Im Irak schrumpft die christliche Bevölkerung weiter. Bürgermeisterin Lara Youssuf Zara berichtet von gezielter Schikane durch schiitische Milizen.
Die christliche Bürgermeisterin Lara Youssuf Zara aus Alqosh im Nordirak warnt vor gezielter Vertreibung von Christen durch schiitische Milizen. Dies berichtet der Deutschlandfunk. Schiitische Milizen verhinderten die Registrierung von Rückkehrern, die einst vor dem IS geflohen waren. Zara fordert mehr Schutz und politischen Druck auf die irakische Regierung.
Vor dem Irak-Krieg 2003 lebten Schätzungen zufolge bis zu 1,5 Millionen Christen im Land. Heute sind es laut Zara nur noch 200.000 bis 300.000 – die Evangelische Kirche in Deutschland geht sogar von noch geringeren Zahlen aus. Sollte sich die Lage nicht verbessern, könnten auch die letzten Christen das Land verlassen.
Hier geht es zum kompletten Beitrag auf der Seite des Deutschlandfunks.
Bischof beklagt anhaltenden Druck auf Christen im Irak

Der Bericht kam auch in meiner Tageszeitung. Mein Kommentar zu Syrien hier einfach nochmal eingefügt, weil hier die gleiche Masche der radikalen Muslime gestrickt wird !
Man kann doch sagen, dass im gesamten arabischen Raum die Christen verdrängt werden, sie erleben denselben Albtraum wie die Juden.
Der radikale Islam mag religiöse Konkurrenz nicht ertragen. Deutsche Politiker und Kirchenführer schauen gerne darüber hinweg und päppeln im eigenen Land den Islam auf, verstehe das wer will !?
Man sollte mindestens jede Abschiebung in diese Länder auf lange Zeit stoppen.