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Studienzentrum Krelingen: 50 Jahre Einsatz gegen „theologische Krise“

Seit 50 Jahren besteht das Krelinger Studienzentrum. Damals wie heute wollen die Verantwortlichen den Pfarrberuf attraktiver machen und für die Zukunft der Kirche kämpfen.

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Das Krelinger Studienzentrum hat am Sonntag sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Erhard Berneburg, ehemaliger Leiter in Krelingen (1998 – 2007), sprach in seinem Festvortrag laut Pressemitteilung von einer anhaltenden „Krise der Theologie“, der sich das Studienzentrum entgegenstelle. Heute werde die theologische Krise in der „großen Unsicherheit, was grundlegender Auftrag und Mission der Kirche sei“, deutlich, sagte Berneburg.

Das Krelinger Studienzentrum müsse, gemeinsam mit der Hannoverschen Landeskirche, das Theologiestudium und den Pfarrberuf wieder attraktiver machen. Dafür brauche es ein „klares Ja“ der Krelinger zur Landeskirche geben, aber auch ein ebensolches „Ja“ der Landeskirche zur Krelinger Studienarbeit. „Krelinger Absolventen sind keine Exoten“, betonte Berneburg.

Neuer Leiter studierte selbst in Krelingen

Im Rahmen der Feier wurde der neue Leiter der Studienarbeit, Pastor Karsten Vehrs, in sein Amt eingeführt. Vehrs absolvierte 1982 selbst eine theologische Ausbildung in Krelingen. Zuletzt war er 20 Jahre Pastor der evangelischen Kirchengemeinde Lintorf bei Osnabrück.

Die Pastoren Heinrich Kemner und Sven Findeisen gründeten das Krelinger Studienzentrum 1972. Anlass dafür war die „Entmythologisierung“ der Bibel durch den Marburger Neutestamentler Rudolf Bultmann. Seit der Gründung besuchten rund 1.250 Studierende das Zentrum.

Das Studienzentrum ist Teil des Geistlichen Rüstzentrums (GRZ) Krelingen. Das GRZ ist ein freies Werk innerhalb der hannoverschen Landeskirche und die größte evangelikale Einrichtung in Norddeutschland.

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