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Papst Benedikt XVI. hat die Tatsache, dass Katholiken und andere Christen nicht gemeinsam das Abendmahl feiern können, als Ansporn für verstärkte Bemühungen um die Ökumene bezeichnet.

Die derzeitige Gebetswoche für die Einheit der Christen sei Anlass zu «besonders starkem Bedauern über die Unmöglichkeit, das Abendmahl zu teilen», sagte er am Mittwoch bei der wöchentlichen Generalaudienz auf dem römischen Petersplatz.

Der Papst forderte einen «noch großzügigeren Einsatz aller», um die Hindernisse auf dem Weg zu einer sichtbaren Einheit der Christen zu überwinden. Die Geschichte des ökumenischen Dialogs sei «durch Schwierigkeiten und Unsicherheiten» aber auch durch Brüderlichkeit und Zusammenarbeit geprägt, betonte der Papst. Alle Christen müssten auf der Suche nach Einheit fortfahren.

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An der traditionellen Vesper zum Abschluss der Gebetswoche in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern wird am kommenden Dienstag (25. Januar) auch eine Delegation der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) unter Leitung des Münchner Landesbischofs Johannes Friedrich teilnehmen. Die zwölf evangelischen Kirchenvertreter werden im Rahmen ihres einwöchigen Besuchs in Mailand und Rom am Vortag zu einer Audienz bei Papst Benedikt XVI. und zu Gesprächen mit dem Päpstlichen Einheitsrat erwartet.