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Gemeinsam haben vier katholische Frauenverbände ein Positionspapier unter dem Namen „bleiben und erneuern“ verabschiedet. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), die Katholische Frauenbewegung (kfb) Südtirol, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) möchten länderübergreifend eine gleichberechtigte Kirche gestalten.

Die kfd betont in einer Mitteilung, dass eine „strukturelle und inhaltliche Erneuerung der Kirche unabdingbar ist“. Die Benachteiligung der Frauen in der Kirche existiere immer noch. „Wir glauben, dass Menschen Gottes Ebenbild sind. Deshalb kommen Frauen und Männern die gleiche Würde und die gleichen Rechte zu“, heißt es im Positionspapier. Die katholischen Frauenverbände verlangen Zugang zu allen Diensten und Ämtern in der Kirche, wie beispielsweise dem Diakonat.

Zeitgleich hat der Landesverband der kfd in Oldenburg den „1. Norddeutschen Frauen-Predigttag“ am 14. und 15. März angekündigt. An diesem Tag sollen nur Frauen in den Gottesdiensten predigen. Derzeit haben acht von 40 Gemeinden zugesagt. (JJ)

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Die Krise der Kirchen in Deutschland es gibt sie in beiden großen Kirchen und ist eine Glaubenskrise! Diese Glaubenskrise ist erst dann vorbei wenn die Kirchen anfangen Gott wieder in ihren Mittelpunkt zu stellen.

    … das es nicht an dem Zugang an irgendwelche Ämter liegen kann sieht man an der Evangelischen Kirche, wo der Verfall noch schneller voran schreitet als bei den Katholiken,

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