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Abtreibung: Lebensrechtler begrüßen Hänel-Urteil

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Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) begrüßt das Urteil, dass das Hamburger Landgericht am Montag zugunsten der Ärztin Kristina Hänel getroffen hat. „Auch wenn der deutsche Rechtsstaat seiner Verpflichtung zum Schutz des Lebens ungeborener Kinder derzeit nur höchst unzureichend nachkommt, so stellt die Tötung ungeborener Kinder im Mutterleib – anders als die Vernichtung der Juden im Deutschen Reich – doch kein Staatsziel des wiedervereinigten Deutschland dar, zu dessen Erreichung es – anders als das Hitler-Regime – sämtliche ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetzte“, heißt es in einer Stellungnahme der Bundesvorsitzenden Cornelia Kaminski.

Im Gegenteil würden mit der Pflichtberatung, obschon aus Sicht der ALfA verbesserungswürdig, ungewollt Schwangeren staatliche Hilfen für ein Leben auch mit einem unerwarteten oder zunächst unerwünschten Kind angeboten. „Dass Ärzte vom allgemeinen Tötungsverbot ausgenommen werden, wenn die Schwangere die Beratung nachweist, braucht niemand gutzuheißen, ändert aber nichts daran, dass Abtreibungen in Deutschland weiterhin rechtswidrige Taten darstellen“, schreibt Kaminski weiter.

Richter bewiesen „Augenmaß“

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Zudem müsse Hänel weiterhin Äußerungen hinnehmen, wie die, dass vorgeburtliche Kindstötungen ein „abscheuliches Verbrechen“ seien und „Blut“ an „ihren Händen“ klebe. Auch Sicht der ALfa habe das Landgericht Hamburg mit dem Urteil demnach „Augenmaß“ bewiesen.

Der Abtreibungsgegner Klaus Günter Annen, Betreiber der Internetseite babykaust.de, muss der Allgemeinmedizinerin Kristina Hänel nach Entscheidung der Richter 6.000 Euro Entschädigung zahlen. Er hatte die Schwangerschaftsabbrüche der Ärztin mit dem Holocaust verglichen. Ein Hintergrundartikel zum Urteil ist auf Jesus.de zu finden.

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