Die Evangelische Kirche unterstützt auch 2026 evangelikale Medienprojekte mit 138.000 Euro. Förderanträge können bis Mitte Februar eingereicht werden.
Seit 2020 stellt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) einen jährlichen Betrag von bis zu 138.000 Euro für neue digitale Medienprojekte sowie zur Unterstützung bereits etablierter evangelikaler Medienprodukte zur Verfügung. Mit dem Innovationsfonds will sich die EKD nach eigenen Angaben für die Vielfalt der evangelischen Publizistik einsetzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Fördermittel für 2026 können ab sofort beantragt werden (bis 17. Februar 2026).
Die Verwaltung des Innovationsfonds obliegt dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main. Über die Bewilligung der Projekte entscheidet ein vom GEP-Aufsichtsrat eingesetzter Fachausschuss. Ihm gehören an: Dekan Dr. Michael Diener (Vorsitz), Oberlandeskirchenrätin Franziska Bönsch, Miriam Hollstein, Chefreporterin Politik im Hauptstadtbüro beim Stern, Dr. Constanze Kurz (Sprecherin Chaos Computer Club e. V.) und Pastor Friedrich Schneider, Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.
Auskünfte zur Antragstellung der Fördermittel erteilt die Geschäftsstelle (E-Mail / Tel: 069/58098-204). Weitere Information gibt es auf der Homepage des GEP.
Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) mit Sitz in Frankfurt am Main ist das zentrale Medienunternehmen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), ihrer Gliedkirchen, Werke und Einrichtungen.

Christinnen und Christen nicht in Gedankenschubladen einordnen
Die Evangelische Kirche unterstützt auch 2026 evangelikale Medienprojekte mit 138.000 Euro. Förderanträge können bis Mitte Februar eingereicht werden. Ich bin keineswegs gegen evangelikale Medienprojekte, sondern finde sie aus der Hand der Evangelischen Kirche in Deutschland sehr gut. Allerdings sollten wir Christinnen und Christen nicht in Schubladen einordnen, etwa nach dem Muster evangelikal, charismatisch und liberal. Ich sehe mich nur als Christ und möchte mich nicht auf eine dieser Frömmigkeitsstile einseitig beschränken. Ich bin nichts davon, oder alles davon. Es geht um die ganze Heilige Schrift, das gesamte Evangelium und die Bibel wird ausgelegt am Neuen Testament und Werk und Person von Jesus Christus. Da hoffe ich, dass ich da mit vielen weitgehend dakor bin. Alle Christen sollten miteinander hoffen, glauben und auch beten können. Und selbstverständlich besitzt jeder auch das Recht auf Gedankenfreiheit im Glauben, auf seine eigene Prägung und seinen Frömmigkeitsstil.