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Welthungerhilfe: „Kriege lassen Menschen hungern“

Mehr Waffen, mehr Hunger: Die Welthungerhilfe warnt vor den Folgen wachsender Rüstungsausgaben – und kritisiert die Bundesregierung.

Die Deutsche Welthungerhilfe reagiert besorgt auf die vom Friedensforschungsinstitut Sipri veröffentlichten Zahlen zum Anstieg des weltweiten Handels mit Kriegswaffen. Kriege und Konflikte gehörten zu den wichtigsten Hungertreibern weltweit, sagte der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Mathias Mogge, der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montag). «Allein im Jahr 2024 lösten sie 20 Ernährungskrisen aus, von denen fast 140 Millionen Menschen betroffen waren», erläuterte er. Durch die aktuellen Kriege im Nahen und Mittleren Osten sei zu befürchten, dass sich diese Zahlen in der Zukunft vervielfachen.

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Die weltweiten Waffenlieferungen haben laut dem Stockholmer Sipri-Institut deutlich zugenommen. Das Gesamtvolumen der zwischen Staaten gehandelten schweren Waffen von 2021 bis 2025 liege 9,2 Prozent über dem Wert der Jahre von 2016 bis 2020, teilten die Friedensforscher mit. Vor allem die Nachfrage in Europa sei sprunghaft gestiegen. Die europäischen Staaten haben demnach ihre Waffenimporte mehr als verdreifacht und sind damit die größte Empfängerregion.

Kritik an Bundesregierung

Welthungerhilfe-Generalsekretär Mogge mahnte, Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe als zentrale Investitionen in globale Stabilität und Sicherheit zu priorisieren. Es sei problematisch, wenn die Bundesregierung ausgerechnet die Budgets für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe kürze. «Dieser Sparkurs steht bei gleichzeitig steigenden Rüstungsausgaben in einem klaren Widerspruch zu dem international vereinbarten Ziel, den Hunger bis 2030 zu beenden», sagte Mogge. Frieden und Sicherheit ließen sich langfristig nur erreichen, wenn auch entschieden in die Überwindung von Hunger, Armut und Ungleichheit investiert werde.

>>> zum Sipri-Bericht (Englisch)

Quelleepd

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4 Kommentare

  1. Papier ist geduldig und die guten Absichten verantwortungsvoller Politiker aller Ehren wert. Aber mal ehrlich daran glaubt doch kein Mensch mehr.
    Seit Kain und Abel schlagen sich die Menschen tot und es sieht nicht nach einem Ende aus. Mal sind es afrikanische Stämme, mal irgendwelche terroristische Gruppen, mal die Russen oder die Amis, irgendwo auf der Welt wird immer geschossen und getötet, daran werden die Friedenapelle, noch die Ostermärsche was ändern.
    Christus wird sein Friedensreich aufrichten und lang wird es nicht mehr gehen, Die Welt ist reif für das göttliche Finale, Schöpfung und Mensch schreien nach Erlösung (oder nach der Offenbarwerdung der Kinder Gottes wie Paulus es ausdrückt).
    Die Nationen wenden sich nicht Christus zu, nein sie bauen ihr Türme in den Himmel, auch die der notorischen Selbstüberschätzung, nämlich mit menschlichen Willen die Welt zu retten, ein hoffnungsloses Unterfangen !
    Hier noch ein paar misslungene Versuche aufgeführt den Hunger in der Welt zu beenden

    1974: Erste Welternährungskonferenz der UN – Ziel: „Hunger innerhalb eines Jahrzehnts beseitigen“.

    1996: Welternährungsgipfel in Rom – erneutes Versprechen, die Zahl der Hungernden zu halbieren.

    2000: Millennium Development Goals (MDGs) – Ziel 1: extreme Armut und Hunger bis 2015 halbieren.

    2015: Sustainable Development Goals (SDGs) – Ziel 2: Zero Hunger bis 2030.

    • Wir sind Gottes Mitarbeiter/innen

      Was der liebe Stammtischbruder schreibt, ist bis auf einen stützenden Querbalken des Glaubens vollständig richtig. Die fehlende Querstrebe ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“ durch Gott. Wenn Gott Mensch wird, was er nach meiner Überzeugung wirklich wurde, dann macht dies nur wirklich Sinn, wenn er die Revolution unseres Menschseins bei uns wie den archimedischer Hebel immerzu ansetzt. Es geht um Erlösung, unsere Kain`s und Abels, unsere Schwerter, die unsere Pflugscharen werden. Der Glaube ist leider furchtbar tot ohne die Liebe, sowie ohne Leben. Ich erinnere mich noch an die jeden Sonntag proppevolle Kirche im Westerwald, nur weil die Predigt konkret war. Gott habe bewusst vom Menschen gewollt, dass wir Jesus dankbar sind und ihm so mit guten Taten und die Erledigung unserer wichtigen Hausaufgaben helfen. Gott gilt es daher zuerst zu lieben, sowie jeden Nächsten und sich selbst. Verantwortung wäre, aus Liebe zu Gott seinen Willen zu tun, nicht perfektionistisch, nie dem Willen der Überhöhung oder eigener Perfektion, nur aus reinster Dankbarkeit. Dass dies die letzten 2000 Jahren nicht funktionierte, muss ein Gott voller Liebe und Gnade ebenso gewusst haben. Wir sind aus Gnade Mitarbeitende Gottes. Sonst wäre Jesus ein Ideologe, einer der an einer Universität lehrte, seine Theorie über das Leben mit seinen Vorschlägen. Aber Jesus wollte Nachfolge und diese bedeutet sich auf den Weg zu machen und auch eigene Verantwortung zu übernehmen, statt sie nur zu beklagen, samt Zustand der Welt. Die realen Hausaufgaben liegen vor unseren Augen: Kriege, Lieblosigkeiten, Gewalt und von uns verursachter Klimawandel. Auf jener menschlichen Wanderschaft vom Tier zum Engel, ist Gott mit Jesus an unserer Seite. Wie Israel von der Sklaverei Ägyptens auf dem Weg ins Gelobte Land, geht unsere Wanderschaft Richtung Neuer Himmel und Neue Erde. Denn Jesus sagte da voraus, dass der Himmel schon in unserem Herzen sein könnte. Sonst wäre wir Unfreie, Unverantwortliche oder sogar Marionetten. Gott fiel Kain nicht in die Hände, als jener Abel erschlug, er tut es nicht mit Putin, Trump, den Tyrannen im Iran und niemals mit jenen, die brutal Menschen töten, sexuelle Gewalt praktizieren und Hass und Hetze verbreiten. Der Weg ist weitläufig, aber wir müssen und dürfen ihn hier gehen. Dass dies ein sehr langer Weg ist, wo wir nur ein winziges Teilchen dessen sind was geschieht, liegt auf der Hand. Es ist sinnbildlich jener Weg, den Israeliten aus der Versklavung in Ägypten in das so Gelobte Land gingen, wo nur Milch und Honig fließt. Heute in den Neuen Himmel und die Neue Erde, sogar ein völlig anderes Universum. Nicht zufällig steht am Ende der Schöpfungsgeschichte die sinnbildliche Geschichte vom Turmbau zu Babel, der eine vollständige Gegengeschichte erzählt: Der Turm als menschliche Selbstüberhebung der Tyrannei, jenes System bricht unter seiner eigenen Last nur zusammen und die Menschen verstehen sich nicht mehr und zerstreuen sich auf unserer Erde. Die Erzählung von der Schöpfung ist somit eine weitgehend wahre Geschichte, ein wunderbares antike Glaubensbekenntnis und Schöpfungshymnus: Am Ende wird alles gut. Und was zeigt uns dies, Christian Tschanne: Erstens es geht nur mit Gottvertrauen und zweitens, dies sollte „groß“ ausfallen !

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