Hochrangige evangelische Theologen wünschen sich die Möglichkeit eines assistierten professionellen Suizids in diakonischen Einrichtungen. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie die katholische Bischofskonferenz sind dagegen.

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Ein knappes Jahr nach dem Sterbehilfe-Urteil des Bundesverfassungsgerichts werden kontroverse kirchliche Positionen zur anstehenden gesetzlichen Neuregelung deutlich. Während einige hochrangige Vertreter der evangelischen Kirche für die Möglichkeit eines assistierten professionellen Suizids in kirchlich-diakonischen Einrichtungen plädieren, lehnt der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) das ab. Entschiedener Widerspruch kommt aus der katholischen Kirche.

In einem unter anderem von Diakonie-Präsident Ulrich Lilie verfassten Gastbeitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag) heißt es, kirchliche Einrichtungen sollten eine bestmögliche medizinische und pflegerische Palliativversorgung sicherstellen. Zugleich dürften sie sich aber dem freiverantwortlichen Wunsch einer Person nicht verweigern, ihrem Leben mit ärztlicher Hilfe ein Ende zu setzen.

Das Bundesverfassungsgericht hatte im Februar vergangenen Jahres im Wesentlichen den Klagen von Sterbehilfeorganisationen, Ärzten und Einzelpersonen Recht gegeben, die sich gegen das Verbot organisierter – sogenannter geschäftsmäßiger – Hilfe bei der Selbsttötung richteten. Die Karlsruher Richter erklärten das entsprechende Gesetz für nichtig und begründeten das mit dem Recht auf selbstbestimmtes Sterben, das auch Dritten die Assistenz beim Suizid erlaube.

Recht auf selbstbestimmtes Sterben

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Die Autoren des Zeitungsbeitrages plädieren für besonders qualifizierte interdisziplinäre Teams in den kirchlich-diakonischen Einrichtungen, um dem vom Verfassungsgericht herausgestellten Recht auf selbstbestimmtes Sterben Geltung zu verschaffen. Das dürfte „sehr viel eher Ausdruck verantwortlichen Handelns sein“, als wenn durch eine Verweigerung Suizidwillige dazu gezwungen seien, „sich auf die Suche nach – möglicherweise durchaus eigennützig und nicht im Interesse des Lebensschutzes handelnden – Organisationen zu machen“.

Der Beitrag wurde vom Münchner Theologen Reiner Anselm, der Vorsitzender der Kammer für öffentliche Verantwortung der EKD ist, der Bochumer Theologin Isolde Karle und dem Diakonie-Präsidenten Lilie verfasst. Er sei das „Ergebnis eines gemeinsamen Diskussionsprozesses“ mit dem hannoverschen Landesbischof Ralf Meister, dem Bochumer Juristen Jacob Joussen, der dem Rat der EKD angehört, und dem Palliativmediziner Friedemann Nauck aus Göttingen.

EKD lehnt organisierte Hilfe zum Suizid ab

Der EKD-Sprecher sagte zu dem Zeitungsbeitrag, die Evangelische Kirche in Deutschland lehne jede organisierte Hilfe zum Suizid ab, die dazu beitrage, dass die Selbsttötung zur Option neben anderen werde. Zugleich halte sie den gesellschaftlichen Diskurs über den Umgang mit Leid und Tod für notwendig. „Zu diesem Diskurs können auch evangelische Stimmen beitragen, die von der klaren Position des Rates der EKD abweichen“, fügte er hinzu.

Der Sprecher der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, sagte, die Ermöglichung des assistierten Suizids sei „nicht die richtige Antwort auf die Lebenssituationen von Menschen, die Suizidwünsche entwickeln oder Suizidabsichten haben“. Er füge hinzu: „Nicht die Hilfestellung zum Suizid, sondern die Unterstützung bei der Entwicklung von Lebensperspektiven ist in diesen Situationen geboten. Den subtilen Druck, dem assistierten Suizid zuzustimmen, um am Ende des Lebens anderen nicht zur Last zu fallen, halten wir für eine große Gefahr.“

In dem FAZ-Beitrag heißt es: „Leider gibt es im Umgang mit Suizidenten durch die Kirche eine lange Schuldgeschichte.“ Heute gebiete es der „aus dem christlichen Glauben entspringende Respekt vor der Selbstbestimmung“, dem Sterbewilligen Beratung, Unterstützung und Begleitung anzubieten. Kirchliche Einrichtungen müssten Orte sein, in denen Suizid auf „sichere und nicht qualvolle Weise“ vollzogen werden könne. „Parallel dazu erscheint es aber, ebenfalls zum Schutz der Selbstbestimmung, sinnvoll und auch legitim, von den Suizidwilligen zu verlangen, sich vor der Inanspruchnahme eines assistierten Suizids von einer anerkannten Stelle beraten zu lassen“, argumentieren die Theologen Anselm, Karle und Lilie.

Sterbehilfe Manfred Rekowski

„Die Begleitung bis zum Lebensende schließt für den Seelsorgenden allerdings die Beschaffung oder Verabreichung eines Mittels zur Selbsttötung kategorisch aus.“ (Manfred Rekowski)

 

 

27 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Als Christen sind wir vor allem Gottes Gebot verpflichtet: „Du sollst nicht töten“. Darunter fällt auch
    Selbstmord. Ich bin der Meinung, dass es heutzutage so viele Palliativ-Anwendungen gibt, die aus-
    reichend sind, um einem Leidenden aufzuhelfen und die Zeit zu überbrücken. Wir wissen nicht, was Gott noch mit einem Menschen vorhat oder welche Einsichten ihm am Ende seines Lebens noch kommen können. Er selber weiß es auch noch nicht… Leben und Tod stehen in Gottes Hand. Wir sollten nicht daran rühren.

    • Das ist ein sehr schweres Thema.

      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst in strenggläubigeren Gemeinden die individuellen Einstellungen sehr stark differieren und sehr oft davon abhängig sind, ob schon Erfahrung im Angehörigenkreis mit dem Sterben oder gar Sterbehilfe vorliegt.

      Ich finde es vollkommen richtig, wenn alles getan wird, um ‚ja‘ zum Leben zu sagen. Wobei es in deutschen Alten- und Pflegeheimen, auch kirchlichen, hier wohl leider oft mehr oder weniger schwere Defizite herrschen.

      Bei aller Diskussion aber ist inzwischen in die Rechtslage eindeutig: Es ist die individuelle Entscheidung des Einzelnen. Diese ist zu respektieren.

      Weder darf es Druck geben, jemand zu einem Suizid zu überreden und sei es auch nur indirekt (so dass sich jemand nur noch als Last empfindet) noch darf man jemanden seine eigene (religiös bedingte)) Ablehnung des Suizides zwangsweise überstülpen.

      • Die Menschen, die einen `Selbstmord` planen/wünschen haben doch gar nicht die Entscheidungsfreiheit über ihr Ableben.
        Ebenso wie ein Ungeborenes auch nicht beeinflussen kann wo, wann, wie, warum oder Sonstiges.
        Wir Menschen nehmen uns zuviel heraus.

        • Wie kommst Du darauf, dass ein erwachsener Mensch, der in der Regel durchaus noch handlungsfähig ist, nicht die Entscheidungsfreiheit hat?

          Zumal es inzwischen Organisationen gibt, die beim Suizid unterstützen (die ich allerdings, insbesondere wenn diese gewerblich handeln, sehr kritisch sehe)

          • @Joerg
            Bitte nehmen Sie zu Kenntnis, dass im “Jesus.de – Portal” nicht nach menschlichen Massstäben geurteilt werden darf!
            Denn SEIN HEILIGER NAME IST: JESUS!

            Und in Hiob 2,7-10 ist ein Paradebeispiel
            Was annehmbar ist vor GOTT JESUS CHRISTUS,
            und was nicht!

            “Da ging der Satan hinaus vom Angesicht des HERRN und schlug Hiob mit bösen Geschwüren von der Fußsohle an bis auf seinen Scheitel.
            Und er nahm eine Scherbe und schabte sich und saß in der Asche.

            Und seine Frau sprach zu ihm:
            Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Sage GOTT ab und stirb!

            Er aber sprach zu ihr:Du redest, wie die törichten Frauen reden. HABEN WIR GUTES EMPFANGEN VON GOTT UND SOLLTEN DAS BÖSE NICHT AUCH ANNEHMEN?

            In diesem allen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen. ”

            Hiob hat `die Möglichkeit` der Verkürzung seiner unbeschreiblichen Leiden , wie sie ihm von eigener Ehefrau vorgeschlagen wurde verworfen ;

            Mit der Begründung, dass wir Menschen ja gar nicht die Kompetenz besitzen, zu beurteilen, in Sachen von Leben und Tod!

            Siehe auch Hiobs erste Reaktion auf die vierfache Hiobsbotschaft in Hiob1,13-19

            “Da stand Hiob auf und zerriss sein Kleid und schor sein Haupt und fiel auf die Erde und neigte sich tief und sprach:

            Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren.
            DER HERR HAT`S GEGEBEN, DER HERR HAT`S GENOMMEN, DER NAME DES HERRN SEI GELOBT.

            In diesem allen sündigte Hiob nicht und tat nichts Törichtes gegen GOTT. ” Hiob 1,20-22
            Schalom

            • > Bitte nehmen Sie zu Kenntnis, dass im “Jesus.de – Portal” nicht nach menschlichen Massstäben geurteilt werden darf!

              Also ich denke, was hier jemand darf, entscheidet die Redaktion von jesus.de.

              jesus.de ist ein menschliches Werk. Daran ist nichts schlechtes.

              Ich verlange von niemanden, dass er wie Hiob sein soll. Denn es geht ja nicht darum, was wir machen sondern darum, was wir anderen Menschen vorschreiben wollen, was sie machen dürfen.

              Übrigens sind wir beide Menschen. Wir beide haben nichts anderes als unsere menschliche Einsicht. Und die ist offensichtlich unterschiedlich.

            • “Also ich denke, was hier jemand darf, entscheidet die Redaktion von Jesus.de”
              – ist so nicht korrekt, Joerg!
              Denn, ja- der HErr JESUS CHRISTUS hat der Redaktion von Jesus de SEINE Vollmacht erteilt in SEINEM HEILIGEN NAMEN zu entscheiden WER HIER zu Wort kommen darf, und wer vielleicht NICHT!
              Allerdings, auch die Redaktion von Jesus de ist NICHT ganz frei von der Verantwortung gegenüber GOTT.

            • Korrektur, Ephraim. Wer hier was darf, entscheiden wir. Denn wir müssen inhaltlich und juristisch dafür gerade stehn. Natürlich haben wir das in Verantwortung zu tun, aber die Hausordnung wurde uns nicht himmlisch diktiert und hatb zudem geltendes Recht zu beachten. MfG, die Redaktion

            • Vielen Dank für Ihre Erinnerung an Hiobs Leiden und sein Dranbleiben an Gott, auch im Leiden.
              Als das Leiden überstanden war, sagte Hiob:
              Hibo 42, 1 Da antwortete Hiob dem Herrn:
              2 »Nun weiß ich, dass du alles kannst, kein Vorhaben ist für dich undurchführbar.
              3 `Wer ist es, der Gottes weisen Plan ohne Verstand verdunkelt?´ Ja, ich habe in Unkenntnis über Dinge geurteilt, die zu wunderbar für mich sind, ohne mir darüber im Klaren zu sein.
              4 Du hast gesagt: `Hör zu, ich will reden! Ich will dir Fragen stellen, und du sollst sie mir beantworten.´
              5 Bisher kannte ich dich NUR VOM HÖRENSAGEN, doch jetzt habe ich dich MIT EIGENEN AUGEN GESEHEN.
              6 Darum widerrufe ich, was ich gesagt habe, und bereue in Staub und Asche.«

              Am Ende segnet Gott Hiob:
              10 Und Gott gab Hiobs Schicksal eine neue Wendung, weil er Fürbitte für seine Freunde getan hatte, ja, er schenkte ihm doppelt so viel, wie er vorher besessen hatte!

        • Das ist vollkommen korrekt. Besonders Menschen in psychischen Ausnahmesituationen sind nicht mehr in der Lage, ausgewogene und rationale Entscheidungen zu treffen. Von Entscheidungsfreiheit kann somit auch keine Rede sein.
          Eine gute medizinische Behandlung ist einem assistierten Suizid in jedem Fall vorzuziehen…

      • Das Leben ist heilig

        Das Leben ist heilig. Wenn ich dies schreibe, bin ich mir schon bewusst, dass es ganz schwierige Lebenssituationen gibt, in denen es keine (irdischen) Perspektiven gibt, ein zeitlich naher Tod mit Sicherheit kommt und zudem starke Schmerzen bestehen. Allerdings kann man auch starke Schmerzen, teilweise bis auf Null durch Medikamente herunter dosieren (allerdings kann jede/r auch daran früher sterben). Andererseits müssen wir – als Christinnen und Christen – uns wieder einmal daran erinnern, dass wir uns nicht selbst in dieses irdische Leben gerufen haben. Dazu gehört leider auch – was ich niemand auch nur ansatzweise wünsche – dass wir Probleme, Leid, Not, Schmerzen und sehr leidvoll das Sterben aushalten sollen. Genauso das Schöne, Gute und alles was glücklich macht. Auch wenn es so nicht präzise in der Bibel steht: In dieser irdischen Existenz sollen wir ein Stück weit Gott begreifen, uns von seiner Liebe anstecken lassen und die Höhen und Tiefen auf diesem Planeten als eine himmlische Schule betrachten. Es hat Sinn, dass wir nicht als Engel geboren werden. Wir alle sind etwas Adam und Eva, und/oder der Neue Mensch in Christus..

        Zudem besteht die Gefahr, dass – wenn ich hier auch nicht immer eine bewusste Absicht vermute – durch Krankheitskosten zu teuer gewordene oder den Angehörigen zu belastende Menschen wegsuizidiert werden. Ein Mensch ist kein altes Auto und kein altersschwacher PC, er wird auch nicht abgeschrieben wie ein Wertgegenstand der Buchhaltung. Der Mensch ist ein Wesen, von Gott geliebt, Geist von seinem Geist und mit einer Seele. beschenkt. Nächstenliebe schließt selbstverständlich mit ein zu tolerieren, dass sich Menschen in Grenzsituationen selbst zu Tode bringen, weil sie es nicht mehr aushalten. Ich würde so jemand oder deren Angehörigen auch keine Vorwürfe machen. Wir alle tragen, jeder/jede für sich, die Verantwortung für alles was wir tun oder nicht tun. Eine Ethik die absolute Wahrheit beinhaltet gibt es auch nicht, bei ihr und der Moral darf man unterschiedlicher Meinung sein. Aber alles gegen die Liebe ist, wäre Maßstab auch dafür, was falsch ist. Wenn wir anfangen, und das sollten wir als Kirchen und Christ/innen nicht, das Sterben letztlich zur Lebensplanung zu machen, wären wir auf dem falschen Weg. Denn wer könnte ausschließen, dass ganz massive seelische Erkrankungen und ähnliches auch zu einem Sterbewunsch führen. Oder die Hoffnung zu sterben für schwer mit Schuld beladene Zeit-genossen.

        Selbstverständlich ist passive Sterbehilfe sehr notwendig. Wir sollten Menschen liebevoll und möglich ohne Schmerzen und mit persönlicher Begleitung aus diesem Leben verabschieden. Drüben werden sie von Gott mit seiner Liebe umarmt.

        • Ich unterschreibe 1:1 Ihre Gedanken. Es ist ein schweres Thema und es gibt gewiss Situationen, in denen man nach dem Tad verlangen hat: unheilbare Krebsdiagnosen im Endstadium zum Beispiel. Jedoch habe ich selbst erlebt, dass dies eine Lüge ist. Nicht der Tod erlöst uns von Schmerz und Leid, sondern Gott allein ist es. Das er in dieser Diskussion keine Rolle spielt, ist ein deutliches Zeichen. Gott hat den Zeitpunkt unserer Geburt bestimmt und auch den Moment unseres Todes. Ich schließe daraus, dass uns eine Entscheidung in dieser Sache nicht zusteht. Das Sterben ist ein Prozess am Ende des Lebens, der durchgestanden werden will und meiner Meinung nach nicht verkürzt werden sollte.
          Andererseits kann ich verstehen, wenn man sich am Ende des Lebens wünscht, dem Leben ein Ende zu setzen, den Sterbeprozess zu verkürzen. Wenn man jegliche Nahrungsaufnahme verweigert, so könnte dies ein legitimer Weg sein, weil man ja dennoch den Prozess des Sterbens durchläuft und sich dem nicht mittels einer Giftspritze gänzlich entzieht. Und es bleibt Gott allein überlassen, wann man seinen letzten Atemzug tut.
          Vergessen wir nur eines nicht: unser Gott ist ein gnädiger Gott und wir können lange diskutieren: Es kommt auf die Herzenshaltung des Sterbenden an. Wenn jemand nach langer Krankheit endlich in die ausgebreiteten Arme von Jesus laufen will, wer will ihm diesen Wunsch verübeln?
          Auch wenn heutzutage vieles möglich ist: Es ist uns nach dem Gesetz Gottes nicht alles erlaubt und DAS sollte unser Handeln als Christen bestimmen.

  2. Fünftes GEBOT:“DU SOLLST NICHT MORDEN!”

    In der Präambel des Grundgesetzes heißt es:
    “In Verantwortung gegenüber GOTT und den Menschen…”

    Die gesamte “Diskussion” findet unter “Ausschluss GOTTES” statt?!
    (Ist der Mensch denn überhaupt in der Lage “den LEBENDIGEN GOTT zu auszuschließen oder auch nur zu ignorieren?)

    Die gesamte Rechtsprechung in Deutschland ist in eine (verhängnisvolle) Schieflage geraten – um nicht zu sagen – , ja auf einen offenen Konfrontationskurs mit JESUS CHRISTUS selbst! (Seit der 68-er Revolte)

    Denn als das Deutsche Grundgesetz,
    nach den leidvollen Erfahrungen des zweiten Weltkrieges,
    von mehrheitlich gottesfürchtigen Männern (und Frauen?) verfasst wurde,
    hat man ganz bewusst in die Präambel des Grundgesetzes GOTT (gemeint war damals JESUS CHRISTUS hineingenommen!

    Und nicht sonstige Vertreter von [toten] Religionen!
    Die BIBEL nennt jegliche Verehrung von “fremden Göttern” einen Götzendienst:

    “GEDENKT DOCH DARAN,
    IHR ABTRÜNNIGEN,
    UND NEHMT`S ZU HERZEN!
    GEDENKT DES VORIGEN,
    WIE ES VON ALTERS HER WAR:
    ICH BIN GOTT,
    UND SONST KEINER MEHR;
    EIN GOTT , DEM NICHTS GLEICHT.
    ICH HABE VON ANFANG AN VERKÜNDIGT, WAS HERNACH KOMMEN SOLL,
    UND VORZEITEN,
    WAS NOCH NICHT GESCHEHEN IST.
    ICH SAGE: WAS ICH BESCHLOSSEN HABE, GESCHIEHT,
    UND ALLES,
    WAS ICH MIR VORGENOMMEN HABE,
    DAS TUE ICH. ”
    (BIBEL/Jesaja 46,8-11)

    Um eine Wiederholung einer solchen Katastrophe –
    (Morden, Hungern und Vertreibung – mit allen dabei denkbaren Grausamkeiten
    – von vornherein auszuschließen;

    Durch den FRIEDEFÜRST und RETTER der Menschheit- JESUS CHRISTUS!

    • weder ist ein Suizid Mord noch die Beihilfe dazu.
      Du solltest Dich vielleicht mal mit den 10 Geboten und ihrer Bedeutung beschäftigen.

      • @Joerg,
        Suizid ist Selbstmord (auf Deutssch)

        (Selbst)Mord ist Mord

        “DU SOLLST NICHT MORDEN!”
        Lautet das sechste Gebot GOTTES in Zweites Buch Mose 20,13 und fünftes Buch Mose 5,17

        • Deshalb hat man ja auch heute den falschen veralteten Begriff ‚Selbstmord‘ durch den korrekten Begriff ‚Selbsttötung‘ ersetzt.

          §211 StGB: Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.

          Suizid ist zunächst einmal nicht die Tötung eines anderen, kann also kein Mord sein.
          Zusätzlich gibt es nicht die genannten niederen Beweggründe noch die besondere niederträchtige Art der Tötung. (das letztere gibt es nach unserer Rechtsprechung auch nicht beim assistierten Suizid)

          Ist das Deine Art der Bibelinterpretation? Irgendwelche spachlichen veralteten Begriffe zugrunde legen? Schon mal daran gedacht, dass die Bibel seinerzeit auch nicht in deutsch geschrieben wurde?

  3. Gott allein ist der Herr über Leben und Tod. Schließt man Gott aus der Diskussion um aktive Sterbehilfe aus, zieht der Tod automatisch ein. Der Mensch erhebt sich zum Entscheider über Leben und Tod, der Mensch wird zum Gott. Ein Gott des Todes…

      • Ganz genau. Ich bin selbst krank und habe starke Schmerzen. Natürlich nehme ich Medikamente doch bis die Wirkung einsetzt leide ich. Davor haben die Menschen Angst. Das man am Ende leidet Aufklärung über Palliativ Medizin ist wichtig. Auch Diagnosen wie Alzheimer machen Angst das man in einem Heim schlecht versorgt wird und die Situation mit COVID-19 macht es nicht besser. Da muss viel Aufklärungsarbeit geleistet werden. Auch gehört Sterben nicht mehr zu unseren alltäglichen Leben sondern wird ausgesperrt. Ein Umdenken wäre vielleicht besser. Aber es ist ein weites Feld . Wenn es aber Angeboten wird sollten die Menschen es in einen geschützten Rahmen tun Können. Nur als Christin sehe ich da nicht die Kirche.Lg

        • #Stavrou
          “VERFLUCHT IST WER AUF MENSCHEN VERTRAUT” (WORT GOTTES/Jeremia)

          Meine Meinung schließt sich dem WORT GOTTES an, indem ich keinerlei Erwartungen gegenüber Menschen hege (einschließlich so genannte Kirche) Denn nur GOTT weiß wirklich WER zu DEINER Kirche gehört!

          • Ephraim, das ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein isoliertes Bibelzitat, absolut zitiert, einen völlig falschen Eindruck bzw. Sinn gewinnen kann. Dieser Satz alleine würde nahelegen, dass wir Menschen anderen Menschen grundsätzlich nicht vertrauen dürfen – eine absurde Vorstellung! Wie sollten Freundschaften, Beziehungen oder Ehen dann möglich sein? Sie wären unmöglich. Aber Vers 7 erinnert uns daran, dass Segen darauf liegt, Gott zu vertrauen. Sieses dürfen wir nicht wegwerfen. MfG, die Redaktion

  4. @Joerg
    “Weder ist ein Suizid Mord noch die Beihilfe dazu”

    [gestrichen / MfG, die Redaktiohn]

    Wollen Sie die Menschen für dumm verkaufen?

    Jeder weiß doch, dass “Suizid” Selbstmord ist- auf Deutsch!

    Und SelbstMord ist eben auch Mord, an sich selbst!

    Joerg, Sie sind [Beleidigung – gestrichen. Hinweis: Widerspruch lässt sich auch anders formulieren – danke. MfG, die Redaktion]

    Das war ich auch ein Mal- bis MEIN VATER im Himmel persönlich mich eines besseren belehrt hat.
    Und seitdem hatte ich nie wieder auch nur EINEN Gedanken an Selbstmord!
    Aus Furcht vor dem Konsequenzen in der Ewigkeit- ewige Qualen in der Hölle.

    Gelobt sei der NAME DES HERRN- Hallelujah

    • Diese persönliche Betroffenheit bei Dir konnte ich nicht ahnen. Das erklärt so manches posting von Dir hier. Das tut mir leid.

      Ich denke, ich habe diesen inhaltlich nun ausreichend widersprochen.

      Aber bei aller eigenen Betroffenheit: Du solltest Dich doch mehr mit der Bedeutung des Inhaltes der Bibel beschäftigen. Sie ist keine Zitatesammlung, aus der man sich heraussucht, was man gerade braucht.

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