In Bremen beginnt am heutigen Freitag der Prozess gegen Pastor Olaf Latzel. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 53-jährigen evangelischen Theologen Volksverhetzung vor.

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Laut Anklage soll der Pastor der Bremer St.-Martini-Gemeinde im Oktober 2019 in einem Eheseminar mit dem Titel „Biblische Fahrschule zur Ehe“ Homosexuelle in einer Weise angegriffen haben, die den öffentlichen Frieden stört. Bereits im Mai hatte die Bremische Evangelische Kirche wegen der Worte von Latzel deshalb ein Disziplinarverfahren gegen den Pastor eröffnet.

Der konservative evangelische Theologe hatte im Verlauf des Seminars gesagt, Homosexualität stehe gegen die göttliche Schöpfungsordnung. Er warnte vor einer „Homolobby“: „Überall laufen die Verbrecher rum vom Christopher Street Day. Der ganze Genderdreck ist ein Angriff auf Gottes Schöpfungsordnung, ist teuflisch und satanisch.“ Das verunsichere Leute, zerstöre Zivilisation und Kultur. Homosexualität sei todeswürdig, Homosexuelle seien Verbrecher. Ein Audio-Mitschnitt des Seminars war über Monate im Internet für jedermann abrufbar.

Latzel hatte sich später für seine Wortwahl entschuldigt. Mit Verbrechern habe er nicht alle Homosexuellen gemeint, sondern „Aggressoren, die uns als Gemeinde in den letzten Jahren immer wieder angegriffen und gotteslästerlich diffamiert haben.“ Laut Latzel habe es 2019 und 2020 mehrere Angriffe auf die Gemeinde gegeben: Unbekannte hätten sein Auto Latzels zerkratzt, Schilder und Schaukästen beschmiert, Kondome und einen Dildo auf das Kirchengelände geworfen und Besucherinnen und Besucher daran gehindert, die Kirche zu betreten. Die Gemeinde schaltete den Staatsschutz ein. Mehrere Politikerinnen und Politiker verurteilten die Attacken.

Rückendeckung durch die Gemeinde

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Im Gegensatz zur Bremischen Kirche und der Staatsanwaltschaft stehen Latzels Gemeinde sowie viele evangelikale Christen hinter dem Prediger. Eine Solidaritätsbekundung hatte mehr als 20.000 Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden. Die einen sehen in ihm einen Hassprediger, andere einen aufrechten Verteidiger der biblischen Botschaft.

Bei der nun juristisch zu klärenden Frage, ob es sich um Volksverhetzung handelt, spielt unter anderem die Reichweite einer Äußerung eine Rolle. Auf Volksverhetzung steht eine Strafe zwischen drei Monaten bis zu fünf Jahren Haft. Für den Prozess sind drei Verhandlungstage angesetzt. Aufgrund des großen öffentlichen Interesses und um die Corona-Abstände einhalten zu können, wurde die Gerichtsverhandlung in das Bremer Konzerthaus „Die Glocke“ verlegt.

Päpstlicher Segen „ein großer Mist“

Latzel und seine Gemeinde hatten schon in früheren Jahren für bundesweite Schlagzeilen gesorgt. 2008 verwehrte die Gemeinde einer Pastorin die Kanzel, weil sie die Ordination von Frauen strikt ablehne. Im Januar 2015 sagte Latzel in einer Predigt mit dem Thema „An Gideon die Reinigung von den fremden Göttern lernen“, das islamische Zuckerfest gemeinsam mit Muslimen zu feiern sei „Blödsinn“, Buddha ein „dicker, fetter Herr“ und der Segen des Papstes „Urbi et Orbi“ ein „ganz großer Mist“. Zwar stellte er in der frei gehaltenen Predigt und auch später in einem Interview mit Radio Bremen klar, er sei lediglich gegen das Vermischen von Religionen, nicht jedoch gegen Muslime, Juden oder Buddhisten, doch die Empörung war groß: Die Bremer Kirchenleitung entschuldigte sich für Teile von Latzels Predigt, Dutzende Pastoren demonstrierten, der Landtag beschäftigte sich mit dem Thema. Die Staatsanwaltschaft beschäftigte sich mit der Predigt, sah die Äußerungen Latzels aber durch die Meinungs- und Religionsfreiheit gedeckt.

Die Martini-Gemeinde entschuldigte sich zwei Wochen nach der Predigt auch in Latzels Namen für die Wortwahl. Es sei nicht die Absicht, des Pastors gewesen, Menschen anderen Glaubens zu verunglimpfen, man stehe für ein „buntes und vielfältiges Bremen“. Gleichzeitig stellte sich die Gemeinde aber auch klar hinter ihren Pastor: Man kritisiere die „sich ausbreitende Religionsvermischung“. Bibel, altkirchliche Bekenntnisse und die Schriften der Reformation ließen nur den Schluss zu, dass der Gott der Bibel nicht der Gott des Korans sein könne. (epd/nate/dw)

Link: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Pastor wegen Volksverhetzung

37 DIREKT-KOMMENTARE

    • Der Schaden ist immens

      Den Schaden den Pastor Olaf Latzel innerkichlich anrichtet, ist immens. Dazu lese man den 1. Korinther, 13 – denn so sollten wir sein und so ist Gott. Im übrigen halte ich Homosexualität nicht für gegen die Schöpfungsordnung, denn diese gibt es bei Mensch und Tier. Es gibt Männer die Männer lieben, Frauen die Frauen lieben, Frauen die Männer lieben und es existieren Mitbürger/innen die sich im falschen Körper empfinden, die zwei Geschlechtsmerkmale haben oder fast keine. Es ist absolut unchristlich zu behaupten, Gott liebe nicht jeden Menschen – und schon gar nicht die Beschriebenen, die doch an ihrer sexuelle Orientierung keine Schuld tragen. Einem Gott der Liebe indirekt zu unterstellen, er habe sich geirrt bei der Erschaffung solcher Menschen wäre genau obskur wie die wissenschaftlich wiederlegte Annahme, Homosexualität sei eine therapiebare Krankheit. Wenn wir heute an den Hecken und Zäuner der Welt die gute Botschaft von der Vergebung aller Sünde und Schuld durch das Kreuz von Golgatha erklären wollen, wird dies immer schwerer bei den alten Gräben zwischen Fundamentalisten, Evangelikalen und liberalen Christen und was es sonst noch gibt. Herr Latzel macht seine eigene Furche.

      Auf Jesus kann sich Olaf Latzel nicht berufen.Denn Jesus hat mit den damals als unrein betrachteten Menschen nicht nur verkehrt, sondern die damals engste Gemeinschaft gehabt, diejenige bei Tisch. Die Liebe Jesu und damit auch unsere positive Zugewandheit zu anderen Menschen, in dem wir ihre Menschenwürde achten, ist das Markenzeichen von Jesus
      Christus.Von ihm war die Urgemeinde (ohne ihn noch erlebt zu haben), so begeistert,, dass man sogar alle materiellen Güter teilte. Würde Jesus morgen oder übermorgen unverhofft und inkognito unter uns weilen, würde er seinen Bruder Olaf auch besuchen.Wahrscheinlich iat es ausreichend, wenn er ihm nur in die Augen schaute. .Gott durchschaut uns alle und jeder ist bisweilen nicht wie Olaf Latzel, aber auch eine Person mit schwerwiegenden Widersrüchen und Abgründen. Aber wenn wir unseren Balken im Auge entfernen, müsste er seinen Stachel im Augapfel ziehen. Nur so funktioniert Versöhnung.
      Der Staat wird ihm möglicherweise nicht verzeihen, denn wer Homosexuelle als Abschaum bezeichnet, macht sich strafbar.
      Dei Trennlinie zwischen einer vertretbaren Meinung und Volksverhetzung ist schmal, aber verbale Entgleisung katastrophal.

      • Der Kommrntar geht zumindest teilweise am Thema vorbei. Im Wort Gottes finden sich immer BIbelstellen, die entsprechend eingestzt werden können. Letztlich kann ich mit der BIbel alles argementieren, wenn ich einzelne Verse nehme.
        Fakt ist, Pastor Latzel hat gewisse Dinge ausgesprochen. Die Wortwahl war nicht immer im Sinne Christi. Doch lässt man hier unter den Tisch fallen, dass er dafür um Entschuldigung gebeten hat. Entschuldigen und vergeben wir ihm? Das scheint mir nicht der Fall zu sein!
        Inhaltlich hat Pastor Latzel nichts verkehrtes gesagt. Praktizierte Homosexualität ist SÜNDE! Der Lohn der Sünde ist der ewige Tod. Homosexualität kann angeblich nicht therapiert werden. Gott kann solche Menschen jedoch frei setzen und von diesen dämonischen Kräften lösen. Dank sei Gott für Seine Allmacht. Oder trauen wir das Gott nicht zu?
        Wünsche Seinen überfliessenden Segen und Frieden!

    • GOTT segne aber auch die „Steinewerfer“ und Heuchler.
      Leider kommt nur Gewalt in die Medien. Ich wünsche allen Predigern gewaltige Worte und uns offene Ohren und warme Herzen.
      Ich freue mich auf die kommende Weihnacht, wenn Ruhe und Sinn in unsere leeren Kirchen einziehen kann, weil der Rummel staatlich untersagt wird…😁😆😂

    • Warum muss Bremen eigentlich Bunt sein, dürften sich nicht alle bekehren wenn sie wollen? Wäre es schlecht wenn es weniger Bunt wäre was immer das auch sein soll? Was ist nicht Bunt oder schön, wir Christen und Deutsche?

      Das ist der Punkt. Ich habe nichts gegen Andersgläubige in Persona solange diese sich normal verhalten, gilt auch für Atheisten. Aber dieses aus linken Kreisen übernommene Buntheits- was auch immer, damit impliziere ich, das ich als Deutscher einer noch nicht mal in ihrer Heimat geliebten ethnischen Gruppe angehöre, die irgendwie keiner will und nur zu stören scheint.

      Ich bin überzeugt in den Heimatländern der wesentlichen Migrantengruppen in Deutschland ist derartiges Vokabular völlig fremd.

    • Das sehe ich auch so. Möge es ihm zu einem Zeugnis ausschlagen und möge der Heilige Geist ihm die richtigen Worte für seine Verfolger geben.

  1. Prozess sofort einstellen und Pastor Latzel unverzüglich rehabilitieren. Und ihn bitten, bei der Wortwahl eine sensiblere Ausdrucksweise zu verwenden, aber im Kontext klar wie bisher zu bleiben.
    Alles Gute weiterhin und Gottes Segen!

  2. Ja BRUDER Olaf Latzel hätte manches seelsorglicher bzw. klüger ausdrücken können. Seine Aussagen aber, wenn man sich um den Kontext müht, sind biblisch richtig. Da sich in unsrem Volk, oftmals leider auch scheinbare CHRISTEN eher vom Zeitgeist, als von CHRISTUS (ergo vom GEIST GOTTES) leiten lassen, werden Kernwahrheiten verleugnet und daher als höchst untolerant angegriffen bzw. angeklagt … Jeder der eng mit CHRISTUS verbunden ist, weiß das nicht nur unser Volk, davon ausgeht, dass wir vom Affen abstammen (nichts ist einfacher, als diese Dummheit zu widerlegen > extra Thema) und überhaupt alles durch den Urknall (Evolution) entstanden sei. Kaum einer ist in der Lage diese Aussagen als Lüge zu entlar-ven und kann deshalb u.a. auch nicht mehr Richtig und Falsch unterscheiden. Alle ordnen sich i.d.R. der allgemeinen Sichtweise (Zeitgeist) unter und meinen daher, die Masse gibt Ihnen recht. Daher ist allein wichtig, die Bibel, noch besser CHRISTUS direkt, per Gebet, entsprechend zu fragen. ER sagt nicht umsonst: „Wer aus der Wahrheit ist (sich also nicht selber belügt), der hört meine Stimme (in seinem eigenen Herzen) ! CHRISTUS segne jeden Leser, sooo wie Er-Sie es aus SEINER Sicht brauchen. Es geht dabei um Demontage der Konfessions- und Dogma-Rechthaberei (Spaltungen !) durch end- lich gewollte EINHEIT untereinander (durch ehrliche Gemeinschaft, bei ständiger Vergebungsbereitschaft etc) !!!

  3. Olaf Latzel ist ein sehr mutiger Verkündiger der biblischen Botschaft . Etwas polterd in der Wortwahl aber wahrhaftig.
    Was der Kirche heutzutage abhanden gekommen,ist die Kraft und Wirkung des Heiligen Geistes.
    Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben,niemand kommt zum Vater denn nur durch mich.(Jesus Christus)
    Wo wird das verkündigt in unsern Kirchen?

  4. Theologisch ist an Olaf Latzel gar nichts auszusetzen. Es wäre gut, wenn alle Pfarrer so klar wären wie er. Für seine öffentlichen Äußerungen täte ihm freilich ein Kommunikationsberater manchmal gut. Bedauerlich, dass er sich so unnötig angreifbar macht.

  5. Wir stehen zu 100 % hinter unserem Bruder Olaf Latzel. „Wer mich bekennen wird vor den Menschen, den werde ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.“ Olaf, wir beten für Dich. Unser treuer Heiland wird Dich schützen stärken trösten und Dir deine kompromisslose Klarheit reich segnen.

  6. Ich bin nicht klug und weiss nicht viel.
    Aber eines weiss ich: Pastor Latzel liebt Gott und die Menschen.
    Ja, er ist temperamentvoll und ja, man kann sich vornehmer ausdrücken.
    Aber wie voreingenommen berichtet wird, und wie oft die Angriffe und Morddrohungen gegen ihn nicht berichtet werden, lässt tief blicken.
    Ich habe vor ihm nie einen Prediger gehört, der so mitreissend über die Liebe Gottes gepredigt hat und Mut zugesprochen diesem barmherzigrn Gott zu vertrauen.
    Aber eben so wie es Gottes Wort entspricht und jahrhundertelang auch von den Kirchenvaetern gepredigt wurde.
    Gewisse Dinge sind einfach von der Bibel her nicht verhandelbar.
    So auch z. B Frauenordination.
    Ich bin eine, und habe kein Problem damit, dass Gottes Wort nein dazu sagt. Frauen sind deswegen nicht weniger wert. Erst durch Jesus Christus haben Frauen und Kinder überhaupt ihren von Gott zugesprochenen Wert erhalten.
    Buchempfehlung: Spieker, Jesus – eine Weltgeschichte.
    Wer sich mit Hasspredigten auseinandersetzen möchte, soll nachforschen, was C. Schreiber, der u. a. arabisch spricht und versteht, herausgefunden hat, was in diversen Moscheen gepredigt wird.

    Gott halte und bewahre Olaf Latzel und die St Martini Gemeinde und unseren Glauben.
    Gott gebe die Kraft zu lieben wie Er es in Seinem heiligen Wort sagt und nie die Wahrheit zu verschweigen.

  7. Diesem Leserbrief, den ich unlängst in
    Kommentare gelesen habe kann ich mich nur anschließen.
    Ich habe nichts von der Kirche gehört als in Frankreich vor Jahren angefangen wurde, die christlichen Kirchen zu schänden. Und bis heute ungeklärt Notre Dame! Täter gsb es. Und es waren keine Christen! Genauso beim Attentat in Sri Lanka wo Christen während des Gottesdienstes massakriert wurden – nur ein wachsweiches Bedauern ohne konkret die islamistische Gefahr zu benennen! Und jetzt finanziert die ev. Kirche mit grünlinken NGOs und Interessenverbänden zusammen ein Schiff, mit dem sie in der Überzahl antichrist/antijüdische Menschen zu uns bringt. Die wie in Berlin, Paris, Nizza, Wien unsere christlich demokratische Ordnung massiv bedrohen! Und Bedford -Strom, der auf dem Tempelberg sein Kreuz ablegte und damit verleugnete, beklagt vor 2 Tagen die Kirchen vielen Austritte! Die Kirche ist eitel geworden. Ihre Selbstüberhöhung verstellt den Blick auf ihre eigene Gemeinde!

  8. „der Eifer um dein Haus hat mich gefressen“ Latzel steht in der Gefahr der verbalen Entgleisung, ansonsten ist es bewundernswert wie er um die Wahrheit streitet !
    Schade, dass durch Grenzüberschreitungen sein eigentliches Anliegen untergeht.
    Mäßigung, eine göttliche Tugend ist nötig, man kann für Gott streiten ohne den „Gegner“ zu beleidigen.
    Aber es dürfte mehr von seiner Sorte geben!

  9. Hallo.Es wird neulich die Meinung vertreten die Homosexualität keine Sünde in der Bibel sei,und das als Normalität in dem Judentum und ursprünglich im Christentum ,was offensichtlich eine Verfälschung der Geschichte, ein Angriffskrieg auf menschliche Gedächtnis, auf der Wahrheit,letztendlich auf der Zivilisation.
    Die Freiheit des Glaubens ist von Verfassung garantiert. Durch die Änderung der Glaubens Inhalte wird praktisch den Schutz Lahm gelegt und vernichtet, ein Verbrechen durch neuen politische gender Agenda
    Olaf Latzel tut das richtige.

  10. Der König sendet wieder nach Profeten,
    Denn aller Menschenrat hat jäh versagt.
    Was noch geschieht, ersteht nur aus Gebeten.
    Dein Wort wird Maß, Dein Wille wird erfragt.

    Die Völker waren frefelhaft vermessen,
    Bevor der König als ein Büßer kam.
    HERR, wirst Du es uns noch einmal vergessen, was Deinen Zorn erregte,.unsre Scham?

    Wo Kreuze sind, hast Du Dich, GOTT, gebunden.
    Den Fahnen und den Kränzen bist Du fern.
    Wo Buße ist, dort bist Du schon gefunden
    Und über solchem Lande steht Dein Stern.

    Jochen Klepper

  11. Soweit sind wir gekommen ,das ein Pastor in einem ,Cristlichen Land“nicht das Wort Gottes predigen darf…
    Sondern die Unmoral in unser Geselschaft schön reden soll!!!!!

    .Es ist seine Berufung ,das Wort Gottes zu predigen und dazu gehört heut zu Tage Mut.Und eine bedingungslose Liebe und Treue zu unserem Schöpfer.

  12. Lieber Pastor Latzel,
    inhaltlich stehe ich hinter allen, hier von Ihnen gemachten Aussagen, mit Ihnen völlig überein. Die Ausdrucksweise („Verbrecher“, „Genderdreck“, „Blödsinn“, usw.) die Sie verwenden macht mich sehr traurig. Ihre Inhalte und Ihre Ausdrucksweise dazu, passen absolut nicht zusammen und dürfen nicht sein.
    „Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm“ (1.Joh.4, 16). Lieber Pastor Latzel aus Liebe zu Gott, die Dinge beim Namen nennen, die IHM ein Gräuel sind, darüber ist Freude im Himmel, Ihre lieblose Ausdrucksweise macht alles wieder kaputt und verkehrt es ins Gegenteil, der Feind freut sich. Sehr schade,

    lieber Gruß

    Martin Dobat

  13. In die Zeit luthers hätte er gut gepasst. Im 21.Jahrhundert ist er ein gefährlicher Hetzer im Namen des Herrn. Er ist, da auch im Internet durch Übertragung seiner Worte eine Person, die sich die Worte gut überlegen sollte.

  14. Tja, wo er Recht hat, hat er Recht. Aber vielen ist so etwas heute wohl „zu rechts“. Und dann zeigen die supertoleranten Toleranzforderer mal wie tolerant sie selber sind. Dann wird energisch mentale Akrobatik eingespannt, um aus den verhassten Aussagen irgendwie „Volksverhetzung“ zu machen. Dabei zeugt es doch gerade von Liebe anderen Menschen ihre Irrwege aufzuzeigen, damit sie hoffentlich damit brechen werden.

  15. Pastor Olaf Latzel hat nur das gesagt, was viele denken. Leider sind wir mittlerweile so weit, dass man nicht mehr alles sagen darf; haben wir nicht mehr Meinungsfreiheit?
    Wir beten für Pastor Olaf Latzel, dass er nicht bestraft wird; Gott beschütze ihn!
    DU MUSST GOTT MEHR GEHORCHEN ALS DEN MENSCHEN!

  16. Gott mit dir, es geht um Gottes Wort, das durch Abgeordnete, Richter und betroffene Menschen, entkräftet wurde.

    Die Bibel bleibt trotzdem bestehen – „und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen“
    Wir blicken, nein gehen zurück zur Urgemeinde APG 2 und bemühen uns so zu leben „Gehet hinaus und macht zu Jüngern (also zu Nachfolger) Unsere Gemeinde ist gewachsen (20) gerade noch mit Abendbrot und Abendmahl möglich (auch für die Gruppe, in der das Wort Gottes von allen im Dialog besprochen wird. Die Corona hat uns allerdings ausgebremst [Röm.13.1] hier bitte ich um euer Gebet 🙏 damit die Pandemie bald besiegt wird. Wir möchten auch auf die Straße gehen und einladen für eine weitere Hausgemeinde (3.)
    Gut ist, die Muslim sie stehen vor unserer Tür bzw. 3 davon sind bei uns und inzwischen Christen. Nur Mut, das geht bei euch auch!
    Rainer

    • Jesus kann dafür nicht in Anspruch genommen werden

      Offensichtlich haben sich hier Leute abgesprochen. Aber diese Auffassungen sagen leider aus, dass in manchen Gehirnen Weltbilder des Mittelalters fest verankert sind. Es würde mich auch nicht wundern – höchstens entsetzen – wenn noch böse Geister und Dämonen ausgetrieben werden. Auch hier kann sich niemand auf Jesus berufen, insbesondere deshalb nicht, weil er für die Menschen im Schatten, die Unberührbaren und Unreinen eintrat, mit ihnen gegessen hat und die Ehebrecherin nicht verurteilte. Es sollte jeder den Balken aus seinem Augen ziehen, bevor er oder sie Millionen Menschen beleidigt, weil sie eine andere sexuelle Orientierung haben. Das kann man ohne wenn und aber als Rassismus beschreiben: Weil sie so sind wie sie sind, sind sie schlecht, werden sie angeblich von Gott nicht geliebt. Und woher kann dies jemand wissen ?
      Wir haben nämlich alle einen Abgrund in uns und manchmal benutzt er uns auch mit Fundamentalismus und auch für Menschenfeindlichkeit. Tut mir leid, freundlicher kann ich da nicht reagieren.

  17. Mose 18,22
    Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: ein Gräuel ist es.

    3. Mose 20,13
    Und wenn ein Mann bei einem Mann liegt, wie man bei einer Frau liegt, dann haben beide einen Gräuel verübt Sie müssen getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen.

    Jeremia 2, 7 – 8
    Und ich brachte euch in ein fruchtbares Land, dass ihr äßet seine Früchte und Güter. Aber als ihr hineinkamt, machtet ihr mein Land unrein und mein Land unrein und mein Eigentum mir zum Greuel. Die Priester fragen nicht : Wo ist der Herr ?, und die Hüter des Gesetzes achteten meiner nicht, und die Hirten des Volkes wurden mir untreu, und die Propheten weissagten im Namen des Baal und hingen den Götzen an, die nicht helfen können.

    Jeremia 6, 5
    Sie werden mit Schande dastehen, weil sie solche Greuel getrieben haben; aber sie wollen sich nicht schämen und wissen nichts von Scham. Darum sollen sie fallen unter den Fallenden, und wenn ich sie heimsuchen werde, sollen sie stürzen. So spricht der Herr : Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.

    Jeremia 44, 22
    , dass er nicht mehr leiden konnte euren bösen Wandel und die Greuel, die ihr tatet: Daher ist auch euer Land zur Wüste, zum Entsetzen und zum Fluch geworden, dass niemand darin wohnt, so wie es heute ist.

    Hesekiel 8, 9
    Und er sprach zu mir : Geh hinein und schaue die schlimmen Gräuel, die sie hier treiben.

    Hesekiel 16, 50
    , sondern waren stolz und taten Gräuel vor mir. Darum habe ich sie auch hinweggetan.

    Hesekiel 16, 58
    Deine Schandtat und deine Gräuel – die musst du tragen, spricht der Herr.

    Hesekiel 20, 7
    , und sprach zu ihnen : Ein jeder werfe weg seine Gräuelbilder vor seinen Augen, und macht euch nicht unrein mit den Götzen Ägyptens, denn ich bin der Herr, euer Gott.

    Hesekiel 33, 29
    Und sie sollen erfahren, dass ich der Herr bin, wenn ich das Land ganz verwüste um aller ihrer Gräuel willen, die sie verübt haben.

    Lieber Herr Latzel,
    der Herr Jesus ist mit dir, du vertrittst sein Wort getreu und der Herr wird dich segnen und behüten und bewahren. Amen. Für dich Josua 1, 7 – 9
    Im Gebet und in der Liebe Jesu mit dir verbunden.
    Marion Köhler

    • Bibeltexte muss man immer auslegen

      Liebe Marion Köhler,
      Bibeltexte darf man nicht nur, man m u s s sie auslegen . Es gilt dabei, dass die Auslegung vom Neuen Testament her erfolgt bzw. von Jesus Christus. Ich gehöre keinesfalls zu der Zunft der Theologen, aber auch unter diesen, ebenso bei
      bei Evangelikalen, gilt die Regel: „Gottes Wort ist immer Gotteswort durch Menschenwort“. Will sagen, auch die Verkünder in der Bibel, etwa so wie ein Prediger, vertreten auch eigene Meinungen und die Moral und Ethik ihrer Zeit. Nimmt man die Bibel wörtlich, tut man weder der Heiligen Schrift damit Gutes noch Gott einen Gefallen. Bibelauslegung hat auch nichts zu tun, sie nicht ernst zu nehmen oder in ihr nicht Gottes Wort zu sehen. Niemand wird heute die 713 Ritualgebote des Alten Testamentes sich zu eigen machen. Oder Paulus recht geben, wenn er – seine Meinung – sagt: „Das Weib aber schweige in der Gemeinde“. Oder aus dem Schöpfungsbericht, die sowohl ein altes Glaubensbekenntnis ist als auch ein antiker
      Schöpfungshymnus – wörtlich ableitet, dass die Frau aber dem Mann untertan sei. Oder dass in Menschen böse Dämonen leben, die Jesus austreibt, obwohl damit gemeint ist, dass er die Ursache für das Leid oder die Krankheit beseitigt. Damals glaubten die Menschen, dass Krankheiten und insbesondere Anfallsleiden, von einem bösen Geist herrühren. Das kann man in gewisser Weise behaupten bei Süchten, bei denen man sich an deren Wirkung versklavt. In uns allen ist ein Abgrund, der auch eine Eigendynamik hat und mit dem sich teilweise das Geheimnis des Bösen und die Abkehr vom Willen Gottes erklären lässt Jemand der eine andere sexuelle Orientierung hat und wie jeder andere Mensch seine eigene Sexualität verantwortlich lebt ist etwas anderes, als wenn man – wie auch damals als Realität – Orgien feiert. Moral und Ethik haben sich immer geändert, was sich nicht geändert hat lautet: „Glaube, Hoffnung und Liebe, aber die Liebe ist die Größte unter ihnen“! Was Pfarrer Olaf Latzel sagt, auch wenn es jetzt abgemildert wird, hat nichts mit Liebe zu tun, auch nichts mit der Achtung der Würde von Menschen und schon überhaupt nichts mit Toleranz. Tut mir leid, aber was da so oberflächlich gelobt wird, erscheint mir sehr fragwürdig. Niemand gewinnt wirklich Menschen für das Evangelium, wenn er poltert und sich strafrechtlich im Ton vergreift.

      Als ganz normaler Heterosexueller bin ich in meinen Herzen immer einem liebevollen Gott begegnet, mit viel Geduld, Zärtlichkeit und einem Vater im Himmel, der Gebet erhört. Es geht beim christlichen Glauben um ein geistliches Verständnis von Gott und ein menschliches Verständnis vom Menschen. Vor Gott stehen wir immer mit leeren Händen, weil wir immer jeden Tag auf seine Gnade und Vergebung angewiesen sind. Aber wenn ich bei euch in Bremen mir diesen Zirkus zu Gemüte führe, fürchte ich um den Flurschaden in der weltweiten Kirche Jesu Christi. Ich bitte herzlich darum, sich auch die Bergpredigt zu Gemüte zu führen. Die ist immerhin für alle Menschen in der Welt überliefert. Da geht es um Barmherzigkeit und Frieden. Und man sollte zuerst den Balken aus dem eigenen Auge entfernenund dann den Stachel im Auge des Mitmenschen kritisieren. Da wo wir die Würde anderer Menschen, die unveräußerlich von Gott jedem in die Wiege gelegt wurde, missachten, missachten wir auch Gott. Jesus ist für unsere Missachtung von Liebe gestorben, denn er ist die Liebe Gottes in Person. Deshalb wäre es extrem verfehlt, die Bibel als ein Strafgesetzbuch zu verstehen.

    • Gott ist immer größer

      Ich halte öffentliche Segungsgottesdienste für gleichgeschlechtliche Paare für angebracht. Im Umkehrschluss wäre es sonst legitim, Menschen vom Segen Gottes auszuschließen. Dies wäre so wie die Behauptung, Gott habe einen Menschen wegen seiner Homosexualität aus seiner Gotteskindschaft entlassen: (Wie ein Fehlprodukt, für den Müll/Hölle ???!!!) Oder ?
      Dies widerum wäre im hohen Maße anmaasend. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass eine persönliche und auch in der Seele empfundene Glaubenserfahrung/Gotteserfahrung sich decken kann mit einem Gottesbild eines eifersüchtigen Schöpfers, der Unfälle, Krankheiten und Strafen schickt – und Feuer vom Himmel fallen lässt – zugleich von uns verlangt 77 x 7 zu vergeben; oder Menschen zwingt ihre eigene Sexualität nicht zuzulassen. Sehr ernsthaft fromme Menschen erleben immer einen himmlischen Vater, der größer ist, als wir ihn uns mit einem Blick auf menschliche Eltern vorstellen können. Ein radikaler Fundamentalismus ist mE mit dem Problem befrachtet, dass er – auch an der Person Jesu gemessen – eine Irrlehre ist und Lieblosigkeit beinhaltet. Die Verletzung der Menschenwürde und das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit sind weder mit unserem christlichen Glauben zu vereinbaren noch mit einer anderen geistig hochstehenden Religion. Wie Gott darüber denkt, werden wir alle im Himmel erfahren. Und wir werden wahrscheinlich erstaunt sein, wer da alles eingetroffen ist. Da kommen wir alle nicht gut weg, aber Gott wird abwischen alle Träünen von unseren Augen, auch jene der Scham. Die Sünde vor meiner eigenen Seele sollte mich kümmern, nicht die vermeintliche vor anderer Leute Häusern. Im übrigen, liebe Jutta, beabsichtige ich und niemand den ich kenne, irgend einen anderen Christen oder Nichtchristen zu verfolgen.. Aber im Kontext mit der hier auf dieser Seite veranstalteten Online-Leserbriefaktion denke ich schon, dass Christen die für ein fröhliches, getrostes und liebevolles Christsein eintreten, die Geister doch unterscheiden. In der Regel ist dies die Unterscheidung von Liebe und Lieblosigkeit, von Dialogbereitschaft und Volksverhetzung.Toleranz unter Jesusnachfolgern ist immer, auch die Auffassungen und Überzeugungen Anderer nicht gut zu finden, aber zugleich dafür zu kämpfen, dass sie diese äussern dürfen.

  18. Ein Pastor, der die Wahrheit sagt, das können Andere nicht ab und dafür wird man verklagt……
    Ein Gottesmann, der Jesus Christus nachfolgt und die Wahrheit sagt, was in Gottes Schrift steht, den verklagt man.

    Was hat man vor 2000 Jahren getan??? Hat sich etwas verändert?
    Es sind Menschen, die Jesus Christus und seine Diener hassen und deshalb aus dem Verkehr haben möchte.

    GOTT SEGNE Pastor Latzel.

  19. Durch solche Menschen, wie dieser Pfarrer, fühle ich mich in meinem Handeln zum Kirchenaustritt gestärkt. Solche hirnzerfressenen Ansichten wird noch viele Menschen dazu bewegen, sich von der Kirche abzuwenden.
    Weiter so, dann werden die Kirchen immer leerer.

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