leben können sondern hinterher ihre „Freiheit“ durch die Tötung eines Kindes einfordern. Und wenn man das liest wird auch deutlich, dass der Begriff der „reproduktiven Gesundheit“ eine der vielen Verschleierungen ist, um die Wahrheiten nicht auszudrücken. Solche Verschleierungsbegriffe gehören geächtet!

  13. Jedes Ungeborene ist ein von Gott gewollter und letztlich von Gott geschaffener Mensch. Deshalb bin ich der Überzeugung, wir haben nicht das Recht, dieses Baby zu töten.

    Aber selbst, wenn man dies nicht aus christlicher Sicht betrachtet, sondern von einem Recht der schwangeren Frau auf Abtreibung spechen würde, so stünde doch diesem Recht auf Abtreibung, das Recht des Kindes auf Leben gegenüber. Denn es geht gerade nicht nur um die Frau, es gibt ein anderes Lebewesen, dem auch das Recht zu leben zukommt.

    Gerade in Deutschland gibt es so viele Eltern, die liebend gerne ein Baby adoptieren wollen. Jedes dieser Kinder würde ein sorgfältig ausgesuchtes Zuhause erhalten können.

    Oder ist es leichter eine Schwangerschaft durch eine Abtreibung zu vertuschen, anstatt zu der Tatsache zu stehen, dass man sich nicht in der Lage sieht, ein Kind aufzuziehen?

    Aber wird man dann nicht eines Tages als Frau, die ihr Kind getötet hat, vor großen Schuldgefühlen stehen?

    • Ganz genau richtig!
      Es gibt so viele Eltern, die ungewollt kinderlos sind und extreme Anstrengungen unternehmen, ein Baby zu bekommen.
      Deshalb MUSS das Adoptionsvwrfahren verbessert werden, damit schwangere Frauen Kinder, die sie nicht selbst versorgen können, Adoptiveltern anvertraut werden können.

      Grundsätzlich: Jedes noch nicht
      geborene Baby WILL LEBEN und eine Zukunft auf Erden haben. Weil es noch keine Möglichkeit hat, für sein Menschenrecht auf Erden zu kämpfen, müssen das verantwortliche Erwachsene für sie tun.

      Es kann nicht sein, dass die Politik ein Verbot zum schräddern männlicher Kücken ausspricht, was ich richtig finde, aber gleichzeitig noch nicht geborene Babys geschräddert werden dürfen.

      Was immer die persönlichen Umstände einer schwanger gewordenen Frau sind, es kann einfach nicht länger sein, daß noch nicht geborenen Babys ihr Recht auf weiterleben außerhalb des Mutterleibes abgesprochen werden kann.

      Der Staat und gerne auch die Kirchen müssten viel bessere finanzielle und pädagogische Angebote für ungewollt schwanger gewordene Mütter machen.
      Hierauf muss sich der Kampf richten und nicht gegen die unschuldigen, noch so hilflosen Kinder im Werden.

  14. Ich finde, jeder Mensch sollte selbst entscheiden, ob er das Kind behalten will, oder nicht. Wenn es lästig wird, stört in der Planung, weg damit.
    Familienpolitik , die sich dafür ausspricht, “ reproduktive Selbstbestimmung “ zu praktizieren ?
    Politikerinnen wie Lisa Paus sind reines Armutszeugnis für den Feminismus.
    Wie konnte diese Frau zu ihrem Posten gelangen ???

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