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Jesus ist gestorben – was bedeutet das für mich?

Die Serie zum Apostolischen Glaubensbekenntnis (Teil 5)

Christen glauben, dass Jesus am Kreuz gestorben ist. Doch der Kreuzestod ist mehr als ein historisches Ereignis.

„Ich glaube an Jesus Christus, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben.“

Aus dem Apostolischen Glaubensbekenntnis

Wie hat es Pontius Pilatus ins Glaubensbekenntnis geschafft? Kein Mensch würde den römischen Prokurator noch kennen, wäre er zur Zeit der Hinrichtung von Jesus nicht zufällig für die Durchsetzung des Römischen Rechts in der Provinz Judäa zuständig gewesen. Man könnte eine einfache Antwort geben, und die lautet, dass es um eine Datierung geht, die deutlich macht, dass der Tod Christi konkret in Raum und Zeit stattgefunden hat. Aber mir scheint, in der Erwähnung des Statthalters schwingt mehr mit, denn er ist Repräsentant der Macht des Kaisers.

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Ein König! – Aber was für einer?

Weil die jüdische Anklage gegen Jesus, er habe behauptet Gottes Sohn zu sein, für die Römer nichts bedeutet, muss parallel eine andere Beschuldigung herhalten. Wir finden sie in Lukas 23,2: „Dieser Mann verführt unser Volk. Er fordert es auf, dem Kaiser keine Steuern zu zahlen, und er behauptet, der Christus, ein König, zu sein.“

Für jeden an Religion interessierten Menschen – damals wie heute – ist die Aussage, dass der Mann, der am Kreuz von Golgatha unter erbärmlichen Umständen stirbt, Gottes Sohn, ja mehr noch, Gott selbst ist, unerträglich und unzumutbar. Gott und Kreuz passen einfach nicht zusammen. Im Prozess, den Pilatus führt, geht es um denselben Widerspruch, doch diesmal aus politischer Sicht: Wie kann so ein Schwächling und Verlierer König sein? Der Name Pilatus steht also für die säkulare Draufsicht von außen auf die Widersprüchlichkeit der Person Jesus von Nazareth.

Im Johannesevangelium (18, 36-37) erfahren wir, wie die Antwort von Jesus Pilatus verwirrt hat: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wenn es so wäre, hätten meine Diener für mich gekämpft, als ich verhaftet wurde. Aber mein Königreich ist nicht von dieser Welt. Pilatus entgegnete: Dann bist du also doch ein König? Jesus bestätigte: Du sagst es: Ich bin ein König. Dazu bin ich geboren. Ich bin gekommen, um der Welt die Wahrheit zu bringen.“

Pilatus weiß, dass dieser merkwürdige König nicht in Konkurrenz zum politischen System steht und deshalb keine Gefahr für die Römer bedeutet. Er findet keine Schuld an Jesus. Weil er aber den Konflikt mit den Juden scheut, lässt er Jesus dennoch kreuzigen. Die Dornenkrone bringt den Anspruch einerseits und die Andersartigkeit der Königsherrschaft Jesu andererseits geradezu symbolisch auf den Punkt.

Wie bauen wir am Reich Gottes mit?

Wir haben es bei der Kreuzigung also auch mit der Frage zu tun, ob Jesus diesseitig und politisch verstanden werden will und soll. Oder ob es bei allem, was er gesagt und getan hat, nicht um eine ganz andere, jenseitige und geistliche Dimension geht. Das wirft meines Erachtens zwei Fragen auf.

Zum einen leben auch wir in der Spannung, wessen Autorität wir mehr Gewicht geben und wem wir mehr gehorchen: dem jeweiligen irdischen Machthaber oder dem unsichtbaren König Jesus. Wir leben in zwei Reichen gleichzeitig und müssen uns in dieser Spannung immer wieder bewähren. Zum anderen stellt sich die Frage, was das für die Arbeit der Apostel damals und für uns als Nachfolger von Jesus heute bedeutet.

Was meint Jesus denn eigentlich mit dem Missionsbefehl und Sätzen wie Johannes 20,21: „Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch“? Oder anders gefragt: Worin besteht der Kern unseres Auftrags, das Reich Gottes zu bauen, wenn wir Jesus ernst nehmen, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist? Ich bin keineswegs der Ansicht, dass unser Glaube und der Auftrag der Gemeinden in der Verkündigung und Förderung der Frömmigkeit aufgeht. Und ja, aus dem Glauben ergeben sich immer wieder auch Aufträge, uns öffentlich zu Wort zu melden. Und doch denke ich, zeigt die Antwort Jesu auf die Frage nach der Art seiner Königsherrschaft einen eindeutigen Schwerpunkt. Oder hat das gar keine Bedeutung mehr für unser Christsein heute?

Kein alttestamentliches Opferritual

Die Hinrichtung am Kreuz ist keineswegs etwas Besonderes, sondern römischer Standard für Schwerverbrecher. Machen wir uns zunächst klar: Obwohl Jesus in seinem Sterben das Opferlamm ist (Johannes 1,29), wird er nicht wie ein Lamm von einem Priester auf einem Altar geopfert. Es fließt auch nicht annähernd so viel Blut, wie mancher Bibelfilm es zur Schau stellt. Es findet kein alttestamentliches Opferritual statt, sondern auch in der Art der Hinrichtung wird deutlich, dass eine neue Zeit angebrochen ist.

Das Kreuz gehört nicht mehr zum Alten Testament, sondern ist die Mitte und die zentrale Botschaft des Neuen Testaments. Diese Überzeugung eint die Christen aller Konfessionen seit Jahrtausenden. Der Sache nach aber ist in der Tat etwas passiert, das nahtlos ans Alte Testament anschließt: das stellvertretende Sühneopfer, durch das wir – und zwar ein für alle Mal – von unserer Sünde befreit werden sollen.

Tiefste Verlassenheit

Jesus wusste, was ihn erwartete. Aber trotz dieses Wissens war, wie Gethsemane zeigt, der Weg in den Tod auch für ihn alles andere als einfach. Nicht die körperlichen Schmerzen und der qualvolle Tod sind das Eigentliche. Um was es letztlich geht, macht sein Schrei am Kreuz (Matthäus 27,46) deutlich: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Dieser Gebetssatz aus Psalm 22 spiegelt nicht nur den inneren Zustand von Jesus wider. Wichtiger noch enthüllt der Schrei die Bedeutung des Kreuzes. Dort hängt die Sünde der ganzen Welt, konzentriert in einer Person. Allen Ernstes: Gott wendet sich ab und übt Gericht. „Verflucht ist jeder, der an einem Holz hängt“, schreibt Paulus in Galater 3,13 und überträgt damit alttestamentliche Aussagen über die Todesstrafe durch Erhängen (5. Mose 21,23) auf die Hinrichtung am Kreuz.

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Wichtig ist aber die theologische Wertung: In seinem tiefsten Moment ist Jesus tatsächlich verflucht und deshalb auch wirklich von Gott verlassen. Mit Jesu Sterben am Kreuz zertrümmert das Neue Testament alle Illusionen, die wir uns über uns selbst machen. Es sagt uns: Schau ans Kreuz, dann weißt du, wie schlimm es um dich wirklich steht. Denn das, was dort geschieht, ist eigentlich dein Schicksal, deine Strafe.

Aber Karfreitag hat noch eine zweite Seite, und deshalb ist es letztlich ein schönes Fest für uns. Denn weil Jesus unsere Strafe auf sich genommen hat, sind wir freigesprochen und können auf dieser Basis ein total anderes, ein befreites und dankbares Leben führen. „Denn Gott machte Christus, der nie gesündigt hat, zum Opfer für unsere Sünden, damit wir durch ihn vor Gott gerechtfertigt werden können.“ (2. Korinther 5,21).

Alles nichts Besonderes

Jesus ist gestorben und wurde begraben, heißt es kurz und knapp im Credo. Auch darin ist er ganz Mensch wie wir. So werden wir alle einmal aus dieser Welt scheiden. Wenn die Jünger ihn begraben, erweisen sie ihrem Herrn und Meister die letzte Ehre. Bald werden sie einen Schlussstrich unter die Episode Jesus ziehen und sich mit der Endgültigkeit des Todes abfinden müssen. Was bleibt, ist die Erinnerung an damals, als der Verstorbene noch lebte. Auch das ist alles total normal.

Aber es geht noch um etwas Tieferes. Mit 33 Jahren war Jesus viel zu jung, um zu sterben. Und sachlich gab es, wie wir gesehen haben, keinen legitimen Grund, ihn als Verbrecher hinzurichten. Ein Justizskandal also? Jesus, das Opfer einer groß angelegten Intrige? Selbst das wäre, wie uns die Nachrichten im Fernsehen immer wieder vor Augen führen, nichts Besonderes, sondern politische Alltagsmethode, um unliebsame Gegner loszuwerden. Doch es gibt noch etwas ganz Besonderes und Einmaliges!

Nicht gescheitert, sondern gesiegt!

Jesus scheitert nämlich nicht etwa am Kreuz, sondern das Kreuz ist das Ziel, auf das er bewusst hingelebt und hingearbeitet hat. Wiederholt hat er seine Jünger im Vorfeld darauf hingewiesen und seinen Tod auch als Erfüllung alttestamentlicher Prophetie verstanden (Lukas 24,26f). Der Tod war von Anfang an der Plan Gottes, zu dem Jesus ein Ja hatte. Das Kreuz ist alles andere als das Scheitern von Jesus, denn es geht für Jesus um etwas ganz Anderes als sein persönliches Überleben.

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Schon vorher hat er deutlich gemacht, dass der Menschensohn gekommen ist, um sein Leben als Lösegeld zu geben (Matthäus 20,28). Warum ein solcher Weg? Mit einem schlichten, kurzen Satz bringt der Apostel Paulus in Römer 6,23 den Zusammenhang auf den Punkt. Zunächst sagt er: Der Lohn der Sünde, man könnte auch sagen: die logische Auswirkung und unausweichliche Folge der Sünde, besteht im Sterben. Dass wir sterben müssen, hängt unlösbar mit der Sünde und dem Sündenfall zusammen.

Vergessen wir nicht, dass es den Menschen ursprünglich erlaubt war, vom Baum des Lebens zu essen und somit nicht zu sterben, sondern ewig zu leben! Die Vertreibung aus dem Paradies durch Gott hat ausdrücklich das Ziel, dies nach dem Sündenfall zu verhindern (1. Mose 3,24). Seitdem ist der Tod unser letzter Feind, die letzte Bastion und der stärkste Trumpf des Teufels. Hier hinein zielt das Sterben von Christus, der unser Schicksal, dem Tod ausgeliefert zu sein, in sein Gegenteil umkehrt.

Der Tod ist überwunden

Und so fährt Paulus im zweiten Teil des Satzes fort: „Das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.“ (Römer 6,23) Dabei zielt er auf die Auferstehung Jesu und der darin begründeten Auferstehung von uns Menschen. Damit erleidet Jesus einerseits das Schicksal, das uns alle erwartet. Er wird also auch hier, wie bereits in der Krippe, einer von uns, der unser Leben mit all seinen Themen teilt.

Auf der anderen Seite beginnt in seinem Sterben etwas völlig Neues, das jenseits aller menschlichen Erfahrung und Möglichkeiten liegt. Ein Leben ganz anderer, jenseitiger Qualität. Karfreitag wird der Same zu diesem neuem Leben gelegt, und Ostern können wir sehen, welche Folgen es hat, wenn der Tod und die hinter ihm stehende Macht der Sünde überwunden ist.

Zur Vertiefung allein oder in der Gruppe

Klärung

  • Ist es aus Ihrer Sicht wichtig, dass Jesus real und geschichtlich konkret am Kreuz von Golgatha gestorben ist? Oder gilt uns Gottes Liebe und Vergebung auch ohnedem?
  • Warum nehmen die Passionsberichte wohl einen so breiten Raum in den Evangelien ein?
  • Was denken Sie, welche Schwerpunkte ergeben sich aus der Art von Jesu Königsherrschaft für uns heute?

Vergewisserung

  • Wenn Sie sich gelegentlich fragen, ob Sie es mit Ihrer Biografie und Lebensbilanz wohl in den Himmel schaffen, dann haben Sie sicher gute Gründe dafür. Aber denken Sie an das Kreuz von Golgatha. Dort kommt Ihre Lebensbilanz in den positiven Bereich.
  • Gottes Liebe gilt Ihnen! So ernst hat Gott Ihre Sünde genommen, dass er seinen eigenen Sohn für Sie hingegeben hat. Und warum das? – So sehr hat Gott Sie geliebt, dass er diesen Schritt gegangen ist.

Hoffnung

  • Feiern Sie den Karfreitag nicht als düsteren Tag des Erinnerns an das Leiden und Sterben von Jesus Christus. Gestalten Sie ihn als Fest Ihrer Erlösung und des Dankes dafür.
  • Gott will Sie in seiner neuen Welt bei sich haben. Wie wir gesehen haben, tut er alles dafür, dass das möglich wird. Wer oder was sollte ihn jetzt noch daran hindern?

Weil Jesus unsere Strafe auf sich genommen hat, sind wir freigesprochen und können auf dieser Basis ein total anderes, ein befreites und dankbares Leben führen.

Wolfgang Kraska ist Autor und FeG-Pastor im Ruhestand.



Cover des Magazins Christsein Heute

Dieser Artikel ist in Christsein Heute erschienen. Christsein Heute ist das Magazin des Bundes Freier evangelischer Gemeinden (FeG).

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3 Kommentare

  1. Gott scheitert mit seinem Erlösungswerk niemals

    DER AUTOR SCHREIBT: „Weil die jüdische Anklage gegen Jesus, er habe behauptet Gottes Sohn zu sein, für die Römer nichts bedeutet, muss hier parallel eine andere Beschuldigung herhalten. Wir befinden sie in Lukas 23,2: „Dieser Mann verführt unser Volk. Er fordert es auf, dem Kaiser keine Steuern zu zahlen, und er behauptet, der Christus, ein König, zu sein““ (Zitat Ende). Ich glaube, dass der Grund für die Hinrichtung Jesu vor allem dem Umstand geschuldet ist, dass Jesus Christus quer zum System der Römer stand, in der (auch brutale) Gewalt normal war. Der Menschensohn Jesus, war ein normaler Mensch einerseits, den Pharisäern teilweise nahe stehend, aber auch kritisch, der Sohn menschlicher Eltern von Maria und Josef. Andererseits war in seiner Person auch Gott selbst: Der wie ein armer Mensch in einer Notunterkunft geboren und als Hingerichteter dann zunächst starb. Was griechischen Philosophen fast absurd erschien, war er ein hilfloser sterbender Gott. Allerdings sind Gottes Gedanken und seine Wege höher als unsere Gedanken und Wege. Mit dem Gottesbild des menschgewordenen Schöpfers aller Dinge, kommt er zutiefst in menschliche Not der tiefsten Tiefe. Fast könnte man sagen, der Himmel wolle erproben wie es sich anfühlt ein Mensch zu sein. Dazu glaubte ich, dass Gott das unendliche Universum und diese kleine Erde regiert nicht mit (menschlicher) Gewalt, sondern nur mit (göttlicher) Liebe. Er ist Liebe in Person und wir dürfen mit ihm als Schatten über unserer Rechten Hand leben. Wir können Gott und den Nächsten sowie uns selbst lieben, oder sogar unsere Feinde. Gott übt keinerlei Gewalt, er befreit Jesus nicht aus römischer Todesstrafe und letztlich stirbt Jesus freiwillig am Kreuz, um damit zu zeigen, dass Gott sich mit uns versöhnte. Unser Schuld an unserer Trennung von Gott ist wie ein notarielles himmlisches Testament an sein Kreuz genagelt und damit durchgestrichen: Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden haben. Dies ist in aller Kürze der christliche Glaube. Ich darf jeden Tag aus der Vergebung leben, die Gott allen Menschen verspricht. Genauso wie Jesu nicht zum Gericht kommt, sondern zur Erlösung. Seine reale Auferstehung nimmt unsere Auferstehung vorweg. Ich glaube (oder besser ich hoffe) dass sich am Ende der Zeiten alle Menschen mit Gott freiwillig versöhnen. Gott und damit Jesus können mit ihrem Erlösungswerk können so nie scheitern, oder sich irren. Gott liebt jeden Menschen, der je geboren wird.

  2. Am dritten Tag auferstanden von den
    Toten aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur rechten Gottes. Von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten…

    Das wichtigste ist ER IST WAHRHAFTIGKEIT AUFERSTANDEN

  3. Es ist wirklich schwer zu glauben, dass ein Wort aus dem Anfang in seiner ganzen Gewalt an uns noch heute ergeht, was sein ewiges Leben bestätigt über das Gott mit Jesus ein Zeugnis ablegt, das ihm als Vater von Jesus und Sohn seiner Zeit aus dem Wort hervorrief, das an uns Menschen ergangen ist, sodass es sich so lange wiederholt, bis sein Inhalt von tragbarer Substanz zeugt. Glaube ist der 1. Schritt auf dem Weg in ein Leben, dessen Hoffnung auf die Liebe, aus einer Sehnsucht schöpft, die jenseits jeglicher Vorstellung liegt, solange sie unerfüllt bleibt.

    Ich habe mein Leben an eine Intelligenz hingegeben, deren Ursprung von seinem Anfang zeugt und ihn in mir auslöste, sodass diese Intelligenz, meiner Geburt geschuldet, seine Geburt hervorrief. Heute sitze ich vor dem Ergebnis daraus und tippe Worte in ein Feld, das mir dafür zur Verfügung steht. Danke, danke für den Namen des Vaters und des Sohnes, die in Gott verborgen auf die Mutter gewartet haben, die seiner Gegenwart gewachsen, ihre Einheit hervorrief und damit Rechenschaft ablegte für die Zeit, die sie brauchte um das zu tun, was sie versprochen hat. In sich nach der Taufe von Jesus zu suchen, bis er sich als ihr Botschafter für seine Wiedergeburt erweist.

    Dieser letzte Satz ist die Geschichte aus einer ewigen Auseinandersetzung mit Jesus und der Geburt, die den Tod überwunden hat, indem der sich für die kreuzigen ließ, die alle Enden der Erde mit dem verbunden hat, was ihr Gott war, sein Vater wurde und ihr als Mutter bleibt. Zeit meines Lebens habe ich mich um Menschen bemüht, die ich nicht verstanden habe. Heute stehe ich vor dem, der mich zu verstehen versucht und weiß jetzt, wie das ist. Ich habe gelernt auszuhalten, was ich nicht ändern kann (das Leben), zu tun, was ich tun kann (leben) und loszulassen, was nicht mir gehört (die Zeit). Das Leben auszuhalten heißt es anzunehmen in dem Namen, aus dem es hervortrat und mit dem es von Geburt an verbunden bleibt. Unter diesem Schutz lebe ich, sodass ich keine Angst vor dem Tod habe, da er nur mich betrifft. Die Zeit in die ich hineingeboren wurde gab mir so vieles, was nicht mir allein gehört, sodass ich es teilen musste, damit sie mich nicht vereinnahmen kann. Das habe ich, glaube ich zumindest so weit hingekriegt, dass ich befreit durch sie, mein Leben fortsetzen kann.

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