Kolumne: Alles, was Recht ist. Es gibt gute Gründe für das...

Michael Bertrams, ehemaliger Präsident des Verfassungsgerichtshofs NRW, mischt sich in seiner aktuellen Kolumne für den Kölner Stadtanzeiger in die Debatte um das Kirchenasyl ein. Bertrams sieht den Rechtsverstoß in der Praxis des Kirchenasyls, dennoch schreibt er: "Gleichwohl sehen sich die Kirchen – meines Erachtens zu Recht – im Rahmen der grundgesetzlichen Glaubens- und Gewissensfreiheit in Verbindung mit ihrem kirchlichen Selbstbestimmungsrecht dazu befugt Kirchenasyl zu gewähren.

Archäologischer Fund bestätigt Bibelangaben (israelnetz)

Im 2. Buch der Könige (2. Kön 23,8) und im 2. Buch der Chronik (2 Chr 34,8) ist in der hebräischen Bibel jeweils von einem "Stadtgouverneur" die Rede. Ein Tonsiegel mit einer hebräischen Inschrift bestätigt nun als außenbiblische Quelle, dass es in der Zeit des Ersten Tempels, vor 2700 Jahren, tatsächlich diesen Posten gab. Gefunden wurde das Siegel von der Israelischen Altertumsbehörde bei Ausgrabungen an der Klagemauer in Jerusalem.

Deutsche glauben mehr an Wunder als an Jesus (welt.de)

Christliche Kultur: Ja. Jesus Christus: Nein. So ließe sich die Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zum Thema Christentum und Glaube auf den Punkt bringen.  Demnach lege man auf christliche Feiertage weiterhin großen Wert, doch die Zustimmung für christliche Bekenntnisse nehme weiter ab. Dagegen bliebe der Glaube an Übersinnliches wie Engel und Wunder stabil.

Vaterunser-Vorschlag: Papst „nicht theologisch sattelfest“ (Die Presse)

"Und führe uns nicht in Versuchung" beten wir in der deutschen Übersetzung des Vaterunsers. Papst Franziskus "stolpert" über diese Stelle. Gott führe nicht in Versuchung, das sei der Satan. Diese Erklärung sei "nicht unbedingt theologisch sattelfest" kritisiert der Theologe Ulrich Körtner. "Diese Sichtweise passt zu einem modernen Mainstream-Christentum, das den biblischen Gott von allen verstörenden, widersprüchlichen und abgründigen Zügen reinigen will", schreibt er in einem Kommentar für die österreichische Zeitung "Die Presse".

„Unglaubliche Versöhnung“: Deutsche Handwerker sanieren Häuser von Holocaust-Überlebenden (ZEIT)

Ein Team der Sächsischen Israelfreunde reist regelmäßig ins Heilige Land und saniert und repapriert dort die Häuser von Holocaust-Überlebenden. Mareike Engelmann hat ihre Eindrücke von dem Projekt in einem Artikel für die ZEIT festgehalten.

Rekord-Bibel landet im Guinness-Buch (Volksstimme)

3.333 Illustrationen, 1.517 Metern, 645,2 Quadratmeter, 400 freiwilligen Helfer, 16 Jahre Entstehungszeit: Damit hat es die Wiedmannbibel nun ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft – als das "größte Leporello (Faltbuch) der Welt".

„Die Kirchen drücken sich, ihren Markenkern herauszuarbeiten“ (dlf)

Die Kirchen passen sich an den gesellschaftlichen Geschmack an, obwohl sie besser ihre eigene Botschaft kommunizieren sollte, kritisiert Markensoziologe Oliver Errichiello im Interview mit dem Deutschlandfunk. "Auch Kirche ist eine Marke", sagt der Experte. Was ist also "typisch evangelisch" oder "typisch katholisch"? Anstatt diese Fragen deutlich zu machen, versuche man "an der Oberfläche das Ganze (...) sexy zu machen".

Kirchen und die AfD: „Moralische Entrüstung reicht nicht aus“

Der Wiener Theologieprofessor Ulrich H. J. Körtner warnt vor einer bloßen Ausgrenzung und Ächtung der AfD von Seiten der Politik und den Kirchen. Dies werde die Partei weiter stärken, schreibt er im Magazin "Zeitzeichen" (Dezember). Die politische Herausforderung für die etablierten Parteien bestehe darin, "jene Wähler, die sie an den rechten oder linken Rand verloren haben, für eine gemäßigte Politik zurückzugewinnen. Ohne Korrekturen der eigenen Politik wird das jedoch kaum gelingen."

Mein Deutschland: Sankt Martin und die falsche Rücksicht auf Migranten

"Lichterfest" statt Martinsumzug? Weil man Muslime nicht vor den Kopf stoßen will? Zhang Danhong, selbst Migrantin, hält nichts davon - genauso wie viele Muslime übrigens. Die Redakteurin der Deutschen welle ist froh, dass die meisten Deutschen ihr christliches Brauchtum nicht verleugnen.

Holen „Internetgemeinden“ die Jugend zurück? (heise.de)

"Kirche ist für junge Menschen weithin nicht mehr relevant", konstatierte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm vor der EKD-Synode am Sonntag. Was tun?