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Schlagwort: Kirchengeschichte

Reformationsjubiläum: „Zu viel Politik, zu wenig Theologie“

Evangelische Kirche und Universitäts-Theologen streiten weiter um das Reformationsjubiläum. Die Theologen würden nichts Konstruktives beitragen, kritisierte jüngst EKD-Vize Thies Gundlach. Kirchenhistorikerin Dorothea Wendebourg kontert: "Zu viel Politik, zu wenig Theologie", sagt sie in Richtung der Kirchenleitung.

TV-Tipp: „Katharina Luther“

Der Fernsehfilm "Katharina Luther" erzählt die Geschichte der Nonne Katharina von Bora (Karoline Schuch), die angeregt durch die Schriften Martin Luthers (Devid Striesow) aus dem Kloster...

Preußisch, prophetisch, pazifistisch: Vor 125 Jahren wurde der Theologe Martin Niemöller...

Nur wenige Gestalten des Protestantismus haben im vergangenen Jahrhundert die Menschen so bewegt wie der NS-Widerstandskämpfer und erste hessen-nassauische Kirchenpräsident Martin Niemöller.

Kirchenhistoriker: „Luther ist nicht ohne seine Religion zu verstehen“

Die Kulturwissenschaft hat sich Martin Luthers bemächtigt und blendet bei der Darstellung der Reformation die Religion aus, stellt der Kirchengeschichtler Volker Leppin fest. Luther sei jedoch nur mit Theologie zu verstehen.

„Polemiker und Polarisierer“: Luther-Biografin Roper erhält hochdotierten Forschungspreis

Die Historikerin Lyndal Roper hat für ihre Forschung über Martin Luther und das Reformationszeitalter den mit 100.000 Euro dotierten Gerda-Henkel-Preis erhalten. Die Stiftung lobte, Roper habe die Beziehungen zwischen Religionen und sozialer Ordnung "in einer völlig neuartigen Weise konzeptualisiert".

Philipp Melanchthon: „Chefdiplomat“ und „Wunderkind“ der Reformation

Melanchthon galt neben der mächtigen Figur Luthers lange als ewiger Zweiter. In Wirklichkeit stand er jedoch von Anfang an in der ersten Reihe: Der "kleine Grieche", wie ihn Luther nannte, brachte die Ideen der Reformation auf den Punkt.

Altbischof Noack: Kirchen leiden bis heute unter Folgen der DDR-Ideologie

Die Auswirkungen der kirchenfeindlichen Ideologie in der DDR sind nach Ansicht des Magdeburger Altbischofs Axel Noack auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung in Ostdeutschland deutlich spürbar. Die Kirchen in der DDR hätten massenhaft Mitglieder vor allem durch deren Weggang in Richtung Westen verloren, so Noack. Zudem seien Kinder in der DDR nicht mehr getauft und zur Christenlehre geschickt worden, "weil die Eltern Nachteile befürchteten". Dies wirke bis heute fort.

Gotha: 500.000 Euro für Protestantismus-Forschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt die Protestantismus-Forschung in Gotha mit mehr als einer halben Million Euro.

Auf Melanchtons Spuren: Gießener Kirchenhistoriker Martin Greschat wird 80

Der Gießener Kirchenhistoriker Martin Greschat feiert am heutigen Montag (29. September) seinen 80. Geburtstag. Er ist unter anderem Mitherausgeber des 14-bändigen Sammelwerks "Gestalten der Kirchengeschichte", das die Zeit von der Antike bis zur jüngsten Gegenwart erfasst.

Kirchenhistoriker Leppin: „Mystik war wichtige Voraussetzung für Reformation“

Das Werk des Theologen und Mystikers Meister Eckhart (1260-1328) ist nach Ansicht des Kirchenhistorikers Volker Leppin eine wesentliche Voraussetzung für das reformatorische Denken Luthers gewesen. "Ohne die Mystik hätte die Reformation in dieser Weise nicht stattgefunden", sagte der Historiker zum Auftakt der ersten Meister-Eckhart-Tage in Erfurt.