Gleich sechs Teilnehmer haben sich bei der Castingshow „The Voice of Germany“ zu ihrem christlichen Glauben bekannt. Samuel Rösch, Laura Neels, Amanda Lena Jakucs und Bernarda Brunovic, John Alexander Garner III und Penni Jo Blattermann hoffen darauf, die nächste „Stimme Deutschlands“ zu werden.

Von Nathanael Ullmann

Samuel Rösch hat es erfolgreich durch die sogenannten „Blind Auditions“ gebracht. Nur mit seiner Stimme musste er die Jurymitglieder überzeugen. Der 24-Jährige spielt aktuell in der Band „PaperClip“. Diese hat als eine Botschaft den Glauben: „Als Christen wollen sie ermutigen und die Hoffnung weitergeben, dass jeder Mensch wertvoll und von Gott geliebt ist“, heißt es auf der Webseite der Musikgruppe. Aktuell studiert der Rösch evangelische Religionspädagogik und will später Religionslehrer werden – falls er keine Gesangskarriere einschlägt. Rösch entschied sich für Michael Patrick Kelly als Coach.

Im Leben von Laura Neels zählte lange Jahre nur das Partyleben, wie sie in der Sendung berichtet. Irgendwann hätten ihre Freunde sie darauf aufmerksam gemacht, dass sich ihr Leben ziellos im Kreis drehe. Ein Bekannter habe sie in den Gottesdienst eingeladen: „Ich bin dann direkt am nächsten Sonntag zur Kirche gegangen und ab da hat sich mein Leben dann um 180 Grad verändert“, so Neels. Mittlerweile singt sie sonntags im Gottesdienst und hat die Gospelband „Divinity“ gegründet. Auch Laura Neels lässt sich von Kelly unterrichten.

Worship als Stilrichtung

Auf die Frage der Jury hin, in welcher Stilrichtung Amanda Lena Jakucs sich zu Hause fühle, antwortete diese: „Ich weiß nicht, ob das jedem hier was sagt, aber ich mache viel Worship.“ In der Show erzählte sie außerdem, dass sie und ihr Mann aus christlichen Gründen mit dem Sex bis zur Ehe gewartet hätten: „Damit zu warten, hat sich auf jeden Fall gelohnt“, so die Sängerin. Sie singt in fortan im Team von Kelly.

Auch Bernarda Brunovic ist bei The Voice eine Runde weiter. Durch eine Sehbehinderung kann die 25-Jährige nur Licht und Schatten sehen. In einem Interview mit dem Nachrichtenportal Bluewin erzählte sie, dass sie Theologie an der Uni Luzern studiert: „Ich habe Theologie gewählt, weil ich mich sehr für das Christentum interessiere, nicht nur als Religion selber, sondern auch als Religion im Dialog mit der Philosophie, der Weltgeschichte, den verschiedenen Wissenschaften.“ Auf die Frage hin, ob sie selber gläubig sei, antwortet sie: „Ja, absolut.“ Sie wählte ebenfalls Michael Patrick Kelly als Coach.

Mit Gospel und Theater auf Tour

John Alexander Garner III kann bereits eine erfolgreiche Karriere als Gospelsänger vorweisen. Schon als Kind besuchte der US-Amerikaner zusammen mit seiner Patentante Gottesdienste und sang im Gospelchor. „Ich habe als Baby zu Gott gebetet, dass er mir eine Stimme gibt und es hat geklappt“, erzählt er. Er studierte in Boston Operngesang und ging anschließend mit dem berühmten „Harlem Gospel Choir“ auf Welttournee. Heute ist er direktor des „One Voice Gospel Choir“. Er singt in Zukunft im Team Mark Foster.

Auch Penni Jo Blattermann steht dem Glauben nahe. Nach ihrem Highschool-Abschluss spielte die gebürtige US-Amerikanerin lange Zeit im christlichen Theaterensemble „Covenant Players“. Ihr Mann war Europa-Leiter der Gruppe. Zusammen haben sie in Schulen, Kirchen und Gefängnissen gespielt. Für sie buzzerte Mark Foster.

Dass sich vier von sechs christlichen Kandidaten für Michael Patrick Kelly als Coach entschieden haben, ist vielleicht kein Zufall. Denn auch Kelly bekennt sich zum christlichen Glauben. Unter anderem verbrachte er sechs Jahre im Kloster.

Auch in den vergangenen Staffeln gab es immer wieder Teilnehmer, die aus ihrem Glauben keinen Hehl machten, so beispielsweise Björn Amadeus Kahl, Selina Grinberg oder Vinzeno Iuzzolini.

8 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Habt ihr einen übersehen?
    Da war doch dieser Ami der im Harlem Gospel Chor gesungen hatte und nun irgendwo im Süddeutschen lebt.
    Wie er genau hierss weiss ich nicht mehr.
    Irgend etwas mit … … … the 3-rd.

    • Besten Dank für den Hinweis! Den hätten wir sonst übersehen. Wir haben es aktualisiert.

      Beste Grüße
      dein Jesus.de-Team

      • Ich schaue die Sendung nicht, habe aber den Beitrag von Penny Jo Blatterman in der Mediathek angesehen, weil sie die Freundin einer Freundin ist. Die beiden waren ein Jahr lang zusammen mit „Covenant Players“ unterwegs – auch Penny Jo Blatterman ist also Christin ; )

      • Danke für den Nachtrag. Kleine Korrektur, bezüglich des Nachtrags. Die Gruppe heißt „Covenant Players“ nicht „Convenant Players“ (die Voice Webseite hat den Tippfehler auch drin…) Auch sind Penni Jo und ihr Mann seit Juli nicht mehr bei Covenant Players, müsste also „waren“ heißen. Übrigens, wenn jemand mehr über Covenant Players wissen will, findet man das auf covenantplayers.eu

  2. Und nicht zu vergessen: Penni Jo Blattermann. Sie hat über 20 Jahre bei der christlichen Theatergruppe Covenant Players mitgearbeitet. Auch wenn ihr Christsein nicht so prominent platziert wurde, wie bei manch anderem, war es doch klar, dass sie Christin ist.

    • Prima, dass sich junge Künstler zu ihrem christlichen Glauben bekennen. Mehr ist dazu nicht zu schreiben, um es nicht zu zerreden bzw. zu zerschreiben.

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