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SCHLAGWORTE: Reformation

Ansgar Hörsting: „Sola Sriptura – allein die Bibel“

"Sola Sriptura - allein die Bibel" ist eines der vier reformatorischen Kernanliegen neben "allein aus Gnade", "allein aus Glauben" und "Christus allein". Nicht die Tradition, sondern die Heilige Schrift soll Grundlage des Glaubens sein. Was das für ihn bedeutet, das erklärt Ansgar Hörsting, Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden (FeG).

„Wer Jesus kennenlernt, der sieht den Vater“

"Christus allein", das ist eines der vier reformatorischen Kernanliegen neben "allein aus Gnade", "allein aus Glauben" und "allein die Bibel". Annegret Puttkammer, Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, erklärt, was Jesus ihr bedeutet.

Lucas Cranach: Der PR-Manager Luthers

Keiner hat das Bild der Reformation so geprägt wie Lucas Cranach der Ältere – im Wortsinne: Der Maler war ein enger Freund Martin Luthers. Die heute bekannten Porträts vom Reformator gingen durch des Meisters Hand und Werkstatt. Ein Beitrag von Jonathan Steinert für das christliche Medienmagazin pro zur "Themenwoche Reformation".

Reformation: Zwingli, der Realist

Die von Zürich ausgehende Reformation ist untrennbar mit Ulrich Zwingli verbunden. Er kam 1519 in die Stadt an der Limmat, wo er von der Großmünsterkanzel seine religiöse Freiheitsidee predigte. Doch reformiert wurde die Stadt durch einen anderen.

Historiker: „Wirkungen der Reformation auf die moderne Welt kaum nachweisbar“

Der Historiker Matthias Pohlig warnt davor, der Reformation eine zu große Bedeutung im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Gegenwart beizumessen. Spätere Errungenschaften wie der moderne Staat, die Religionsfreiheit, der Kapitalismus oder gar die Säkularisierung ließen sich wissenschaftlich nicht als direkte Effekte der Reformation nachweisen, schreibt der Reformationshistoriker vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster.

Im Feindesland: Die Reformation in Italien (Deutschlandfunk.de)

Luthers Schriften erfreuten sich auch in Italien ab 1518 großer Beliebtheit. Es gab eine regelrechte "evangelische Bewegung", vor allem im Norden des Landes. Doch ab 1555 schlug die Inquisition zu und ließ alle "Lutheraner" hinrichten, die sich nicht schnell genug über die Grenze absetzten. Corinna Mühlstedt hat die historischen Begebenheiten für den Deutschlandfunk zusammengetragen.

95 Thesen für den Schulhof

Martin Luthers Thesen haben die Welt verändert. Was käme dabei heraus, wenn Menschen heute diese Thesen schrieben? Ein Schulprojekt in Hessen testet dies.

Gerhard Wegner (Hrsg.): Von Arbeit bis Zivilgesellschaft – Zur Wirkungsgeschichte der...

Das Buch eignet sich sehr gut für Leser, die sich für die Reformation und ihre religiösen, sozialen und ethischen Auswirkungen interessieren. Es ist allerdings keine "leichte Kost".

Die „Kirche dazwischen“ – Bischof Harald Rückert: Methodisten sind Brückenbauer

Der neue evangelisch-methodistische Bischof Harald Rückert hat zu mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft aufgerufen. "Wir leben in Zeiten, in denen offenbar viele nur auf ihren Vorteil bedacht sind, in Europa und weltweit", sagte der Theologe dem Evangelischen Pressedienst (epd): "Mir ist es wichtig, dass wir als Kirchen dieses Spiel nicht mitspielen."

„Hier stehen wir“: Pastorinnen werben für Gleichberechtigung

Mehr als 120 Pastorinnen im Talar wollen in Wittenberg ein Zeichen für mehr Gleichberechtigung setzen. Unter dem Motto "Hier stehen wir" wollen sie deutlich machen, dass die Verbreitung der Reformation nicht allein von Martin Luther ausging. Dieses Ziel erläuterte die Hella Mahler, Gleichstellungsbeauftragte der hannoverschen Landeskirche, im epd-Gespräch.