Das Bremer Amtsgericht hat den Pastor der evangelischen St.-Martini-Gemeinde, Olaf Latzel, wegen Volksverhetzung verurteilt. Die Verteidigung will in Berufung gehen.

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Die Vorsitzende Richterin Ellen Best sagte am Mittwoch, der 53-jährige Theologe habe in einem auf YouTube verbreiteten Eheseminar „biblische Fahrschule zur Ehe“ zum Hass gegen Homosexuelle angestachelt. Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe von drei Monaten, umgewandelt zu einer Geldstrafe von 8.100 Euro (90 Tagessätze à 90 Euro). Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert und will Rechtsmittel einlegen. Die Kirchenleitung prüft Konsequenzen aus dem Urteil. (AZ: 96 Ds 225 Js 26577/20)

Mit ihrer Entscheidung blieb Richterin Best am untersten Ende des gesetzlichen Rahmens, der für Volksverhetzung eine Freiheitsstrafe zwischen drei Monaten und fünf Jahren vorsieht. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Monate verlangt. Mit dem Urteil, das noch nicht rechtskräftig ist, würde kein Eintrag in Latzels Führungszeugnis erfolgen.

Richterin: Äußerungen könnten „emotional Gewalt gegen Homosexuelle begründen“

Der konservative landeskirchliche Pastor hatte sich im Oktober 2019 in dem Eheseminar vor 30 Paaren geäußert. Eine Aufnahme davon wurde im März mit seiner Einwilligung auf seinem YouTube-Kanal mit knapp 25.000 Abonnenten online gestellt und vor Gericht komplett abgespielt. In seinem Vortrag sagte Latzel unter anderem: „Der ganze Genderdreck ist ein Angriff auf Gottes Schöpfungsordnung und ist zutiefst teuflisch und satanisch. Ich komme noch später darauf, Homosexualität, dass das alles Degenerationsformen von Gesellschaft sind, die ihre Ursache darin haben in der Gottlosigkeit. Diese Homo-Lobby, dieses Teuflische kommt immer stärker, immer massiver, drängt immer mehr hinein, das ist so sukzessive, die fressen immer ein Ding, immer mehr weg. Echt: Überall laufen diese Verbrecher rum von diesem Christopher Street Day.

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Die Äußerungen fielen aus Sicht des Gerichts nicht im Eifer des Gefechts. Sie seien Stimmungsmache und könnten emotional Gewalt gegen Homosexuelle begründen. Auch der Argumentation der Verteidigung, Latzel verurteile aus biblischer Sicht Homosexualität, aber nicht Homosexuelle, folgte Best nicht: „Die sexuelle Ausrichtung eines Menschen macht einen Teil seiner Persönlichkeit aus.“ Daran ändere auch der Hinweis auf die Bibel nichts.

Mit Blick auf die zunehmende Zahl von Hassangriffen nicht zuletzt im Internet betonte die Richterin, wenn Dürre herrsche, dürfe kein Streichholz gezündet werden. Was die öffentliche Kommunikation angehe, so herrsche „große Trockenheit“. An Latzel gewandt sagte die Richterin, es bleibe zu hoffen, dass der Pastor sein großes Redetalent künftig anders einsetze.

Verteidung bezeichnet Urteil als „Katastrophe“

Die Verteidigung hatte in dem Prozess auf Freispruch plädiert. Latzels Anwalt Sascha Böttner bezeichnete das Urteil als „Katastrophe“ und als „Einfallstor zur Beschränkung der
Meinungsfreiheit“. Er kritisierte insbesondere, das Gericht habe niemanden aus dem Eheseminar als Zeugen geladen.

Böttner hatte während der Verhandlung ausgeführt, dass Latzel Homosexuelle nicht „generalisierend“ als „Verbrecher“ bezeichnet habe. Der Pastor habe sich nicht abfällig über Homosexuelle als Menschen geäußert, sondern ausschließlich Kritik an gesellschaftspolitischen Entwicklungen geübt. Latzel selbst sagte dazu, er habe „militante Aggressoren“ gemeint, die ihn selbst und seine Gemeinde attackiert hätten. Der Pfarrer erklärt außerdem, wenn „für einige Außenstehende der Eindruck entstanden sein sollte, dass ich generell alle Homosexuellen für Verbrecher hielte, so will ich mich dafür entschuldigen und klarstellen, dass dieses selbstverständlich nicht meine Meinung ist.“ Die Staatsanwaltschaft bezeichnete dies als „Schutzbehauptung“. Auch das Gericht folgte Latzels Darstellung nicht.

Der Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche, Pastor Bernd Kuschnerus, sagte gegenüber dem Portal butenunbinnen.de, dass er „zutiefst betroffen“ sei, dass „ein Pastor unserer Kirche wegen Volksverhetzung verurteilt worden ist“. Der Kirchenausschuss der Bremischen Kirche wolle sich in seiner Sitzung am 10. Dezember mit dem Urteil befassen und über die Fortsetzung des zurzeit ausgesetzten Disziplinarverfahrens gegen Pfarrer Latzel beraten. (epd/dw)

Links:


HINWEIS: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es fälschlicherweise, Pfarrer Latzel sei zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten (statt drei) verurteilt worden. Dies hatte der Evangelische Pressedienst gemeldet. Wir haben diesen Fehler korrigiert.

Außerdem hatten wir die Feststellung des epd übernommen, dass eine Verurteilung zu höchstens 90 Tagessätzen bedeutet, dass man nicht „vorbestraft“ sei. Richtig ist hingegen, dass kein Eintrag in das Führungszeugnis erfolgt, sondern aufgrund der Minderschwere der Tat lediglich in das Bundeszentralregister. Wenn das Führungszeugnis keine Eintragungen enthält, darf sich der Betroffene gemäß § 53 Bundeszentralregistergesetz als „nicht vorbestraft“ bezeichnen, selbst wenn im Bundeszentralregister Einträge vorhanden sind.

84 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Das Urteil gegen Olaf Latzel macht nachdenklich. Sicher, er hat sich wohl in der Wortwahl vergriffen. Er hat auch missverständlich formuliert. Ich will auch hier nicht alles Gesagte verteidigen. Ich kenne ihn nicht und bin eigentlich neutraler Beobachter.

    Aber ist das gleich Volksverhetzung? Mal ein Vergleich.
    Deutsche dürfen als „Köterrasse“ bezeichnet werden und es ist keine Volksverhetzung.
    Demonstranten dürfen als „Covidioten“ bezeichnet werden und es ist keine Volksverhetzung. (Bin übrigens kein Demonstrant, sondern für die Maßnahmen 🙂 )
    Feministinen dürfen zum Männerhass aufrufen und es interessiert niemanden.
    Ich darf abwertend als „alter weißer Mann“ bezeichnet werden und das ist dann o.k.
    (Man stelle sich einmal vor, man würde abwertend über alte schwarze Frauen sprechen…)

    Man könnte weitere Beispiele anführen, es gibt unzählige. Das Urteil wirft Fragen auf, und diese Fragen müssen gestellt werden. Vielleicht wird es ja auch wieder einkassiert, wer weiß das schon…

    • Die Bezeichnung Kötrerrasse ist nicht strafbar, da Deutsche als Kollektiv nicht beleidigt werden können. So die Staatsanwaltschft. Und nur nebenbei, der Urhebenr hat sich für die Wortwahll entschuldigt.

      • Und wieso können dann Juden ein Kolkektiv sein? Oder Homosexuelle?

        Wirft wieder mehr Fragen auf…

            • Nein. Aber natürlich könnte Volksverhetzung einen antisemitischen Inhalt haben – dann ist das schon strafbar. Aber Max Mustermann darf soviel antisemitische Scheiße verzapfen, wie er will. Das ist so per se nicht strafbar.

              Sorry, aber an dieser Stelle klinke ich mich hier aus. Das bringt ja nichts in diesem Umfeld…

        • Das ist rechtliche Haarspalterei. Köterrasse ist eine Frechheit, dagegen sind Beleidigungen wie Arxxx,Pexxx, Naz…. Etc. ein Witz.

          Es bleibt dabei. Als Deutscher ist man sofort Nazi und Rassist, als Migrant in D darf man alles.

          Ich lebe nicht im falschen Land. Ich hab die falsche Abstammung in diesem Land!!!


          [Unabhängig von der juristischen Bewertung des Falls von Pfarrer Latzel würden wir gerne kurz etwas zu ihren anderen Bemerkungen bezüglich „Nazi und Rassist“ und „darf alles“. sagen: Die halten wir für sachlich falsch und fürchterlich pauschalisierend. MfG, die Redaktion]

          • Was für eine widerliche Narrative wird denn hier vertrieben?

            Und nächste Woche statt in der Kirche am AFD Stammtisch?
            Widerliche Menschen. Ich schäme mich jemals Deutscher genannt zu haben wenn ich solche Kommentare wir hier lese.

      • Moin, goe101,
        der Geistliche Kl?imgbeil-Jahr hat
        hat zu Latzelanhängern
        brauner Sumpf gesagt. Kann man
        etwas Schlimmeres sagen zu
        Christen? Wie ist das zu bewerten.?

  2. Pastor Latzel hat dem „Feind“ eine Steilvorlage – einen Elfmeter geschenkt, indem er durch seine Ausdrucksweise, die Voraussetzung für seine jetzige Verurteilung, selbst initiiert hat. Ich wünsche Pastor Latzel, dass er Verantwortung für sein Handeln übernimmt, sich für seine Ausdrucksweise im vollen Umfang entschuldigt und sich der Gerechtigkeit Gottes überlässt, anstatt in Berufung zu gehen.
    Nachdenkliche Grüße
    Martin Dobat

    • Herr Latzel muss sich für nichts entschuldigen!
      Er soll sich weiterhin hüten mit dem Teufel Kompromisse einzugehen.
      All diejenigen, die das von ihm fordern stehen auf Satans Seite. Dieser, und seine Diener aber, wird Jesus bei seinem baldigen (Wieder) Kommen auf diese Erde mit dem Hauch seines Mundes vernichten.
      Diese absurden und Gottes lästerlichen Urteile und (Epedemie?) Gesetze sind nur ein Zeichen dafür wie weit der Antichrist sein Reich schon gebaut hat. Ein Reich, das nur von kurzer Dauer sein wird.

      [Über die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung lässt sich diskutieren und streiten. Manches wird sich erst im längerfristigen Rückblick gut beurteilen lassen. Falls Sie mit dem Fragezeichen jedoch infrage stellen wollten, ob überhaupt eine Epedemie vorliegt, bitten wir Sie höflich, dies künftig an anderer Stelle zu tun, nicht jedoch hier. Jesus.de unterstützt die Hygiene- und Abstandsregeln des RKI. MfG, die Redaktion]

      • Die Richterin hat das Urteil über Gott quasi gefällt und sich ihr eigenes Urteil gesprochen. Bleibt zu hoffen ,das sie ihren Fehler bemerkt und Gott um Vergebung bittet. Ich für mein Teil werde sie mit ins Gebet einschließen. (Mit Gott meine ich nicht Olaf Latzel, sondern unseren Schöpfer. )

      • Liebe Redaktion von Jesus.de,
        Ich hoffe ihre pauschale und undifferenzierte Unterstützungszusage zur den Hygiene- und Anstandsregeln ist rein strategisch. Der Kontext und die Ziele der HUA stehen nicht im Einklang mit dem Sohn Gottes der von sich u.a. sagt ich bin die Wahrheit. Sollten sie darüber keine Erkenntnis haben fehlt es an der Gabe der Geistunterscheidung sowie an Fakten basierter Information.


        [Sehr geehrter H. Gurcke, manche der Maßnahmen sind bitter und schwer, das haben wir an verschiedenen Stellen bereits geschrieben. Aber wir unterstützen die Regeln zur Eindämmung. Falls Sie der Ansicht sind, dass die Hygiene- und Abstandsregeln „nicht im Einklang mit dem Sohn Gottes“ sind, dann können Sie das schreiben – aber bitte nicht mehr hier auf unserer Seite. Das halten wir nämlich für unvernünftig und anmaßend. Wir sind überzeugt, dass es sehr wohl möglich ist, Christus nachzufolgen und die Maßnahmen mitzutragen. Mit freundlichen Grüßen / die Redaktion]

    • Pastor Latzel soll sich Ihrer Meinung also für Gottes Wort entschuldigen?
      Dann wäre er ein weiterer in der endlosen Reihe von nichtssagenden, ungläubigen Pastoren der evangelischen Kirche, die Ursache für unzählige Austritte sind und die mehr Menschen von Gott weg als zu ihm hinführen.
      Ich ziehe meinen Hut vor Pastor Latzel. Gott segne und schütze ihn.

      [Guten Tag ENebel, wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie nicht pauschal von einer „endlosen Reihe“ ungläubiger Pastoren in der evangelischen Kirche sprächen. Oder kennen Sie Hunderte persönlich, über die Sie das mit absoluter Gewissheit sagen könnten? MfG, die Redaktion]

      • Hallo ENebel, die biblische Wahrheit und die Liebe gehören zusammen. Inhaltlich stimme ich seinen Aussagen vollkommen zu, seine Art sich auszudrücken, passt nicht zu einem KInd Gottes, und ist deswegen eine Einladung an das weltliche Gericht, das Urteil so zu sprechen, wie geschehen.

        LieberGruß
        Martin Dobat

    • Ich stimme Martin völlig zu: Mit seiner gnadelosen Wortwahl hat er es allen erschwert, die in dieser Diskussion eine Position vertreten, die nicht dem Mainstream hinterkriecht.

    • Die deutsche evangelische Kirche,
      scheint sich nicht drum zu kümmern was ein bibeltreuer Prediger zu sagen hat.

      Kein Wunder dass so viele Leute aus der Kirche austreten.
      Wenn Corona vorbei ist trete ich auch aus der Kirche aus.

      Die evangelische Kirche interessiert es nicht was in der Bibel geschrieben steht.

  3. Was für ein krasses Fehlurteil. Aber was will man erwarten, wenn ein Pastor, der Frauen die Kanzel verwehrt, einem weiblichen Staatsanwalt und einem weiblichen Richter (ja, ich habe bewusst nicht „gegendert“) überlassen werden?

    Ich wünsche, er geht in Berufung und ein männlicher Richter weist seine Kollegin zurecht.

    • Ich bin etwas enttäuscht. Nicht daß ich das nicht erwartet hätte.

      Aber wenn man derart kleinlich mit Islamisten umgehen würde wäre genau das Gegenteil passiert: man hätte die Richter als intolerant verurteilt & nicht den Täter. Wo liegt denn der Unterschied? Beide vertreten die selben konservativen Ansichten bzgl. Sexualität. Trotzdem wird man von den eigenen Leuten verurteilt, Islamisten gegenüber wird Toleranz geübt.

      Verrückte Welt.

    • Ich kenne den Pfarrer nicht.
      Ich kenne seine Videos nicht.
      Aber ich würde gerne an seiner Statt ins Gefängnis gehen und seine Bestrafung erdulden.
      A:
      In welchem Staat Leben wir denn, wo die Denker eingesperrt werden? Ich möchte Jesus nachfolgen und den Sündenbock geben, da auch ich Homosexuelle achte, aber deren Heiratskonzession verwerflich finde.
      B: Haftzeit bitte von EwigkeitsSonntag bis Ostermontag, also von Ewigkeit zu Ewigkeit.
      C: Bitte in die Massenzelle zu den Mördern, Pädophilen, Huren & Zöllnern – das hat Tradition in der Kirche: Die Ausgestoßenen der Gesellschaft bedürfen der Seelsorge… außerdem ist es da nicht so langweilig 😆😁😂
      D: Ich kenne mich da nicht so aus:
      Führungszeugnis = StaasiAkte🤔

  4. Genter ist gegen die schöpfungsordnung Gottes!!!
    Homosexualität ist in den Augen Gottes ein gräul,dies kann man aus 3 mose,18,22+3 mose 20,13 +Römer 1 lesen.

    Ich muss sagen ich bin entsetzt von dem Prozess und treiben um Pastor latzel.seit Monaten wird er in den Medien schlechtgemacht.es wird eine hetzkampanie gegen ihn betrieben.viele Bremer kichenmitglieder haben sich seine Bestrafung gewünscht und sich bewusst gegen ihn gestellt und mit csd vereinigt gegen ihn.was ich von der Aussage von Herrn kuschera halten soll,er gehört letztendlich doch auch zu der Truppe die eine Bestrafung wollte.jetzt noch eine 2 bestrafung durch ein Disziplinarverfahren???
    Diese Welt ist krank! So viele Menschen sagen auf dieser Welt soviele falsche Dinge,und kein Mensch interesiert das,aber wegen 2 Sätzen muss man über Monate so eine hetzkampanie und Verfolgung betreiben??
    Gut das alle Schlechtigkeit der Menschen eines Tages vor den wahren Richter kommt,und da werden sich einige umgucken.
    Klar ist:dieses verhalten in bremen hat nichts mit dem Verhalten eines Christen zu tun(als die sich auch alle bezeichnen),den die Bibel spricht von liebe und Vergebung im Umgang mit Gläubigen.diejenigen die Pastor latzel als Hassprediger bezeichnen sollten sich mal eher an die eigene Nase fassen,denn der Wunsch einen anderen fertigmachen zu wollen und zu bestrafen,der ist von Hass erfüllt,und kommt nur von einer Macht,vom Teufel.

  5. Ich bin entsetzt und sehr traurig, dass Pastor Olaf Latzel verurteilt wurde; aber diejenigen die die Kirche beschmutzen, sich beschämend benehmen, die Todesandrohungen aussprechen gehen frei! Die Bibel, Gottes Wort, an die ich glaube, zeigt uns den Weg auf, dass wir geheiligt sein sollen, und dass das was die Welt tut Sünde ist, wie können wir den widersprechen? Als ich noch jung war, wurden Homosexuelle von unserem Staat ins Gefängnis gesteckt, das ich nicht für gut empfunden habe, und jetzt ist komischer Weise ein Pfarrer verurteilt, von unserem Staat, der hinter Gottes Wort steht, da stimmt doch etwas nicht. Die Evangelische Landeskirche feiert 500 Jahre Martin Luther, und ich sehe in Olaf Latzel einen Martin Luther, der ganz bestimmt kein Blatt vor den Mund genommen, und mit all der Gottlosigkeit, die Evangelische Kirche brennt, ach ja, jetzt muss ich aufpassen sonst werde ich auch noch verklagt – die Redefreiheit – ist dahin – aber die Gedanken sind noch frei – Gott sei Dank! Ich hoffe und bete, dass Berufung eingelegt wird und dass die Richter, die sich auch eines Tages vor Gott verantworten müssen, diese Urteil rückgängig machen! Olaf wir stehen hinter Dir im Gebet.

    • „Olaf wir stehen hinter Dir im Gebet.“ Ja, ein sehr guter Schlusssatz.
      Als ich von dem Prozess las, fing ich auch an zu beten. Wie genail. Wir sind nicht hilflos, sondern dürfen Jesus bitten, dass er Olaf Latzel stärkt und schützt.

  6. Wird das Urteil rechtskräftig, ist Herr Latzel vorbestraft. Es kann nur vermutet werden, wo diese Irrmeinung des Autors herrührt, dass dem nicht so sei. Bei einer Geldstrafe bis zu 90 Tagessätzen erfolgt kein Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis. Das ändert aber nichts an der Eingangstatsache.

    • Hallo Matthias, wir haben uns hier auf die Darstellung des Ev. Pressedienstes verlassen. Gemeinhin gilt man erst als vorbestraft, wenn man einen Eintrag im persönlichen Führungszeugnis hat. Richtig ist, dass dort nicht alle Einträge enthalten sind – nicht nämlich jede unter der genannten Grenze von 90 Tagessätzen. Wir haben das entsprechend ergänzt (VG, das Jesus.de-Team)

      • Ich habe mir in letzter Zeit viele Predigten von Olaf Latzel angesehen/-gehört. Sehr biblisch, sehr mitreißend, sehr mutig. Sicher kann nicht jeder gut mit seiner direkten Art umgehen, wie er Dinge auf den Punkt bringt. Deshalb kann man ihm aber nicht Nächstenliebe absprechen. Und wenn Leute die Kirche beschmieren und andere krasse Sachen dort veranstalten, kann man ihm auch seine Wortwahl nicht verübeln. Seine meiner Meinung nach ehrlich gemeinte Entschuldigung im Prozess wurde als Schutzbehauptung degradiert. Ich befürchte, wir Christen werden bald schon „gemaßregelt“ werden, wenn wir an biblischen Wahrheiten festhalten, egal welche.

  7. Diese unsägliche Paragraph 130 ist verfassungsfeindlich, Richter die Deutsche deswegen verurteilt haben sind nach Herstellung der Meinungsfreiheit vor Gericht zu stellen wegen Hochverrat.

    Richter und Staatsanwälte in der BRD sind… [Rest gestrichen – Diese unbelegte Behauptung hier zusammenhangslos einzustellen, das muss nicht sein / mfG, die Redaktion]

  8. Ja, das Urteil ist eine Katastrophe und Einfallstor zur Beschränkung der Meinungsfreiheit!
    Aber ganz ehrlich haben wir kaum noch etwas anderes von einer Satans verseuchten Regierung und damit ihren Deutschen Gerichten erwartet.
    Natürlich hoffen wir auch sehr, dass man noch gegen dieses Urteil in Revision gehen kann.
    Und natürlich tut uns Olaf Latzel auch sehr leid, aber er wird alles mit Gottes Hilfe durchstehen.
    Darüber hinaus raten wir ihm und allen Mitsteitern keine Kompromisse mit Satans Dienern zu machen.
    Denkt daran: Jesus hat es auch nicht gemacht. Damals war es Pilatus, der ihn, der völlig unschuldig war, ans Kreuz ausgeliefert hat. Heute sind es solche Gottlosen Gerichte, die Gottes Diener hinrichten und die Verbrecher laufen lassen. Aber das sollten sie alle wissen: Noch eine kleine Weile , dann wird „Er“ kommen, ja wieder kommen! und die Böcke von den Schafen trennen, dann ist das Gutdünken aller irdischen Gerichte und Regierungen vorbei!

  9. Ob man jedes Wort, das Olaf Latzel auf die sog. Goldwage legen muss und ihm aus allen einen Strick drehen muss ist die eine Frage. Da fehlt mir auch das Recht auf eine Meinungsäußerung in einer Demokratie. Wie oft werden wir als Christen verhöhnt und beleidigt. Andererseits, so lese ich es zumindestens aus den Presseberichten, fehlt mir bei ihm ein wenig die Liebe zu den Menschen und auch besonders die Liebe zu den Verlorenen. Inhaltlich bin ich vollkommen einer Meinung mit ihm. Die Frage ist nur, wie man das öffentlich äußert. Es bringt ja überhaupt nichts nur mit Beschimpfungen und Drohungen zu arbeiten. Damit wird man keine Menschen gewinnen. Im Gegenteil, wie wir hier sehen, erregt das nur Protest und Wiederstand. Hier wäre auch seine Kirchleitung gefordert gewesen ihm ein wenig Einhalt zu gebieten und ihn auf einen liebenvollen und respektvollen Umgang mit den Menschen hinzuweisen. Ziel für jeden Christen muss es bleiben, die Menschen für Jesus und seine Gebote zu gewinnen.

    • Ich empfinde hier wie Wolfgang. Angenommen, ich gehöre zu den Menschen mit dieser sexuellen
      Neigung und es wird in dieser Weise über mich geurteilt, das ist in der Tat schwer auszuhalten,
      das kann nur zum Zorn reizen… doch wir müssen natürlich darauf aufmerksam machen, *dass Gott
      diese Art der Liebe nicht will* und dass unser Zuwiderhandeln Folgen hat. Diese Mitteilung sind
      wir allen schuldig. Tun wir es nicht, huldigen wir nicht Gott sondern den Menschen…“lassen sie
      ins Unglück laufen“ —- und das trifft ja doch für alle Verfehlungen zu / für alle unvergebene Schuld: Ehebruch,
      Diebstahl, Rufmord und was auch immer! Jesus war immer klar in seinen Ansagen, aber nicht lieblos.

    • Danke Wolfgang, das ist sehr gut geschrieben! Auch Jesus hatte immer den Blick auf die Verlorenen und es dauerte ihn, so oft lesen wir das das in der Bibel von ihm. Und wir dürfen bei allem Hängen an der Wahrheit zu Gottes Wort nicht vergessen, dass kein Mensch über diese Erde geht, den Gott nicht liebt! Wir dürfen vorleben und uns nach Gottes Wort richten, aber das Urteil müssen wir Gott überlassen und uns bis dahin darin üben, Jesus ähnlicher zu werden! Wenn Gott will wird er die Hand über seine Diener halten, da bin ich sicher!

    • Ich kenne Olaf Latzel nicht persönlich, habe mir jedoch mittlerweile viele Gottesdienste und Vorträge angehört und eines ist für mich klar er selbst sieht seine persönliche Schwachstelle der „Lieblosigkeit“ und bittet Gott um Veränderung ( so in mindestens zwei der gehörten Predigten), zum anderen kann ich das überhaupt nicht so sehen. Aus meiner Sicht hat er eine Liebe zum Sünder aber auch eine klare Haltung zu dem Was Gott missfällt. Er spricht deutlich und ich finde dass dies ein Kennzeichen der Liebe ist denn nur so können viele ins „Toleranzmäntelchen eingelullte“ erkennen, dass sie ihr Leben von Gott verändern lassen müssen.
      Aber egal, dieser Bruder zeigt Haltung vor Gott und ich wünsche ihm, seiner Familie und Gemeinde den Segen und die Geborgenheit in unserem Herrn und Heiland Jesus Christus

  10. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, kann das als ein klarer Schritt einer Christenverfolgung in Deutschland gewertet werden.((siehe auch Matth. 24).Außerdem ist eine Ähnlichkeit zwischen Martin Luther und Olaf Latzel feststellbar. Martin Luther wurde zu seiner Zeit von der damaligen Kirchen-Obrigkeit verurteilt. Die Bremische-Evangelische-Kirche praktiziert das mit O. Latzel ebenso.

  11. Von dem heutigen Urteil gegen Pastor Olaf Latzel bin ich entsetzt, weil ich fest mit einem FREISPRUCH gerechnet habe!

    Mit dem Urteilsspruch der Amtsrichterin Ellen Best droht Pastor Olaf Latzel nun auch noch ein mögliches BERUFSVERBOT, denn ausgerechnet am 10. Dezember (= dem Tag der Menschen-rechte!) 2020 will der Kirchenausschuss der BEK über das gegen Latzel eingeleitete Disziplinar-verfahren entscheiden!

    Er muss in Berufung gehen! Ein absolutes Fehlurteil !!! und eine Katastrophe, wie Latzels Anwalt anmerkte!

    Sein – Latzels – großer Fehler war, daß er im Zusammenhang mit den Homosexuellen das Wort »VERBRECHER« verwendet hatte! Dies hat die Bremer Richterin Ellen Best als den Tatbestand der Volksverhetzung gewertet! Für mich erfüllt es aber allenfalls, wenn überhaupt, den Tatbestand der Beleidigung! M.E. hat Richterin Best zu wenig das Recht der Meinungsäußerung als höherwertiges Grundrecht gegenüber den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft abgewogen! —-> Ein Revisions-grund zum BGH!

  12. Ich verwehre mich entschieden dagegen, dass auf Jesus.de pauschal unsere Verantwortungsträger als „von einer Satans verseuchten Regierung und damit ihren Deutschen Gerichten“ (unten Frau Ruth Zeidler) in dieser Art und Weise verunglimpft werden. Wer immer sich auf die Bibel beruft, muss auch von den „Früchten des Geistes“ gelesen haben (Gal. 5, 22 ff.). Sie sind Fundamente christlicher Diskussionskultur. Die vermisse ich sowohl bei Herrn Olaf Latzel als auch bei vielen, die hier jetzt in die Tasten greifen. Ich hoffe inständig, dass dies nicht die Werthaltungen von SCM und der Evangelischen Allianz widerspiegelt.

    Sehr geehrter Herr Steinfeld, Ihre Hoffnung trügt sie nicht. Weder heißen wir eine pauschale Verunglimpfung unserer politischen Verantwortungsträger gut, noch den Stil, in dem teilweise kommentiert wird. Darauf haben wir schon an verschiedenen Stellen hingewiesen.
    Üblicherweise sprechen wir hier nicht im Namen der SCM, dieses Mandat haben wir als einzelne Abteilung des Bundes-Verlags nicht. Aber án dieser Stelle kann ich Ihnen guten Gewissens sagen: das gilt für die gesamte Stiftung. Auf unserer Homepage finden Sie seit Wochen eine Grafik, in der wir die vom RKI empfohlenen Maßnahmen unterstützen. Ich selbst habe kürzlich folgenden Kommentar geschrieben:
    https://www.jesus.de/infektionsschutzgesetz-ist-kein-ermaechtigungsgesetz/

    Die Allianz hat mehrere texte veröffentlicht, in denen sie zu Gebet und Unterstützung der regierenden aufruft, unter anderem am 6.1..:
    Am 6.11. hat die Allianz geschrieben:
    https://www.ead.de/06112020-verantwortung-wahrnehmen-und-freiheit-gestalten-mit-ruecksicht-auf-den-naechsten/

    „• Eine Situation, wie sie durch das COVID-19-Virus weltweit entstanden ist, bringt es mit sich, dass sich am Ende nicht alle Corona-Maßnahmen als richtig und notwendig herausstellen. Insbesondere die Maßnahmen, die Grundrechte betreffen, brauchen Diskussion in der Gesellschaft und Entscheidungen der Parlamente. Wir sind dankbar für politische Verantwortungsträger, die ernsthaft bemüht sind, die Bürgerinnen und Bürger durch Reduzierung der zwischenmenschlichen Kontakte zu schützen. Dieses Bemühen unterstützen wir durch die entsprechende Gestaltung des Gemeindelebens.
    • Angesichts der Komplexität der Herausforderungen hüten wir uns vor leichtfertiger Kritik. Wir wollen durch Respekt gegenüber den Verantwortlichen und durch vermehrtes Gebet „auffallen“. Wir weisen Verschwörungstheorien und unsolidarische Verhaltensweisen ausdrücklich zurück. Vielmehr fordern wir Christen heraus, durch ihr Reden und Verhalten versöhnend in unsere Gesellschaft hinein zu wirken.

    Mit besten Grüßen
    Daniel Wildraut (Redaktionsleiter)

  13. Es wurde heute nicht Olaf Latzel verurteilt sondern die Bibel als Märchenbuch verunglimpft. Die Aussagen der Bibel insbesondere zur Homosexualität werden nicht akzeptiert und konsequente bibeltreue Pastoren praktisch mit Berufsverbot gedroht, wenn sie die liberalen Thesen der Gesellschaft nicht übernehmen. Das Urteil ist deshalb ein Dammbruch insbesondere weil im Vergleich dazu, die rechtsradikalen Sprüche von AfD Leuten wie Hoecke und Co seit Jahren geduldet werden und wohl eher selten Strafbefehle ergangen sind.

    • Lustig ist, kein AFD Richter hätte einen bibeltreuen Pastor verurteilt. Nein das machen unsere Liberalen und Toleranten Gutmenschen

      • Liebe oder lieber E Engel,
        das finde ich weder lustig noch in Ordnung, einen AFD-Richter als potentiellen Unterstützer eines bibeltreuen Pastors zu sehen. In der AFD befinden sich nicht nur Christen oder ihnen nahestehende Menschen, die ihnen wohlwollend gegenüber stehen. Nein, sondern auch Rassisten, Leute, die man Nazi nennen darf, und andere Leute, die weder unseren Staat, noch unsere Regierung akzeptieren. Solche Leute wie Gauland, der die 12 Jahre Nazidikatur als „Vogelschiss“ „in der erfolgreichen deutschen Geschichte“ bezeichnen. Da hat er ein paar Jahre vergessen, als Nazis und/oder Freischärler schon Minister und andere Andersdenkende ungestraft ermordet haben. Solche Leute haben dann auch Christen aktiv verfolgt, und sind nicht etwa der Bekennenden Kirche, sondern den „Deutschen Christen“ gefolgt. Sie haben zur Verfolgung von Juden, Homosexuellen, Geisteskranken oder geistig- und mehrfach behinderten Menschen „JA“ gesagt. Als Christ ist das ein „No-go“, mit denen zu sympathisieren.
        So sehe ich das. Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen. Freundliche Grüße, Sabine

  14. Es bleibt abzuwarten was die Berufung bringt. Latzel hat seine Redebegabung mit dem gewissen Fortissimo ausgerechnet im Schwulenmilleu überzogen. Es ist gut gemeint, die Bibel als absolute Autorität in allen Lebensfragen dar zustellen. Leider aber mit seinem Predigtstil überzogen. Die realitv harmlose Bestrafung hilft ihm ja insoweit, dass es der bremischen Kirchenleitung schwer zu fallen hat, ihn vor die Tür zu setzen.

  15. Ich stehe voll hinter Pastor Latzel, seit wann wird man für das was die Bibel Sünde nennt und ein Greul vor Gott in einem demokratischen Land verurteilt? Ein echtes Armutszeugnis für unsere Rechtssprechung👀🙏

  16. Das Urteil ist eine Skandal! Es ist das Ende der Meinungsfreiheit. Es wird auch nicht mehr lange dauern bis auch weitere Christen verurteilt werden. Man darf heute nicht mehr Sagen das Homosexualität Sünde ist wie es die Bibel klar lehrt:
    3.Mo 18,22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.
    3.Mo 20,13 Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.
    Röm 1,26-28 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen. Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, so dass sie tun, was nicht recht ist,
    5.Mose 22,5 Eine Frau soll nicht Männersachen tragen und ein Mann soll nicht Frauenkleider anziehen; denn wer das tut, der ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel.
    Vor Gott gilt einzig und allein eine Ehe aus Mann und Frau! Alles andere, also die Homosexualität verurteilt er, es ist ein Gräuel für ihn. Und dafür wurde im AT sogar die Todesstrafe verhängt.
    Was ich besorgniserregend finde ist, das selbst dir Kirchen durchweg auf der Seite der Homosexuellen steht. Wir brauchen mehr Männer wie Olaf Latzel, die klar und deutlich das Wort Gottes verkündigen und sich nicht von irgendwelchen Urteilen und Hetze abschrecken lassen.
    Gottes Segen euch

    [Guten Tag Daniel, Eine Nachfrage. Sie schreiben:
    „Und dafür wurde im AT sogar die Todesstrafe verhängt. Was ich besorgniserregend finde ist, das selbst dir Kirchen durchweg auf der Seite der Homosexuellen steht.“

    Sollten Homosexuelle Ihrer Meinung nach (wieder) bestraft werden? Und: die Kirche(n) standen jahrhundertelang nicht auf der Seite der Homosexuellen. Sie wurden (und werden) in manchen Ländern mit Verfolgung und Tod bedroht, teils mit Duldung oder sogar aktiv unterstützt durch die Kirche(n). Sollten Kirchen das Ihrer Meinung nach unterstützen? MfG, die Redaktion]

    • Antwort auf die Nachfrage der Redaktion.
      Meine Aussage sollte nicht falsch verstanden werden, das man jetzt gegen Homosexuelle mit Gewalt vorgehen solle. Das will ich keines wegs. Natürlich bin ich auch nicht dafür, wie es in einigen Ländern ist, dass man sie verfolgt und die Todesstrafe an ihnen verhängt. Dies unterstütze ich nicht. Wenn einem Homosexuellen Gewalt angetan würde, dann würde ich ihn genauso wie jeden anderen Mensch helfen!
      Mir ging es vor allem darum deutlich zu machen das Homosexualität in Gottes Augen etwas sehr schlimmes ist. Es ist gegen die Schöpfungsordnung, wie Gott sie festgelegt hat.
      Ich würde deshalb, aber niemals einen Homosexuellen deswegen mit Feindschaft oder Hass begegnen. Wichtig ist das man ihnen mit Liebe begegnet, sie als Mensch akzeptiert (nicht die Homosexualität), aber gleichzeitig auch klar macht, das Homosexualität Sünde ist. Das gilt aber nicht nur für Homosexuelle, von Natur aus ist jeder Mensch ein Todeskandidat ujnd hat die Hölle verdient. Erst durch Jesus Christus erlangen wir ewiges Leben! Und dieses Evangelium gilt es allen Menschen weiterzugeben, auch den Homosexuellen!
      Ich bedauere es nur, dass man immer mehr dazu gedrängt wird Sünde, wie Homosexualität zu akzeptieren. Darin sehe ich ein klaren Angriff auf uns Christen! Was wir ja jetzt auch am Urteil gegen unseren Glaubensbruder Olaf Latzel gesehen haben!

  17. Bei Gericht bekommt man nicht immer sein „Recht“, sondern ein Urteil. Und das fällen Menschen. Menschen sind fehlerhaft…
    Gott ist stärker, gerecht, barmherzig…
    Ich hoffe, dass Olafs Seele keinen Schaden nimmt, er weiter klug, mutig und beherzt predigt und daß ihm seine Kirche zur Seite steht. Wie oft sagte Jesus „Kehrt um!“ ?? Gott, stehe ihm bei.
    Bremische Kirche, ihr seid doch so stolz auf Vielfalt und Buntheit – dann wird doch auch Herr Pastor Latzel toleriert werden können! Er hält sich an sein Gelübde! Wie viele andere Pastoren müssten eigentlich wegen Mißachtung der Kichenordnung ihren Dienst quittieren?

  18. Man sollte sich als Christ in Deutschland nicht mehr länger Illusionen machen, es würde Meinungsfreiheit geben. In der Hauptstadt Berlin wurde nach einer Hetzkampagne gegen eine Koreanerin bereits eine Hausdurchsuchung durchgeführt und staatsanwaltschaftlich wegen im Imbiss aufgehängter Bibelverse ermittelt. Als Argument reicht, eine Gruppierung würde durch Schriftstellen über Sünden herabgesetzt und beleidigt. Immer mehr Christen werden angeklagt, sie würden zu Hass und Gewalt aufrufen, obwohl sie keinen Streit suchen und liebenswerte Menschen sind. Das evangelistische Vertreten des Wortes Gottes ist unerwünscht und kann als Straftat (öffentlicher Friede wird gefährdet) ausgelegt werden, wenn sich jemand auf den Schlips getreten fühlt (eigentlich alle Andersgläubigen). Andererseits müssen sich Gemeindemitglieder gefallen lassen, Parolen wie „Gott ist schwul“ oder „Kämpft gegen Homophobie“ beim Besuch des beschmierten Kirchengebäudes vorzufinden. Theologen regen sich in der Öffentlichkeit weniger über Gotteslästerung, sondern über Kollegen Olaf Latzel auf. Sie leben selbst Vielfalt vor, indem sie andere Religionen beschützen und auf den Stufen des Doms für ein buntes Bremen demonstrieren. Beim Wort genommen werden Brüste vor der St. Martini Kirche entblößt. Der öffentliche Rundfunk verliert Sonntags kein Wort darüber, dass dadurch Gefühle der Gottesdienstbesucher verletzt werden. Statt dessen können weibliche Aktivistinnen damit rechnen, als Belohnung ein Fernsehinterview zu geben. Nicht zu vergessen, den in Regenbogenfarben bemalten, exhibitionistischen Leib für die voyeuristischen Leser der Bild Zeitung festzuhalten. Es wäre auch eine Festnahme wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses denkbar gewesen. Die Moral in Deutschland verkommt immer weiter. Richterin Best begründet in ihrem jüngsten Urteil, wegen eines rauer werdenden gesellschaftlichen Klimas ein Zeichen setzen zu müssen. Entblößenden Exzessen von LGBT-Teilnehmern auf Christopher Street Days darf keine Schuld für eine Veränderung gegeben werden. Es war einmal höchst verwerflich, sexuelle Handlungen im Gottesdienst oder in der Öffentlichkeit nur anzudeuten. Als Protestaktion deklariert, werden heutzutage Zungenküsse gleichgeschlechtlicher Paare in der Kirche respektiert. Die Geldstrafe von 8.100 Euro bekommt ein mit diesen Unruhestiftern im Kampf befindlicher Pastor Latzel, der sich bei aller Ohnmacht der Polizei in seiner Wortwahl nicht mäßigen kann. Somit ist Volksverhetzer Olaf der Verbrecher. Das entbehrt jeglicher Logik. Solange bestimmte Geisteshaltungen gesellschaftlich und politisch voll akzeptiert sind, sind Störungen jeglicher Art höchst willkommen. Ein Schelm, wer da an den Bundestag, mit den sich Tod stellenden Klimaaktivisten von Fridays for Future, denkt.

    • Danke für die guten Formulierung Ihrer Ansichten, die ich teile.
      Das vorläufige Urteil (eine Vorstrafe!) reiht sich ein in deutliche Anzeichen dafür, dass in unserem Land Maß und Mitte verlorengegangen sind. Das hängt direkt mit der zunehmenden Gottesferne zusammen.
      Und spiegelt sich auch in den maßlosen Maßnahmen der Regierung wieder, die unter Corona augegeben werden und von nicht wenigen Kirchenverantwortlichen noch übererfüllt werden. In weiten Teilen nicht evidenzbasiert.
      Bis März 2020 nannte man einen „symptomlos Erkrankten“ noch „gesund“. Heute wird überall Angst und Panik gesät. Auch dort sollte man die Hoffnung des wahren Evangeliums entgegensetzen und nicht alles wortlos hinnehmen.

      • Ein altes deutsches Volkslied prägt sich Kindern im Musikunterricht ins Gedächtnis ein: Die Gedanken sind frei…
        Sophie Scholl flötete ihrem Vater die Melodie vor. Sie stand vor Mauern. Er saß im Gefängnis. 1942 wagten wenige Widerstandskämpfer, Kritik an der politischen Führung auszuüben. Durch Gesetze wurde das Parlament entmachtet. Die Allgemeinheit jubelte dem Diktator zu. Das Land wurde in den Krieg getrieben. Mit Propaganda ließ sich ein Volk verführen. Intelligente Menschen wollten trotz Ausnahmezustand nicht schweigen. Aus tiefer Überzeugung folgten Taten. Junge Studenten wurden zu Helden. Der totalitäre Staat machte kurzen Prozess. Köpfe mussten rollen.

        Es werden wieder Flugblätter verteilt. Vor kurzem beobachtete ich eine junge Frau. Sie fühlte sich wie eine Widerstandskämpferin. Unverständnis und Ablehnung schlug ihr entgegen. Ihr Motiv war zu helfen. Statt dessen wurde sie als System gefährdendes Problem angesehen.

        Ihre leidenschaftliche Mission war die Verbreitung wilder Thesen. Alles gegen die herrschende Meinung. Schnell entlarvte sich die Maskenverweigerin in hitzigen Diskussionen als Corona-Leugnerin. Wirklich Kranke bekämen aus Panik keinen Behandlungstermin. Pflegebedürftige würden von Angehörigen isoliert. Täglich verbreitete Statistiken wären übertrieben. Tests brächten oft falsche Ergebnisse. Impfstoffe seien ohne wissenschaftliche Prüfung produziert worden. Millionen Beatmungsgeräte anzuschaffen wäre kontraproduktiv. Covid 19 Patienten könnten auf Intensivstationen gerade wegen der Intubation sterben. Impfungen schwächten das Immunsystem. Jungen in Afrika seien dadurch gelähmt. In Indien wären Mädchen gestorben. Die Zukunft unserer Kinder stände auf dem Spiel. Bill Gates verliere einen sinnlosen Krieg gegen ein Labor-Virus. Die Finanzelite führe zum eigenen Vorteil den Notstand herbei. Der tiefe Staat hätte alles hinter verschlossenen Türen geplant. Die Lügenpresse wäre gekauft. Verschwörungstheoretiker würden als Antisemiten zum Schweigen gebracht.

        Diese Widerstandskämpferin will Jude und kein Nazi zu sein. Jedoch wird ihre unterstützte Partei der NPD gleichgestellt. Diese Widerstandskämpferin hält das Grundgesetz demonstrativ hoch. Jedoch wird sie vom Verfassungsschutz beobachtet. Diese Widerstandskämpferin will Leben retten. Jedoch wird ihr durch rücksichtsloses Verhalten das Töten unterstellt. Diese Widerstandskämpferin hat ein Attest wegen Asthma. Jedoch wird sie aus Läden gewiesen, in der U-Bahn angespien. Diese Widerstandskämpferin will Medizinstudent sein. Jedoch wird sie von Parteispitzen als Covidiot bezeichnet.

        Der Anwalt eines wortgewaltigen Bremer Pfarrers möchte seine Verurteilung wenden. Trotz rauer werdenden Tönen befindet der Generalstaatsanwalt die Bezeichnung Covidiot als von der verfassungsrechtlich geschützten Meinungsfreiheit gedeckt. Weiterhin wird ein verunglimpfendes Verhalten von demokratisch gewählten, streitbaren Politikern nicht als Volksverhetzung gewertet. Die Debatten im Bundestag werden für die Nachwelt aufgezeichnet. Keine Personengruppe wird durch Parlamentarier beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet. Meinungen gehen auseinander. Gedanken sind frei.
        Walter Stein auf https://matthiasruf.blog/aktuelles/kampf-gegen-olaf-latzel/

  19. Pastor Olaf Latzel hat nur die Biblische Wahrheiten gesprochen und die Kirchenmitglieder die gegen Ihn gestachelt haben sind nur Namenschristen und keine wahre Nachfolger. Das Christliche Land Deutschland ist schon lange nicht mehr Christlich. Die alle sollten lieber mal die Bibel zu Hand nehmen und lesen.
    Hier kleine Hilfe :

    3Mose 18
    22 Du sollst bei keinem Mann liegen, wie man bei einer Frau liegt, denn das ist ein Gräuel.
    29 Denn jeder, der einen dieser Gräuel tut — die Seelen, die dergleichen verüben, sollen ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes.
    3Mose 20,13
    13 Wenn ein Mann bei einer männlichen Person schläft, als wäre es ein Weib, die haben beide einen Greuel getan, und sie sollen unbedingt sterben; ihr Blut sei auf ihnen!
    Röm.1,27
    gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.
    1Kor.6
    9 ¶ Wisset ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht ererben werden? Irret euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder,

  20. Selten so viel Lieblosigkeit und Hass von sogenannten Christen gelesen (Damit meine ich nicht nur den Pastor). Ist das das Zeugnis, dass wir vom Gott der Liebe geben? Abgesehen davon zeigen Begriffe wie Genderdreck, dass man von den Sachfragen, um die es geht, null Ahnung hat. Es ist billig, wenn man sich irgendwelche Extrempositionen herauspickt und dann behauptet, alles sei Gendrerdreck. Und vielleicht sollte man sich einfach mal in die Lage seines Nächsten versetzen, der in seiner Identität herabgewürdigt wird. Oder haben sich die Verurteiler ihrer Mitmenschen ihre sexuelle Identität ausgesucht? Wo sind Demut und Nächstenliebe? Was soll der ständige Hinweis auf den vermeintlichen Balken im Auge von anderen? Homosexuelle sind eine Minderheit. Sie streben nicht die Weltherrschaft an. Und Ehen sind nicht durch sie, sondern durch Selbstgerechtigkeit und Egoismus und übrigens auch starres Beharren auf vermeintlich biblisch legitimierten Geschlechterrollen gefährdet! Sich jetzt in der Opferrolle zu sehen und nicht anzuerkennen, dass Freiheit der „Meinungsäußerung“ nicht menschenverachtende Herabwürdigungen eibschließt -das ist nicht nur traurig, sondern auch zutiefst unchristlich.(P.S. Derselbe Pastor ist doch auch der Meinung, Frauen dürfen nicht predigen. Das zeigt doch auch: Er glaubt, sein Bibelverständnis ist das einzig wahre.)

    • Amen Bruder. Traurig wie aggressiv hier manche Gott und seine Schöpfungsordnung verteidigen wollen. Das schafft er schon selber. Etwas mehr Demut würde Latzel und den Geschwistern hier im Forum gut stehen.

  21. Sicher sollten gerade Christen auf ihre Wortwahl achten und Olfaf Latzel ist in dieser Hinsicht schon öfters aufgefallen. Trotzdem ist „Volksverhetzung“ definitiv eine Nummer zu groß. „Justitia“ scheint in diesem Fall nicht blind, sondern ideologisch voreingenommen gewesen zu sein. Es hätte maximal (!) ein Schuldspruch wegen Beleidigung sein dürfen. So aber verspürt man einen starken inneren Drang zum Whataboutismus, wenn man bedenkt, dass noch kaum ein Vertreter einer seit 2017 im Bundestag sitzenden Partei (die Immunität zählt hier nicht, die kann man ggf. aufheben) und kein einziger mir bekannter Islamist deswegen verurteilt wurde. Allerdings richtet sich die Tendenz der zunehmenden Klagewut bestimmter gesellschaftlicher Gruppierungen nicht nur gegen Christen. Auch der atheistische Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera wurde schon in ähnlichem Zusammenhang wegen Volksverhetzung verklagt, dann aber „nur“ wegen Beleidigung verurteilt.

  22. Eigentlich ist man sprachlos über so viel Rassismus, Dummheit und göttliche Anmaßung, die von den meisten Kommentatoren/innen hier kundgetan wurden. Das hat etwas Unheimliches. Das grenzt an Irresein.

    • Zeigen sie mir Bitte einen Kommentar wo es um Rassen geht.

      Oder sind Homosexuelle eine andere Rasse?

      Herr Latzel hätte sich zurück haltender Ausdrücken sollen, ja, aber trotzdem kann man die Kirche im Dorf lassen.

      Genderkram ist nochmal was anderes und unnötig. Homosexuelle kann ich respektieren, diese Ideologie nicht wirklich.

  23. Liebe Jesus.de-Redaktion, ich möchte mich gerne mal bei euch bedanken, mit welcher Gelassenheit und Geduld ihr auf so viele von diesen teils nur schwer erträglichen Kommentaren reagiert! Von euch könnten sich hier alle mal eine Scheibe abschneiden. Bitte weiter so!


    [Herzlichen Dank. Wir sind davon überzeugt, dass bei aller Auseinandersetzung um theologische Positionen oder politische Aussagen ein respektvoller Umgang miteinander unabdingbar, aber auch möglich (!) ist. Das erwarten wir hier und auch in unserem Facebook-Kanal von allen, die mitdiskutieren möchten.
    Wir versuchen dabei so wenig wie möglich aber so viel wie nötig moderierend einzugreifen. Das gelingt uns leider nicht immer, aber Ihr Dank macht uns Mut! Herzliche Grüße, das Jesus.de-Team]

  24. Hat es noch eines weiteren Beweises über die Gottlosigkeit unsres Landes bedurft? 8,9 % sind praktizierende Christen und dann?
    Heute würden Propheten Gottes genauso verfolgt werden, wie vor 2000 und mehr Jahren und wenn sie dann noch Gerichtsbotschaften bringen würden, oh Schreck. Man mag es sich nicht vorstellen was Folgen würde.
    Kommt jetzt wieder die Zeit der Märtyrer?

  25. Ja, in diesem Land wird mit zweierlei Maß gemessen. Einer der Kommentatoren hat es erwähnt.
    Christen müssen seit Jahrhunderten sich verachten lassen, man macht uns lächerlich, wir sind Schwächlinge und kriegen es nur mit dieser „Selbstsuggestion“ auf die Reihe .. uswusw ..
    Eine sogenannte Kabarettistin darf als Nonne verkleidet das Kreuz abschlecken und wird dafür gefeiert .. dabei darf hier, zumindest bis vor kurzem, in Europa, jeder so leben, wie er möchte incl Religionsfreiheit.
    Al Quds darf in Berlin demonstrieren und auf arabisch etwas rufen, was ich hier nicht zitieren möchte.
    Tragen andere ihre Rituale und ihre Spiritualität vor sich her, findet man das „supi“
    Aber erwähnt man Jesus ..

    Tolle Evangelisation: Gott ok – aber warum Jesus, von seelenretter.de von David Bubenzer, mittlerweile beim Herrn.

    Wahr und Fakt sind aber auch, wie lieblos sogenannte Christen und Kirchen, insbesondere die Katholische Kirche über die Jahrhunderte aus machtpolitischen Gründen agiert hat, waren.
    Wie auch Normalbürger ausgrenzen ohne sich dessen bewusst zu sein. Man schaue nur mal aufs Land, und die Geschichte der Jahrhunderte an, was Behinderte und Alte betrifft.

    O Latzel ist nicht als Staatsfeind zu behandeln, er hat kein „Volk“ verhetzt.
    Sein letztes Hemd würde er geben – dessen bin ich gewiss – um einem Sünder zu helfen, und Sünder sind wir alle.
    Ja, er hat sich (zu) heftig ausgedrückt in einem geschützten Raum, mit gläubigen Christen .. wir alle sind doch in einer Umgebung, in der wir uns sicher fühlen, manchmal etwas heftiger im Ausdruck mit dem, was uns Bauchschmerzen bereitet.
    Und was für ein Stress das gewesen sein muss, Morddrohungen zu erhalten und andere Drohungen.
    Was für Prüfungen für ihn momentan!
    Wir sind laut Gottes Wort aufgerufen uns zu freuen über Prüfungen und Anfechtungen.

    Wenn der „Papst“ nun für die Homosexuellen spricht, dann geschieht das aus Kalkül.
    Ebenso wie er behauptet, Muslime und Christen und Juden würden denselben Gott anbeten.

    Die antichristliche Zeit schreitet auf die „Nacht zu, in der niemand mehr wirken kann“.

    Der Antichrist – sei es nun ein Einzelner oder ein System – fängt an sein Haupt zu erheben .. und das bedeutet: die Christenverfolgung beginnt auch hier bei uns, und das fängt damit an, dass Gottes Wort umgedeutet wird, was man ja schon lange erlebt …

    Aber!
    So auch O Latzel: wir dürfen unser Haupt erheben, denn unsere Erlösung naht.
    Ich lese grade von F Rienecker, Das Schönste kommt noch … und ich kann es kaum erwarten.

    Möge der HERR uns allen Sanftmut und Gewissheit und Kampfesmut schenken .. wozu regen wir uns auf?
    Wir wissen was geschieht … wir müssen uns IHN ausrichten, jede Sekunde.

    Jesus ist Sieger!

    https://info2.sermon-online.com/german/CorrieTenBoom/Ganz_Persoenlich_Treffsichere_Anmerkungen.pdf

  26. Vorab ein großes Lob an die Jesu.de-Redaktion für Eure sachlichen Reaktionen auf teilweise sehr unsachliche und unchristliche Kommentare, die mich sehr erschrocken gemacht haben. Weniger wegen der geäußerten Meinungen, sondern wegen der Art, wie sie vertreten werden. Ob wir als Christen ein Zeugnis für unseren Herrn sind, das entscheidet sich nicht daran, welche theologischen oder politischen Positionen wir im Einzelnen vertreten, sondern WIE wir sie vertreten. Können unsere Mitmenschen an der Art, wie wir auftreten etwas von Jesus und der Frucht seines Geistes erkennen, von Barmherzigkeit, Gelassenheit und Selbstbeherrschung. Oder ist unser Reden eher geprägt von den Wesenszügen des alten, unerlösten Menschen wie Lieblosigkeit, Rechthaberei oder Fanatismus. Ein Zeugnis für Jesus sind wir dann nicht. Eher das Gegenteil. Die gute Nachricht ist: Bei Jesus können wir jederzeit umkehren. Das gilt auch für die Umkehr von dem fundamentalistischen Irrweg.

    • Was wenn die Liberalität, der breite und bequeme Weg von dem der Herr warnte und ins Verderben führt, der Irrweg ist?

      • Es ging aber in meinem Beitrag gerade nicht um liberal oder konservativ, sondern darum, ob Christen, egal ob sie eher liberal oder eher konservativ ticken, ihre Meinung so vertreten, wie es den im Galaterbrief beschriebenen Wesenszügen eines Jesusnachfolgers (Liebe, Freundlichkeit, Barmherzigkeit…) entspricht. Fanatismus ist immer ein Irrweg, egal wie religiös und fromm er sich gebärdet.

  27. Ich bin als Christ hin-und hergerissen:Einerseits weiss ich und habe selbst erfahren,das Gott gnädig und barmherzig gegenüber Sündern ist.andererseits bin ich tatsächlich“homophob“.
    Wie bei einer Spinnenphobie wird allein bei der Erwähnung Unwohlsein und Brechreiz ausgelöst,
    bei Darstellungen im Fernsehen muss ich sofort wegschalten.Das hab ich mir nicht ausgesucht,aber dieser Punkt,der vermutlich bei anderen Menschen ähnlich ist,wird nie diskutiert.
    Wenn jemand keine Spinnenphobie hat,ist das natürlich für aussenstehende nicht nachvollziehbar und man sagt:Was hast du mit diesen Nutztieren für ein Problem?
    Ich würde diese Menschen auch gerne mit Agape-Liebe lieben,aber dafür bräuchte es mal eine tiefergreifende Predigt,damit diese Menschen auch wirklich für Gott gewonnen werden können,als nur dogmatisch zu sagen:Also Bruder,die musst du jetzt aber lieben.
    Wer kann helfen?

    • Beten! Beten! Beten!
      Einfach beten für diese Menschen. Wer betet, liebt.
      Ich erinnere mich an eine Predigt, oder war es eine Bibelstunde von O Latzel, in der er betonte, dass das Gebet das A und O ist, und die unterschätzteste Gabe und Tat!
      Und bitten, dass Gott uns diese Liebe schenkt … wir können das nicht „machen“.
      Ja, ich – obwohl ich nicht viel schaue – schalte ebenfalls weg, aber auch bei heterosexszenen schalte ich weg ..
      Mir wird schlecht, wenn ich den Christopherstreetday sehe, wie sich diese Menschen verunstalten – maskieren – so tun als ob sie Freude hätten .. und meinen, das sei das Leben …
      Ich mag aber ebenso die Love Parade nicht .. ich mag nicht den Fasching, speziell nicht den aus Rio de Janeiro … warum wird den der so gefeiert? Viele sind arm, Rio ist hochkriminell .. die Leute haben nicht viel zu feiern ..

    • Guten Tag Herr Ludwig Maier!

      Ich kann Sie nur zu gut verstehen! Nicht, dass ich homophob wäre; nein, nein. Ich bin vielmehr heterophob, religiophob und nicht zuletzt fundamentalismusfeindlich.

      Als schwuler Mann, dazu, obgleich christlich sozialisiert und damit ungewollt (in mehrfacher Hinsicht) ein Kind der Kirche, atheistisch, kommt mir das kalte Grausen, wenn ich mir vorstelle, ich müsse Heterosex zu meinem eigenen Sexualverhalten machen. Aber was soll ich machen, ich habe mir meine Sexualität nun mal nicht ausgesucht, kann mich aber der dauernden Konfrontation mit knutschenden hetero-Liebespaaren, sei es im Fernsehen oder in der Straßenbahn, ja nun nicht entziehen. Es würde mich in höchstem Maße ekeln, mir dieses Verhalten zum Vorbild nehmen und gar nachmachen zu müssen, so wie es, immer noch, leidvoll viele heterosexuell verheiratete Männer tun (müssen), um nicht den Hass eines Herrn Müllers oder Herrn Maiers in Ihrer Umgebung auf sich zu ziehen.

      Ich gebe Ihnen einen Rat: akzeptieren Sie einfach, dass es Dinge gibt, die Sie zwar nicht verstehen oder gar gedanklich oder physisch nachvollziehen können, die deshalb aber nicht per se schlecht sind. Leiten Sie nicht aus Tausenden von Jahren alten Texten und der anmaßenden Rederei von Menschen, die über eben dieses Sexualverhalten und ihre praktischen Vertreter meinen hetzen zu dürfen, Ihr eigenes Denken oder gar Verhalten ab. Lassen Sie sich nicht davon vergiften.

      Noch etwas, um gegen Ihre Homophobie anzugehen: man rechnet in der deutschen (und gesamten Welt-) Bevölkerung mit einem Anteil von 5 bis 8 % gleichgeschlechtlich empfindender Menschen. Zählen Sie bei ihrem nächsten Supermarkteinkauf mal mit, wie viele KundInnen Ihnen entgegenkommen! JedeR 20ste ist schwul oder lesbisch. Stellen Sie sich nun vor, diese Person würde ihreN PartnerIn knutschen oder Händchen halten. Und, kotzen Sie jetzt gleich oder kriegen Schweißausbrüche? Sicher nicht. Das nennt man Expositionstherapie: lassen Sie es einfach zu. Es passiert Ihnen nichts. So macht man es auch bei der Spinnenphobie.

      Mit freundlichen Grüßen für eine gute Besserung.

    • Noch ein Nachsatz, Werter Herr Maier. Helmut Schmidt hat mal gesagt, er liebe nicht Deutschland, sondern seine Ehefrau. Ich stimme dem zu: Bemühen Sie sich bitte nicht, mich oder andere schwule Männer zu lieben, weder Agape- noch sonst wie -mäßig. Erstens wäre das eine Überforderung, Toleranz und Respekt reichen völlig. Zweitens werde ich bereits von meinem Ehemann (!,😍 👨‍❤️‍👨) geliebt. Und drittens wäre Ihre Liebe zwar sehr christlich, aber nicht echt, sondern anmaßend: es wäre keine Liebe zu mir wegen, sondern trotz meines Seins. Die braucht kein Mensch!!!

      • Warum – bei der Ablehnung Gottes und des Christentums – wollen dann bloss alle heiraten?
        Egal wiegeschlechtlich sie sind?
        Das verstehe ich nicht. Oder, obwohl, es ist halt der Steuervorteil usw … wahrscheinlich.

        Ich für meinen Teil habe auch keine Lust mich zu rechtfertigen, dass ich praktizierte Homosexualität ablehne und mir nicht zu Gemüte führe und ich habe beim Einkaufen besseres zu tun, zu überlegen, wie geschlechtlich die anderen Kunden nun drauf sind. Bei den homosexuellen Männern erkennt man es meistens, aus meiner Zeit beim Ballett am Theater weiss ich das noch.

        Für mich wird es nie eine gültige Ehe geben ausser zwischen Mann und Frau.

        Und was ich ganz daneben finde, ohne die Menschen deswegen abzulehnen,( ich hatte genug mit ihnen zu tun und bei so manchem homosexuell empfindendem Mann ist Frau traurig, weil sie sehr lieb und freundlich und höflich sind) – dass man homosexuell empfindenden Jugendlichen nicht mehr helfen darf, wenn s i e s e l b s t d a s w o l l e n. Und es scheint interessanterweise eine Umkehr zu geben von hetero zu homo, aber nicht umgekehrt. Das wird dann als Zwang missdeutet.
        Mit zweierlei Maß wird gemessen.
        Bei vielen aber habe ich aber auch ausgeprägten Frauenhass wahrgenommen. Und ebenso Ablehnung jeder anderen Lebensart ausser ihrer eigenen.

        Agape wird auch missverstanden. Agape ist kein Gefühl.
        Agape ist, vom Menschen her betrachtet, was nur Gott schenken kann, genau das: Respekt und Wertschätzung, auch Eintreten und Verteidigung bei Bedrohung anderer – egal welcher Orientierung – Menschen, weil auch sie im Ebenbild Gottes geschaffen sind, aber alle sind wir Sünder und wir können nur duch Jesus Christus heimkehren.

        Das muss man nicht akzeptieren, aber man wird eines Tages die Konsequenzen ziehen müssen.
        Dann mag es für viele zu spät sein.

        • Liebe Jutta,

          warum wollen Schwule oder Lesben heiraten? Weil sie, wenn auch nicht unbedingt vor einem wie auch immer definierten Gott, sondern voreinander, ihren Familien und Freunden und der durch den Staat vertretenen Gemeinschaft der (- nicht Gläubigen, wie Sie jetzt erwarten mögen, sondern) Mitmenschen, die guten Herzens sind, ihre Liebe, Treue und Verantwortungsbereitschaft füreinander dokumentieren wollen.

          Es ist für einen klar denkenden, in eigener Verantwortung und wohlüberlegter Überzeugung lebenden Menschen einfach unendlich nervig, immer wieder anderen Menschen zu begegnen, die ihren Glauben kompromisslos über alles stellen, von diesem Glauben (der nun mal kein Wissen ist) fehlgeleitet, meinen, die Weisheit mit Löffeln gefuttert zu haben, und darüber zu engstirnigen intoleranten Fundamentalisten zu werden.

          Jede Therapie, die jemandem hilft, ergebnisoffen er selbst zu werden, ist willkommen und ist durch das Gesetz des Herrn Spahn nicht im entferntesten berührt. Jede andere Therapie, insofern nicht forensisch bedingt, wäre unprofessionell.

          Das christentum ist eine Religion des Leids, der Schuld, der Sünde. Warum schmeißen Sie diese Begrifflichkeiten nicht endlich über Bord? Wäre christus heute geboren, wäre nicht das Kreuz, sondern ein anderes Folter- und Tötungsinstrument Sinnbild des Glaubens. Eine Giftspritze? Ein elektrischer Stuhl? Eine Kalaschnikow, in der Hand eines IS-Kämpfers? Befreien Sie doch endlich sich und damit die Gesellschaft von Ihrem eklatanten Zivilsationsmangel, verbrämt als Anspruch auf absolute Allwissenheit, d.h. Fundamentalismus.

          PS So wie Sie manchen Schwulen als lieb nett höflich betiteln (Sie sind anmaßend, arrogant, verletzend) gebe ich dieses Argument gerne zurück: es sind beileibe nicht alle Christen – oder Heteros, oder was auch immer – unzivilisierte Fundis.

          • .. man braucht aber nicht heiraten um das zu dokumentieren, was Sie erwähnen, lieber Georg.
            So wie es mittlerweile Trauerreden gibt, um einfach Abschied zu nehmen, kann man auch als Gleichgeschlechtlicher eine lebenslange Bindung eingehen ohne etwas zu abstrahieren, was es ohne Gott nicht gäbe.
            Aber das eben zählt nicht vor dem Gesetz, denn die Gleichstellung zur Ehe zwischen Mann und Frau wurde absichtlich betrieben, weil es u.a. um steuerliche Vorteile geht.
            Wobei soweit ich informiert bin, da doch viele Fortschritte erzielt wurden.
            Nein, eine Heirat und eine Ehe sind Mann und Frau vorbehalten. Es geht ja auch u.a. um den Fortbestand der Menschheit, die nun mal Gleichgeschlchtliche nicht „liefern“ können.
            Wobei wir beim nächsten Thema wären: Kinder für alle? Adoption für alle?
            Leihmütter?
            Nein.
            Mir reicht das Beispiel von Elton John, der sich Kinder von einer Leihmutter gekauft hat.
            Ja, alles ist käuflich heutzutage, der Lobbyismus blüht.
            Wir sind ja so frei und selbstbestimmt wir Menschen und alles kann zur Ware gemacht werden.

            Und nein, das Christen“tum“ gibt es nicht, aber der biblisch-christliche Glaube an Jesus Christus ist ein befreiender Glaube und keine Religion.
            Ja, ER befreit von Schuld und Sünde.
            Und nein, ich will mich gar nicht davon befreien, kann ich gar nicht, das hat ER am Kreuz getan, dadurch dass ER den Tod besiegt hat und auferstanden ist.
            Ich bin frei.
            Was nicht bedeutet, dass ich ein einfaches Leben führen würde, o nein, ich habe momentan tiefe Not.
            Aber, das darf ich doch immer wieder erleben, dass ER trägt und ich Freude habe. Die nicht von den Umständen abhängt, und obwohl auch die Angst da ist.
            Es ist ein … schon und noch nicht .. ein Dennoch .. siehe Psalm 73.

            Ich sehe keinen Anlass, darüber zu spekulieren, was das Kreuz heute wäre, sprich wie Jesus Christus die Schuld des Menschen heute sühnen würde .. das macht keinen Sinn.

            Ja, Gott ist allwissend.
            Ich empfehle auch ein Buch von B Janowksi: EIn Gott, der straft und tötet. Darin geht es um das Gottesbild im AT.

            Und mit Verlaub: ich empfinde unsere sogenannte Zivilsation nicht als Zivilisation. Vor allem die Industrienationen verdrecken die Welt, das Plastik landet in Afrika und was weiss ich … Kinder müssen leiden und sterben für E-Autos, nur dass wir uns hier als Klimaschützer und -retter gebärden können und manche Probleme gäbe es gar nicht, gäbe es die Zivilisation nicht. Das hat Gott nicht gemeint, als ER sagte: machte euch die Erde untertan.

            Und es tut mir leid, dass ich mich verquer ausgedrückt habe: ich meinte, manche Frau ist traurig – war ich auch schon – dass so mancher homosexuelle Mann nicht zur Verfügung steht, weil er sehr charmant und fürsorglich ist. Was man sich oft von heterosexuellen Männern wünscht .. und die da aber oft keine Antenne dafür haben.

            Aber nun.

            Damit verabschiede ich mich aus diesem Thema. Wir werden uns darin nicht einig. Ich toleriere den Heiratswunsch, aber ich unterstütze ihn und so manches andere (Kinder für alle, zB) nicht, weil ich eine engstirnige „lieblose“ Fundamentalistin bin, die lernt, durch ihren Heiland die Menschen so zu lieben, dass sie möchte, dass sie gerettet werden und in den Himmel kommen, an den sie fest glaubt.
            Und ich respektiere jeden Menschen.

            …noch zum nachdenken, wens interessiert:

            „Die Lehren von der göttlichen Eingebung der heiligen Schrift, von der heiligen Dreieinigkeit, von der Gottheit Jesu Christi, von seinen Wundern, seiner stellvertretenden Genugtuung und seiner Wiederkunft zum jüngsten Gerichte, von der Gottheit des heiligen Geistes, der Auferstehung der Leiber etc., die gemeinschaftlich mit uns die römische Kirche glaubt und bekennt – diese Lehren sind von euren Predigtstühlen fast verschollen, und dafür hört ihr gern von den Wundern der Natur, von der Ehre und Würde der Menschheit, von der fortschreitenden Aufklärung, von der Begeisterung für das Wahre, Gute und Schöne, von Unsterblichkeit und Sternenwanderung, und, wenn es nicht anders sein kann, auch Etwas von Jesu, dem großen Nazarener. Denn es wird, wie die Schrift vorherverkündigt (2 Tim. 4, 3), eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden, sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie ihnen selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit wenden, und sich zu den Fabeln kehren. Ja der allerheiligste Glaube der christlichen Kirche, mit dem sie steht und fällt, den sie seit fast siebzehn Jahrhunderten unveräußerlich bewahrt hat, trägt jetzt die sinnverdrehten Schimpfnamen des Mysticismus und Pietismus; die klarsten Lehren des Wortes Gottes, deren selbst die geschickteste exegetische Gaukelkunst sich nicht entledigen kann, gelten als schwärmerisch und überspannt, aber jenes vage Schweben im leeren Raume der Ideen, jene unvergleichlich schale Tugendlehre, jener heidnische Natur und Vernunftdienst ist für euch das Christentum in seiner vergeistigten Reinheit.”

            aus: Franz Delitzsch, Luthertum und Lügenthum, Grimma/Leipzig 1839

            • Nur interessiert unseren Staat glücklicherweise überhaupt nicht, wie Fundi-Christen (oder andere Fundamentalisten) über Ehe denken, und wem sie sie zugestehen möchten.
              Unser Staat hat nunmal ein Eherecht für alle. Ende. Es geht da auch gar nicht um Gott, sondern um eine bestimmte Form staatlicher Anerkennung.
              Lebt damit oder denkt, dass man euch was wegnimmt, völlig gleich. Unglaublich, was du alles schreibst, Jutta… gruselig…man muss ja froh sein, wenn die eigenen Kinder nicht an Leute wie dich geraten…

            • Das Eherecht für alle wurde erstritten und erpresst.
              Und ich kann mich nicht erinnern, dass ich Ihnen das „Du“ angeboten hätte.
              Mich interessiert das alles ohnehin nicht mehr, habe ich jetzt beschlossen, denn ja, das stimmt: ein Staat muss für alle da sein, egal welcher Couleur und Ausrichtung.

              Vor GOTT aber wird sich jeder verantworten müssen, ob er will oder nicht.
              Und ich bin sehr gerne Fundamentalistin. Ich bin frei und muss nicht mehr suchen, was und wie ich mich definieren könnte, was ich brauche zum Leben.
              Ohja, mein Leben ist auch nicht einfach, ich habe meine Herausforderungen.
              Aber die Ewigkeit ist geregelt, ich wiederhole mich: Das Schönste kommt noch.
              Dafür ist mein Herr und Heiland Jesus Christus ans Kreuz gegangen.
              In der Auferstehung hat ER den Tod besiegt.

  28. Wenn auch nicht nach sowjetischen Muster, so hatte der Prozess auch etwas von einem Schauprozess. Nicht zuletzt machte die Ortswahl dies. Ein Prozess, der nicht in einem Gerichtssaal stattfindet, sondern im Bremer Konzerthaus. Es ist kein Urteil gegen Olaf Latzel, sondern ein Urteil gegen die St.-Martini-Kirchengemeinde, denn die steht geschlossen hinter Olaf Latzel und hat sich nicht umsonst Olaf Latzel ausgewählt. Das Urteil ist nicht gültig. Die Frage der Volksverhetzung ist berechtigt. Im Hinblick des 3. Reichs. Das ist auch berechtigt. In der Vergangenheit, wurde mit diesem Vorwurf vorsichtig umgegangen, denn es birgt auch etwas paradoxes zur Meinungsfreiheit. Olaf Latzel hat sich in der Wortwahl wohl vergriffen, aber er niemanden zu etwas aufgestachelt, keine Gewalt gepredigt usw. Er hat sich nach eigenen Angaben zu den Aktivisten, die die Meinung wie in der Gemeinde nicht wollen und aktiv gegen sie vorgeht. Ich hoffe, dass er frei gesprochen wird.

    • Ja genau. Es sollte erwähnt werden, dass 20.000 Abonnenten des YouTube Kanals von Olaf Latzel als brauner Mob bezeichnet werden dürfen. Staatsanwälte und Radio Bremen haben gar kein Problem mit Diskriminierungen von Zuhörern der Online-Gottesdienste der St. Martini Gemeinde. Die abfälligen Äußerungen über vermeintlich christliche Faschisten, vom benachbarten Friedenskirchen-Pastor Bernd Klingbeil-Jahr, werden weiterhin durch ein online gestelltes buten un binnen Fernsehinterview verbreitet. Es ist unerhört, wenn in der evangelischen Kirche an veralteten biblischen Werten festgehalten wird. Denn die Anhänger von Olaf Latzel sind Fundamentalisten, die eine andere Kirche als der liberale Klingbeil-Jahr wollen und Aktionen planen und durchführen, die diese Gesellschaft verändern. Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich, dass so was aber auch in unserer Demokratie möglich sind.
      Wie wäre es, aus Protest ebenso Abonnent von https://www.youtube.com/user/olaflatzel zu werden?

  29. Ich finde das Urteil zu milde. Hoffentlich wird es in der Berufung erhöht. Ich finde hier passt das Sprichwort:
    Wer mit dem Feuer spielt darf sich dannach nicht beschweren wenn man sich verbrennt.
    Ich finde der Pfarrer Lanzel hat sich ganz weit vom Fundament des christlichen Glaubens entfernt

    • Ich verstehe ihre Aussage nicht „hat sich ganz weit vom Fundament des Christlichen Glaubens entfernt“. Olaf Latzel sein Fundament ist in Jesus und das Wort Gottes die Bibel. Er ist einer der wenigen Evangelischen Prediger die noch klar und deutlich das Wort Gottes predigen. Es ist gerade umgekehrt, die meisten Pfarrer haben sich vom Fundament des christlichen Glaubens entfernt! Zu sehen an Themen wie Homosexualität, Frauenordination, Islam, Ökumene, Abtreibung … Unser Land wird immer Gottloser.
      Ich hoffe das Latzel freigesprochen wird, da er nichts gesagt oder getan hat was einer Anklage rechtfertigen würde!

    • Ich finde das Urteil sehr angemessen. Seine Schuld ist klar benannt. Aber wenn man sich die Bandbreite dessen, was alles Volksverhetzung ist und was es leider auch alles gibt, so liegt Herr Latzel wirklich wohl am unteren Rahmen. Nicht viel anders hat es ja auch die Staatsanwaltschaft gefordert.

      Entscheidend ist, was jetzt kirchenrechtlich folgt. Während eines Prozesses ruht die kirchenrechtliche Ermittlung richtigerweise, weil man das Urteil eben abwarten will. Da dieses nun vorliegt, sogar als Schuldspruch (was für eine kirchenrechtliche Bestrafung nicht notwendig wäre), kommt jetzt wohl auf ihn eine Disziplinarstrafe hinzu.

      Und da er meines Wissens von solchen Aussagen inhaltlich nicht abrückt, wäre sogar eine Entlassung möglich.

      Und dem würde ich ebenfalls zustimmen, denn so jemand gehört für mich nicht in das Pastorenamt.

  30. Eigentlich habe ich nichts anderes erwartet:

    Beim Lesen vieler Kommentare hier kann es einem schon angst und bange werden. Als Erstes fiel mir dazu Lukas 18,11 ein. Dann dachte ich daran, wie sich Jesus mir immer wieder offenbart – sowohl in der Bibel als auch im täglichen Leben. Ich habe nie erlebt, dass Er gegen Menschen hetzt!

    Die nächste Reaktion auf eine Vielzahl der Kommentare hier war: IHR nennt euch Christen? Schämt euch!!!

    Wenn ihr wirklich Jesus nachfolgt, warum bestimmen dann Hass und Hetze euer Leben? Wenn ihr nach Gottes Gebot leben wollt, wieso kennt ihr banche Bibelstellen nur halb oder reißt sie gar aus dem Zusammenhang? Und vor allem: WO IST DIE LIEBE (1.Kor. 13)?

    • Zunächst möchte ich auf meinen Vorschreiber mit alten Vorbildern eingehen. Angst und Bange wurde es dem Volk Israel, als Jesus die Tische der Wechsler im Tempel umstieß und die Händler mit der Peitsche hinaus trieb. Das wurde bei aller Nächstenliebe nicht erwartet. Das Auftreten des Vorläufers Johannes des Täufers war gleichfalls ein Ärgernis für die religiösen Führer, die genauso keine Buße tun wollten, wie der lüsterne Ehebrecher König Herodes. Mächtig im Wort zu sein, bedeutete auch für Aufrührer Paulus ins Gefängnis und vor Staatsoberhäupter zu kommen, um letztendlich geköpft zu werden.

      Hauptvorwürfe aus den Medien an Olaf Latzel wiederholen sich in den Fragen von Andi an Christen, die sich gleichfalls schämen sollen. Olaf Latzel sei ein sehr liebloser Mensch (Überschrift im Spiegel). Er ist kein echter Christ (Intoleranz ist gegen das Evangelium – Bedford-Strohm). Er ist ein Pharisäer (Lukas 18, 11). Er verbreitet Hass und Hetze („Es ist uns unerträglich“ Kollegen auf evangelisch.de). Er hat ein falsches Verständnis von der Bibel – so wie viele Verteidiger auf dieser Webseite, bei denen angezweifelt wird, nach dem Gebot Gottes zu leben. Denn diese würden manche Bibelstellen nur halb kennen oder gar aus dem Zusammenhang reißen. Das eigene Selbstbild kommt zur Überzeugung, dass Jesus sich durch das Wort Gottes und im täglichen Leben vollkommen anders offenbart. Anders denkende Kommentatoren sollten sich nicht mal Christ nennen. Ohne diese persönlich zu kennen, wird davon ausgegangen, dass Hass und Hetze ihr Leben bestimmt und dadurch Jesus nicht wirklich nachgefolgt wird. Durch das Lesen von wenigen Zeilen, zu solch einem Ergebnis von seinen Glaubensgeschwistern zu kommen, halte ich für sehr gewagt. Wer ist selbstgerecht und wer nicht?

      Die Liebe freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit.

      • Deine Antwort hat leider eine kleine Schwache: Du gehst mit keinem Wort auf den wirklichen Inhalt meines Kommentars ein. Offenbar hast Du ihn nicht einmal wirklich verstanden!.

        Es ist mir völlig egal, was Du von Latzel, Bedford-Strohm, dem Spiegel oder irgend welchen christlichen Websites hältst. Die meisten Deiner Vergleiche halten einer Betrachtung aus biblischer Sicht nicht stand, zeigen jedoch (leider!), welcher „Ecke“ Du zuzuordnen bist!

        Hilfreich wäre es, sich einmal näher mit dem Thema zu befassen: Die Gemeinschaft der Pharisäer entstand wahrscheinlich während der babylonischen Gefangenschaft aus „Frommen“, die in Judäa zurück geblieben waren und, da es im Land keine Priester mehr gab, versuchten, das Gesetz zu wahren. Die Aufnahmebedingungen wahren relativ einfach und längst nicht alle waren so hoch gebildet und gut ausgebildet wie später etwa Saulus/Paulus. Dennoch begannen sie, sich für „etwas Besseres“ zu halten und gewisse Privilegien (immer mit Betonung ihrer eigenen „Frömmigkeit“) zu beanspruchen. Diese Scheinheiligkeit war es, die Jesus so scharf kritisierte und um die es auch in Lk 18,11 ging!

        Genau dies findet man auch hier. Manche glauben, die „besseren Christen“ zu sein und machen alle, die anderer Meinung sind, gnadenlos nieder. Und das mit Mitteln, dass sogar Nichtchristen entsetzt sind – oder in ihren Vorurteilen gegenüber „Frommen“ bestätigt. Dabei berufen sie sich auf Bibelstellen, die so lange aus dem Kontext gerissen, zurecht gebogen und in eine Form gepresst werden, bis sie ins eigene Konzept passen!

        Es ist eines Nachfolger Christi unwürdig, anderen Christen den Glauben abzusprechen, nur weil sie umstrittene Themen anders interpretieren als der „fromme Mainstream“. Es ist bestimmt nicht christlich, Andere zu beschimpfen und zu beleidigen!

        Und es ist schön, wenn Du 1. Kor 13,6 zitieren kannst. Doch da sind noch zwölf andere Verse, die es genauso zu beherzigen sind!

  31. Der nächste Schritt:
    https://www.bbc.com/news/world-us-canada-47780124

    Oma-Brutkasten für den schwulen Sohn

    Uns ist ein Kind geboren, wurde auch in Nebraska stolz verkündet. Die moderne Familie der sexuellen Vielfalt macht es möglich und dann sieht Familie also so aus:
    Die 59-jährige Oma fungiert als Brutkasten des eigenen Enkelkindes und trägt es als ehrenamtliche Leihmutter aus, um dem schwulen Sohn das Kinderglück zu ermöglichen. Gezeugt ist das Kind aus ihrem Bauch aus der Samenzelle ihres eigenen Sohnes und einer Eizelle der Schwester des schwulen Freundes ihres Sohnes. Alle lächeln glücklich in die Kamera. Gut, dass man auch gleich die Presse und die Weltöffentlichkeit teilhaben lässt an den Geschehnissen im Kreissaal.
    Ob wirklich alle auf diesem Foto glücklich sind, werden wir vielleicht in 20 Jahren erfahren oder später. Denn einer auf diesem Bild wurde nicht gefragt, ob er dies bunte und ganz sicher sehr tolerante Familienhappening gut findet, oder ob es später für eine satte Identitätskrise herhalten musss: Die kleine Uma Louise. Keiner hat das Kind gefragt. Es gibt sehr viele gute Gründe, gegen die sogenannte „Leihmutterschaft“, der wichtigste ist:
    Kinder sind Menschen, und keine Anschaffung. …“

    aus:
    https://mailchi.mp/2212cb0842e1/gebrende-leihomas-autistische-transkinder-und-weihnachten-unter-dem-gender-stern?e=d9b34420bc

    Der Lobbyismus feiert fröhliche Urständ.

    • Und was hat das mit dem eigentlichen Thema zu tun?

      Wir leben in einer gefallenen Welt und unsere Aufgabe ist es nicht, allem und jedem unseren frommen Stempel aufzudrücken. Unsere Aufgabe ist es, die Frohe Botschaft zu verkünden, Menschen zu Jesus zu führen und „Alle Völker“ (Mt 28, 19) zu Jüngern zu machen. Erst wenn sie Jesus kennen werden sie bereit sein, sich Seiner Liebe und Seinen Geboten zu öffnen. Doch dies kann manchmal auch anders sein als wir „Etablierten“ uns das vorstellen!

  32. Unglaublich, dass man heute nicht einmal ausprechen darf, was in der Bibel geschrieben steht, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. In was für einer Welt leben wir eigentlich? Vor 100 Jahren galten die Werte der Bibel noch als Norm! Heute werden sie stattdessen als Volksverhetzung deklariert. Nur wenn wir am Wort Gottes festhalten, können wir auch tatsächlich gerettet werden. Die Gesellschaft geht den Bach runter wie es aussieht. https://www.staybiblical.com

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